Olympia 2008

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Pfeilschifter will Frieden mit olympischen Göttern

Hamburg (dpa) - Drei Medaillen aus 19 Wettbewerben - das ist die Vorgabe des Deutschen Schützen-Bundes für seine Olympia-Starter. Wie vor vier Jahren in Athen sollen es in Peking erneut mindestens drei Podiumsplätze werden.

Das Selbstvertrauen stärken drei Weltrekorde in diesem Jahr durch Gewehr-Spezialistin Sonja Pfeilschifter (Ismaning) sowie die Asse mit der Schnellfeuer-Pistole, Ralf Schumann (Stockheim) und Newcomer Christian Reitz (Kriftel). Dazu holte das Trio in der Olympia-Saison noch sieben Weltcup-Siege.

Keinen Hehl aus seinen Ambitionen macht der dreimalige Olympiasieger Ralf Schumann. «Ich will in Peking Gold gewinnen», sagte der 46 Jahre Ausnahmekönner, der auch als Anwärter auf die Ehre des deutschen Fahnenträgers bei der Eröffnungsfeier in Peking gehandelt wird. Seit 24 Jahren bestimmt er das Geschehen in seiner Disziplin, hat inzwischen 40 Weltcup-Siege sowie 14 Erfolge bei Weltcup-Finals herausgeschossen. Die innere Ruhe, beim Schießen Grundvoraussetzung für Erfolge, schöpft Schumann aus seinem tiefen christlichen Glauben. Zudem kann er im Gegensatz zu seinem 25 Jahre jüngeren Mitstreiter Reitz, der in seinem ersten Jahr bei den Männern die Weltspitze aufmischte, auf die Erfahrung von bisher fünf erfolgreichen Olympia-Starts bauen.

Nicht so erfreulich sind dagegen die Olympia-Erinnerungen von Sonja Pfeilschifter. Nach Sydney und Athen reiste sie als Mitfavoritin. Die Plätze vier und fünf in Australien sowie zweimal Rang sechs in Griechenland waren da eher Enttäuschungen. Deshalb hat die bayerische Welt- und Europameisterin Prognosen bisher auch wie der Teufel das Weihwasser gemieden.

«Ich versuche, die Wettkämpfe wie eine normale Meisterschaft anzugehen», hat sich die Sportsoldatin vorgenommen. Die Vorbereitung auf die dritte Olympia-Teilnahme absolviert sie ganz allein mit Trainer Hubert Bichler auf dem Schießstand ihres Heimatvereins HSG München in Obersendling, wo Bichler Klartext redete. «Eine Medaille für Sonja sollte es schon werden», forderte er. Dann könnte die 37- Jährige endlich Frieden mit den olympischen Göttern schließen.

Das dürfte Bogenschützen-Bundestrainer Martin Frederick kaum gelingen. Mit Sebastian Rohrberg (Langwedel) und Anja Hitzler (Berlin) haben nur zwei seiner Schützlinge das Peking-Ticket gelöst.

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Olympia 2008 - Peking 2008: Zeitplan VII

eurosport.yahoo.de präsentiert Ihnen den Zeitplan aller Wettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking. Hier finden Sie die Wettkämpfe am 15. August.

FREITAG, 15. August 2008:

Entscheidungen (16)

Badminton - 12:30 Doppel, Damen - Spiel um Platz 3 u. Finale

Bogenschießen - 10:00 Einzel, Männer - Viertel-, Halbfinale, Kampf um Platz 3 u. Finale

Fechten - 11:30 Degen-Mannschaft, Herren - Kampf um Platz 3 u. Finale

Gewichtheben - Klasse bis 75 kg, Frauen 04:00 Gruppe B 09:30 Gruppe A Klasse bis 85 kg, Männer 04:00 Gruppe B 1300 Gruppe A

Judo - 12:00 Klasse über 78 kg, Frauen Klasse über 100 kg, Männer

Leichtathletik - 15:00 Kugelstoß, Männer 16:45 10 000 m, Frauen

Radsport - Bahn 10:30 Teamsprint - Lauf um Platz 3 u. Finale

Schießen - 05:30 KK-Gewehr liegend 50 m, Männer

Schwimmen - 04:00 200 m Brust, Frauen 200 m Rücken, Männer 200 m Lagen, Männer 100 m Freistil, Frauen

Tennis - 10:00 Doppel, Herren - Spiel um Platz 3

Turnen - 05:00 Mehrkampf, Frauen

Weitere Wettkämpfe

Badminton - 04:00 Einzel, Damen - Halbfinale Doppel, Herren - Halbfinale 12:30 Einzel, Herren - Halbfinale

Baseball - Vorrunde 04:30 China - Taiwan 05:30 USA - Kuba 12:00 Kanada - Südkorea 13:00 Japan - Niederlande

Basketball - Damen - Vorrunde Gruppe A 05:15 Lettland - Australien 08:30 Russland - Brasilien 16:15 Südkorea - Weißrussland Gruppe B 03:00 Tschechien - Neuseeland 10:45 China - Mali 14:00 USA - Spanien

Beachvolleyball - Achtelfinale 03:00 Frauen - 2 Spiele Männer - 2 Spiele 12:00 Frauen - 2 Spiele Männer - 2 Spiele

Bogenschießen - 04:30 Einzel, Männer - Achtelfinale

Boxen - 07:30 Feder- u. Leichtgewicht - Achtelfinale 13:00 Feder- u. Bantamgewicht - Achtelfinale

Fechten - 03:30 Degen-Mannschaft, Herren - Achtel-, Viertel- u. Halbfinale, Runde um Plätze 5-8

Fußball - Frauen - Viertelfinale 12:00 Shanghai - VF3: G1 - E3/F3 12:00 Tianjin - VF2: F1 - G2 15:00 Shenyang - VF4: E2 - F2 15:00 Qinhuangdao - VF1: E1 - F3/G3

Handball - Frauen - Vorrunde Gruppe A 03:00 Kasachstan - China 09:45 Rumänien - Angola 13:00 Frankreich - Norwegen Gruppe B 04:45 Brasilien - Südkorea 08:00 Deutschland - Schweden 14:45 Ungarn - Russland

Hockey - Herren - Vorrunde Gruppe A 02:30 Spanien - China 12:00 Belgien - Neuseeland 14:30 Südkorea - Deutschland Gruppe B 04:30 Niederlande - Kanada 12:30 Pakistan - Australien 15:00 Südafrika - Großbritannien

Judo - 06:00 Klasse über 78 kg, Frauen - Vorkämpfe Klasse über 100 kg, Männer - Vorkämpfe

Leichtathletik - 03:00 Siebenkampf, Frauen - 100 m Hürden Kugelstoß, Männer - Qualifikation, Gruppe A/B 100 m, Männer - Vorläufe Siebenkampf, Frauen - Hochsprung 800 m, Frauen - Vorläufe Hammerwurf, Männer - Qualifikation, Gruppe B 13:00 Siebenkampf, Frauen - Kugelstoß 1500 m, Männer - Vorläufe Diskuswurf, Frauen - Qualifikation, Gruppe A 100 m, Männer - Zwischenläufe 3000 m Hindernis, Frauen - Vorläufe Diskuswurf, Frauen - Qualifikation, Gruppe B Siebenkampf, Frauen - 200 m Dreisprung, Frauen - Qualifikation, Gruppe A/B 400 m Hürden, Männer - Vorläufe

Pferdesport - 13:15 Springen - Einzel - 1. Qualifikation

Radsport - Bahn 10:30 Teamsprint, Männer - Qualifikation u. 1. Runde 4000 m Einzelverfolgung, Männer - Qualifikation 3000 m Einzelverfolgung, Frauen - Qualifikation

Schießen - 03:00 KK-Gewehr liegend 50 m, Männer - Qualifikation Skeet, Männer - Qualifikation 07:00 Ol. Schnellfeuerpistole 25 m, Männer - Qualifikation

Schwimmen - Halbfinale 04:00 50 m Freistil, 100 m Schmetterling, Männer 200 m Rücken, Frauen Vorläufe 1230 1500 m Freistil, 4 x 100 m Lagen, Männer 50 m Freistil, 4 x 100 m Lagen, Frauen

Springen - 07:30 Kunstspringen 3 m, Frauen - Vorkampf

Segeln - 07:00 Qingdao: 49er - 13./14./15. Wettfahrt 470er - 7./8. Wettfahrt Tornado, Starboot - 1./2. Wettfahrt

Softball - Vorrunde 03:30 China - Kanada 06:00 USA - Japan 11:00 Australien - Taiwan 13:30 Venezuela - Niederlande

Tennis - 10:00 Einzel, Herren - Halbfinale Einzel, Damen - Halbfinale Doppel, Damen - Halbfinale

Tischtennis - Mannschaft, Herren 03:00 Runde um Platz 3, 1. Runde Mannschaft, Damen 03:00 Runde um Platz 3, 1. Runde 08:30 Halbfinale I 13:30 Halbfinale II

Volleyball - Frauen - Vorrunde Gruppe A (1 Spiel 06:30/2 Spiele 14:00) USA - China Japan - Kuba Venezuela - Polen Gruppe B (2 Spiele 03:00/1 Spiel 06:30) Brasilien - Kasachstan Algerien - Russland Serbien - Italien

Wasserball - Frauen - Vorrunde Gruppe A 08:20 Russland - USA 11:00 Italien - China Gruppe B 07:00 Niederlande - Australien 09:40 Ungarn - Griechenland

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Olympia 2008 - Peking 2008: Zeitplan VIII

eurosport.yahoo.de präsentiert Ihnen den Zeitplan aller Wettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking. Hier finden Sie die Wettkämpfe am 16. August.

SAMSTAG, 16. August 2008:

Entscheidungen (30)

Badminton - 04:00 Einzel, Damen - Spiel um Platz 3 u. Finale Doppel, Herren - Spiel um Platz 3 12:30 Einzel, Herren - Spiel um Platz 3 Doppel, Herren - Finale

Fechten - 11:30 Florett-Mannschaft, Damen - Kampf um Platz 3 u. Finale

Gewichtheben - Klasse über 75 kg, Frauen 13:00 Gruppe A

Leichtathletik - 03:00 20 km Gehen, Männer 15:10 Kugelstoß, Frauen 15:45 Siebenkampf - 800 m 16:30 100 m, Männer

Radsport - Bahn 10:30 Punktefahren, Männer 4000 m Einzelverfolgung, Männer - Lauf um Platz 3 u. Finale Keirin, Männer - Lauf um Plätze 7-12 u. 1-6

Ringen - Freistil - Frauen 10:00 Klasse bis 48 u. 55 kg - Hoffnungsrunde, Kampf um Platz 3 u. Finale

Rudern - 08:00 Einer, Frauen Einer, Männer Zweier ohne St., Frauen Zweier ohne St., Männer Doppelzweier, Frauen Doppelzweier, Männer Vierer ohne St., Männer

Schießen - 06:00 Ol. Schnellfeuerpistole 25 m, Männer 09:00 Skeet, Männer

Schwimmen - 04:00 200 m Rücken, Frauen 100 m Schmetterling, Männer 800 m Freistil, Frauen 50 m Freistil, Männer

Segeln - 07:00 Finn-Dinghy - 11. Wettfahrt Yngling - 11. Wettfahrt

Tennis - 10:00 Einzel, Damen - Spiel um Platz 3 u. Finale Einzel, Herren - Spiel um Platz 3 Doppel, Herren - Finale Doppel, Damen - Spiel um Platz 3

Weitere Wettkämpfe

Badminton - 12:30 Mixed - Halbfinale

Baseball - Vorrunde 04:30 USA - Kanada 05:30 Kuba - Taiwan 12:00 China - Niederlande 13:00 Japan - Südkorea

Basketball - Herren - Vorrunde Gruppe A 05:15 Russland - Australien 08:30 Qualifikant A - Litauen 10:45 Iran - Argentinien Gruppe B 03:00 Qualifikant C - Angola 14:00 China - Qualifikant B 16:15 Spanien - USA

Beachvolleyball - Achtelfinale 03:00 Frauen - 2 Spiele Männer - 2 Spiele 12:00 Frauen - 2 Spiele Männer - 2 Spiele

Boxen - 07:30 Fliegen- u. Mittelgewicht - Achtelfinale 13:00 Halbfliegen- u. Mittelgewicht - Achtelfinale

Fechten - 03:30 Florett-Mannschaft, Damen - Achtel-, Viertel- u. Halbfinale, Runde um Plätze 5-8

Fußball - Männer - Viertelfinale 12:00 Shenyang - VF3: C1 - D2 12:00 Peking - VF4: D1 - C2 15:00 Shanghai - VF1: A1 - B2 15:00 Qinhuangdao - VF2: B1 - A2

Handball - Männer - Vorrunde Gruppe A 03:00 Brasilien - China 08:00 Frankreich - Spanien 13:00 Kroatien - Polen Gruppe B 04:45 Ägypten - Südkorea 09:45 Russland - Deutschland 14:45 Dänemark - Island

Hockey - Damen - Vorrunde Gruppe A 04:30 Australien - Niederlande 12:30 Südkorea - China 15:00 Spanien - Südafrika Gruppe B 02:30 Neuseeland - USA 12:00 Deutschland - Argentinien 14:30 Großbritannien - Japan

Leichtathletik - 03:00 Kugelstoß, Frauen - Qualifikation, Gruppe A/B 400 m, Frauen - Vorläufe Siebenkampf, Frauen - Weitsprung Stabhochsprung, Frauen - Qualifikation, Gruppe A/B Diskuswurf, Männer - Qualifikation, Gruppe A 100 m, Frauen - Vorläufe Diskuswurf, Männer - Qualifikation, Gruppe B 3000 m Hindernis, Männer - Vorläufe 13:00 Siebenkampf - Speerwurf 800 m, Frauen - Halbfinale 100 m, Männer - Halbfinale 100 m, Frauen - Zwischenläufe 400 m Hürden, Männer - Halbfinale Weitsprung, Männer - Qualifikation, Gruppe A/B

Pferdesport - 13:15 Dressur - Einzel - Grand Prix Special

Radsport - Bahn 10:30 4000 m Einzelverfolgung, Männer - 1. Runde Keirin, Männer - 1./2. Runde u. Hoffnungsläufe 3000 m Einzelverfolgung, Frauen - Qualifikation

Ringen - Freistil - Frauen 03:30 Klasse bis 48 u. 55 kg - Qualifikation u. Gruppen-Ausscheidung

Rudern - B-Finale 08:00 Lgw.-Doppelzweier, Lgw.-Vierer ohne St., Doppelvierer, Achter, Männer Lgw.-Doppelzweier, Doppelvierer, Frauen

Schießen - 03:00 Ol. Schnellfeuerpistole 25 m, Männer - Qualifikation Skeet, Männer - Qualifikation

Schwimmen - Halbfinale 04:00 50 m Freistil, Frauen

Springen 14:00 Kunstspringen 3 m, Frauen - Halbfinale

Segeln - 07:00 Qingdao: 470er - 9./10. Wettfahrt Laser, Laser Radial, RS:X - 7./8. Wettfahrt Tornado, Starboot - 3./4. Wettfahrt

Softball - Vorrunde 03:30 Japan - China 0600 USA - Taiwan 11:00 Niederlande - Australien 13:30 Venezuela - Kanada

Tischtennis - Mannschaft, Damen 04:00 Runde um Platz 3, 2. Runde Mannschaft, Herren 08:30 Halbfinale I 13:30 Halbfinale II

Volleyball - Männer - Vorrunde Gruppe A (1 Spiel 06:30/2 Spiele 14:00) Venezuela - Japan USA - China Italien - Bulgarien Gruppe B (2 Spiele 03:00/1 Spiel 06:30) Russland - Ägypten Serbien - Deutschland Brasilien - Polen

Wasserball - Männer - Vorrunde Gruppe A 04:50 Kanada - Griechenland 08:00 Spanien - Montenegro 09:20 Australien - Ungarn Gruppe B 03:30 Deutschland - Italien 06:10 Kroatien - USA 10:40 Serbien - China

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Olympia 2008 - Peking 2008: Zeitplan VII

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FREITAG, 15. August 2008:

Entscheidungen (16)

Badminton - 12:30 Doppel, Damen - Spiel um Platz 3 u. Finale

Bogenschießen - 10:00 Einzel, Männer - Viertel-, Halbfinale, Kampf um Platz 3 u. Finale

Fechten - 11:30 Degen-Mannschaft, Herren - Kampf um Platz 3 u. Finale

Gewichtheben - Klasse bis 75 kg, Frauen 04:00 Gruppe B 09:30 Gruppe A Klasse bis 85 kg, Männer 04:00 Gruppe B 1300 Gruppe A

Judo - 12:00 Klasse über 78 kg, Frauen Klasse über 100 kg, Männer

Leichtathletik - 15:00 Kugelstoß, Männer 16:45 10 000 m, Frauen

Radsport - Bahn 10:30 Teamsprint - Lauf um Platz 3 u. Finale

Schießen - 05:30 KK-Gewehr liegend 50 m, Männer

Schwimmen - 04:00 200 m Brust, Frauen 200 m Rücken, Männer 200 m Lagen, Männer 100 m Freistil, Frauen

Tennis - 10:00 Doppel, Herren - Spiel um Platz 3

Turnen - 05:00 Mehrkampf, Frauen

Weitere Wettkämpfe

Badminton - 04:00 Einzel, Damen - Halbfinale Doppel, Herren - Halbfinale 12:30 Einzel, Herren - Halbfinale

Baseball - Vorrunde 04:30 China - Taiwan 05:30 USA - Kuba 12:00 Kanada - Südkorea 13:00 Japan - Niederlande

Basketball - Damen - Vorrunde Gruppe A 05:15 Lettland - Australien 08:30 Russland - Brasilien 16:15 Südkorea - Weißrussland Gruppe B 03:00 Tschechien - Neuseeland 10:45 China - Mali 14:00 USA - Spanien

Beachvolleyball - Achtelfinale 03:00 Frauen - 2 Spiele Männer - 2 Spiele 12:00 Frauen - 2 Spiele Männer - 2 Spiele

Bogenschießen - 04:30 Einzel, Männer - Achtelfinale

Boxen - 07:30 Feder- u. Leichtgewicht - Achtelfinale 13:00 Feder- u. Bantamgewicht - Achtelfinale

Fechten - 03:30 Degen-Mannschaft, Herren - Achtel-, Viertel- u. Halbfinale, Runde um Plätze 5-8

Fußball - Frauen - Viertelfinale 12:00 Shanghai - VF3: G1 - E3/F3 12:00 Tianjin - VF2: F1 - G2 15:00 Shenyang - VF4: E2 - F2 15:00 Qinhuangdao - VF1: E1 - F3/G3

Handball - Frauen - Vorrunde Gruppe A 03:00 Kasachstan - China 09:45 Rumänien - Angola 13:00 Frankreich - Norwegen Gruppe B 04:45 Brasilien - Südkorea 08:00 Deutschland - Schweden 14:45 Ungarn - Russland

Hockey - Herren - Vorrunde Gruppe A 02:30 Spanien - China 12:00 Belgien - Neuseeland 14:30 Südkorea - Deutschland Gruppe B 04:30 Niederlande - Kanada 12:30 Pakistan - Australien 15:00 Südafrika - Großbritannien

Judo - 06:00 Klasse über 78 kg, Frauen - Vorkämpfe Klasse über 100 kg, Männer - Vorkämpfe

Leichtathletik - 03:00 Siebenkampf, Frauen - 100 m Hürden Kugelstoß, Männer - Qualifikation, Gruppe A/B 100 m, Männer - Vorläufe Siebenkampf, Frauen - Hochsprung 800 m, Frauen - Vorläufe Hammerwurf, Männer - Qualifikation, Gruppe B 13:00 Siebenkampf, Frauen - Kugelstoß 1500 m, Männer - Vorläufe Diskuswurf, Frauen - Qualifikation, Gruppe A 100 m, Männer - Zwischenläufe 3000 m Hindernis, Frauen - Vorläufe Diskuswurf, Frauen - Qualifikation, Gruppe B Siebenkampf, Frauen - 200 m Dreisprung, Frauen - Qualifikation, Gruppe A/B 400 m Hürden, Männer - Vorläufe

Pferdesport - 13:15 Springen - Einzel - 1. Qualifikation

Radsport - Bahn 10:30 Teamsprint, Männer - Qualifikation u. 1. Runde 4000 m Einzelverfolgung, Männer - Qualifikation 3000 m Einzelverfolgung, Frauen - Qualifikation

Schießen - 03:00 KK-Gewehr liegend 50 m, Männer - Qualifikation Skeet, Männer - Qualifikation 07:00 Ol. Schnellfeuerpistole 25 m, Männer - Qualifikation

Schwimmen - Halbfinale 04:00 50 m Freistil, 100 m Schmetterling, Männer 200 m Rücken, Frauen Vorläufe 1230 1500 m Freistil, 4 x 100 m Lagen, Männer 50 m Freistil, 4 x 100 m Lagen, Frauen

Springen - 07:30 Kunstspringen 3 m, Frauen - Vorkampf

Segeln - 07:00 Qingdao: 49er - 13./14./15. Wettfahrt 470er - 7./8. Wettfahrt Tornado, Starboot - 1./2. Wettfahrt

Softball - Vorrunde 03:30 China - Kanada 06:00 USA - Japan 11:00 Australien - Taiwan 13:30 Venezuela - Niederlande

Tennis - 10:00 Einzel, Herren - Halbfinale Einzel, Damen - Halbfinale Doppel, Damen - Halbfinale

Tischtennis - Mannschaft, Herren 03:00 Runde um Platz 3, 1. Runde Mannschaft, Damen 03:00 Runde um Platz 3, 1. Runde 08:30 Halbfinale I 13:30 Halbfinale II

Volleyball - Frauen - Vorrunde Gruppe A (1 Spiel 06:30/2 Spiele 14:00) USA - China Japan - Kuba Venezuela - Polen Gruppe B (2 Spiele 03:00/1 Spiel 06:30) Brasilien - Kasachstan Algerien - Russland Serbien - Italien

Wasserball - Frauen - Vorrunde Gruppe A 08:20 Russland - USA 11:00 Italien - China Gruppe B 07:00 Niederlande - Australien 09:40 Ungarn - Griechenland

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Olympia 2008 - Peking 2008: Zeitplan IV

eurosport.yahoo.de präsentiert Ihnen den Zeitplan aller Wettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking. Hier finden Sie die Wettkämpfe am 12. August.

DIENSTAG, 12. August 2008:

Entscheidungen (19):

Fechten - 13:00 Säbel-Einzel, Herren - Halbfinale, Kampf um Platz 3 u. Finale

Gewichtheben - Klasse bis 63 kg, Frauen 04:00 Gruppe B 09:30 Gruppe A Klasse bis 69 kg, Männer 04:00 Gruppe B 1300 Gruppe A

Judo - 12:00 Klasse bis 63 kg, Frauen Klasse bis 81 kg, Männer

Kanu/Slalom - 09:40 Canadier-Einer, Herren - Halbfinale u. Finale Kajak-Einer, Herren - Halbfinale u. Finale

Pferdesport - Vielseitigkeit 13:15 Mannschaft - Springen Einzel - Springen

Ringen - Griechisch-Römisch 10:00 Klasse bis 55 u. 60 kg, Männer - Hoffnungsrunde, Kampf um Platz 3 u. Finale

Schießen - 06:00 Freie Pistole 50 m, Männer 09:00 Doppeltrap, Männer

Schwimmen - 04:00 200 m Freistil, Männer 100 m Rücken, Frauen 100 m Rücken, Männer 100 m Brust, Frauen

Springen - 07:30 Synchronspringen 10 m, Frauen

Turnen - 04:00 Mannschaft, Männer

Weitere Wettkämpfe:

Badminton - 04:00 Einzel, Herren - Achtelfinale Doppel, Herren - Achtelfinale Mixed - Achtelfinale

Basketball - Herren - Vorrunde Gruppe A 03:00 Iran - Litauen 05:15 Qualifikant A - Russland 16:15 Argentinien - Australien Gruppe B 08:30 Qualifikant C - Qualifikant B 10:45 China - Spanien 14:00 Angola - USA

Beach-Volleyball - Vorrunde 03:00 Männer - 4 Gruppenspiele Frauen - 2 Gruppenspiele 12:00 Männer - 2 Gruppenspiele Frauen - 4 Gruppenspiele

Bogenschießen - Einzel, Frauen 04:00 1./2. Runde 09:30 1./2. Runde

Boxen - 07:30 Fliegen- u. Bantamgewicht - 1. Runde

Fechten - 04:00 Säbel-Einzel, Herren - 1./2. Runde, Achtel- u. Viertelfinale

Fußball - Frauen - Vorrunde Qinhuangdao/Peking: Gruppe E 13:45 China - Argentinien 13:45 Schweden - Kanada Tianjin/Peking: Gruppe F 11:00 Nordkorea - Deutschland 11:00 Nigeria - Brasilien Shanghai/Shenyang: Gruppe G 13:45 Norwegen - Japan 1345 USA - Neuseeland

Handball - Männer - Vorrunde Gruppe A 03:00 Brasilien - Kroatien 08:00 China - Frankreich 13:00 Spanien - Polen Gruppe B 04:45 Ägypten - Russland 13:00 Südkorea - Dänemark 14:45 Island - Deutschland

Hockey - Damen - Vorrunde Gruppe A 04:30 Australien - Spanien 12:30 China - Südafrika 14:30 Niederlande - Südkorea Gruppe B 02:30 Argentinien - Großbritannien 12:00 USA - Japan 15.00 Deutschland - Neuseeland

Judo - 06:00 Klasse bis 63 kg, Frauen - Vorkämpfe Klasse bis 81 kg, Männer - Vorkämpfe

Ringen - Griechisch-Römisch 03:30 Klasse bis 55 u. 60 kg, Männer - Qualifikation u. Gruppen-Ausscheidung

Rudern - Hoffnungsläufe 10:00 Lgw.-Doppelzweier, Lgw.-Vierer ohne St., Doppelvierer, Achter, Männer Lgw.-Doppelzweier, Doppelvierer, Achter, Frauen

Schießen - 03:00 Freie Pistole 50 m - Qualifikation Doppeltrap, Männer - Qualifikation

Schwimmen - Halbfinale 04:00 200 m Schmetterling, Männer 200 m Freistil, 200 m Lagen, Frauen Vorläufe 12:30 100 m Freistil, 200 m Brust, 4 x 200 m, Männer 200 m Schmetterling, Frauen

Segeln - 07:00 Qingdao: 470er, RS:X - 3./4. Wettfahrt Laser, Laser Radial - 1./2. Wettfahrt

Softball - Vorrunde 03:30 Taiwan - Kanada 0600 USA - Venezuela 11:00 China - Niederlande 13:30 Japan - Australien

Tennis - 04:30 Einzel, Herren - 2. Runde Einzel, Damen - 2. Runde Doppel, Herren - 2. Runde Doppel, Damen - 1. Runde

Volleyball - Männer - Vorrunde Gruppe A (1 Spiel 06:30/2 Spiele 14:00) Venezuela - China Japan - Bulgarien USA - Italien Gruppe B (2 Spiele 03:00/1 Spiel 06:30) Russland - Deutschland Ägypten - Polen Serbien - Brasilien

Wasserball - Männer - Vorrunde Gruppe A 03:30 Kanada - Montenegro 04:50 Spanien - Australien 08.00 Griechenland - Ungarn Gruppe B 06:10 Italien - USA 09:20 Serbien - Kroatien 10:40 Deutschland - China

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Olympia 2008 - Peking 2008: Zeitplan X

MONTAG, 18. August 2008:

Entscheidungen (1cool

Gewichtheben - Klasse bis 105 kg, Männer 09:30 Gruppe B 13:00 Gruppe A

Leichtathletik - 13:00 Diskuswurf, Frauen 13:20 Stabhochsprung, Frauen 14:10 Weitsprung, Männer 15:10 3000 m Hindernis, Männer 15:35 800 m, Frauen 16:00 400 m Hürden, Männer

Pferdesport - 13:15 Springen - Mannschaft - 2. Umlauf

Radsport - Bahn 10:30 Punktefahren, Frauen 4000 m Mannschaftsverfolgung, Männer - Lauf um Platz 3 u. Finale

Segeln - 07:00 Qingdao: 470er, Männer - 11. Wettfahrt 470er, Frauen - 11. Wettfahrt

Tischtennis - Mannschaft, Herren 08:30 Spiel um Platz 3 1330 Finale

Triathlon - 04:00 Frauen

Turnen - 12:00 Ringe, Männer Stufenbarren, Frauen Sprung, Männer

Trampolin - 12:00 Einzel, Frauen

Weitere Wettkämpfe

Baseball - Vorrunde 04:30 Taiwan - Südkorea 05:30 Kanada - Japan 12:00 Niederlande - Kuba 13:00 USA - China

Basketball - Herren - Vorrunde Gruppe A 03:00 Iran - Qualifikant A 05:15 Australien - Litauen 16:15 Argentinien - Russland Gruppe B 08:30 Qualifikant C - China 10:45 Angola - Spanien 14:00 USA - Qualifikant B

Beachvolleyball - Männer - Viertelfinale 03:00 2 Spiele 14:00 2 Spiele

Boxen - 13:00 Bantam-, Feder- u. Superschwergewicht - Viertelfinale

Fußball - Frauen - Halbfinale 12:00 Shanghai: Sieger VF1 - Sieger VF2 15:00 Peking: Sieger VF3 - Sieger VF4

Handball - Männer - Vorrunde Gruppe A 04:45 Spanien - Brasilien 09:45 Kroatien - China 14:45 Polen - Frankreich Gruppe B 03:00 Island - Ägypten 08:00 Russland - Südkorea 13:00 Deutschland - Dänemark

Hockey - Damen - Vorrunde Gruppe A 04:30 Südkorea - Südafrika 12:30 Niederlande - Spanien 15:00 China - Australien Gruppe B 02:30 Deutschland - Japan 12:00 Großbritannien - USA 14:30 Argentinien - Neuseeland

Kanu - Vorläufe 09:30 1000 m, Herren: Kajak-Einer, Kajak-Zweier, Kajak-Vierer, Canadier-Einer, Canadier-Zweier 500 m, Damen: Kajak-Vierer

Leichtathletik - 03:00 400 m, Männer - Vorläufe Hammerwurf, Frauen - Qualifikation, Gruppe A Dreisprung, Männer - Qualifikation, Gruppe A/B 200 m, Männer - Vorläufe Hammerwurf, Frauen - Qualifikation, Gruppe B 110 m Hürden, Männer - Vorläufe 13:00 100 m Hürden, Frauen - Halbfinale 200 m, Männer - Zwischenläufe 400 m Hürden, Frauen - Halbfinale

Pferdesport - 13:15 Springen - Einzel - 3. Qualifikation

Radsport - Bahn 10:30 Sprint, Frauen - Viertelfinale Sprint, Männer - Viertelfinale

Schwimmen - Springen 13:00 Kunstspringen 3 m, Männer - Vorkämpfe

Synchron - 09:00 Duett - Vorkampf, Freie Kür

Segeln - 07:00 Qingdao: RS:X - 9./10. Wettfahrt

Softball - Vorrunde 03:30 Niederlande - Taiwan 06:00 China - USA 11:00 Kanada - Japan 13:30 Venezuela - Australien

Tischtennis - 03:00 Einzel, Damen - Vorrunde

Volleyball - Männer - Vorrunde Gruppe A (2 Spiele 03:00/1 Spiel 06:30) Bulgarien - Venezuela China - Italien Japan - USA Gruppe B (1 Spiel 06:30/2 Spiele 14:00) Polen - Russland Deutschland - Brasilien Ägypten - Serbien

Wasserball - Männer - Vorrunde Gruppe A 04:50 Ungarn - Kanada 06:10 Montenegro - Australien 09:20 Spanien - Griechenland Gruppe B 03:30 Serbien - Italien 08:00 USA - Deutschland 10:40 China - Kroatien


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Springreiter Dubbeldam startet nicht bei Olympia

Den Haag (dpa) - Der niederländische Springreiter Jeroen Dubbeldam wird wegen einer Verletzung seines Pferdes Up and Down nicht an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen.

Der Wallach hatte sich vor über zwei Wochen beim Training vertreten. «Das ist nichts Ernstes, aber er ist nicht hundertprozentig fit», sagte der 35-Jährige. Er war daher mit Up and Down nicht wie geplant beim Turnier im niederländischen Geesteren an den Start gegangen. Der 35-Jährige selbst hatte sich erst Ende April ein Bein gebrochen.

Sein Kollege Albert Zoer bangt noch um seinen Startplatz bei Olympia. Auch er hat sich vergangene Woche ein Bein gebrochen. Zoer und Dubbeldam gehörten zu den niederländischen Mannschaften, die 2006 Weltmeister und 2007 Europameister wurden.

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Peking 2008 - DHB-Teams mit Luft nach oben

Auf dem Weg zur Olympia-Reife stecken die deutschen Handball-Teams mitten in der Experimentierphase. Die Weltmeister von Heiner Brand gewannen Trainingsspiele gegen eine Südtirol-Auswahl mit 53:34 und 47:18. Das Frauen-Team hingegen startete mit einer 29:31-Niederlage gegen Frankreich.

Dabei offenbarte die Mannschaft im ersten von zwei Vergleichen mit dem EM-Dritten zahlreiche Defizite. "Das Ergebnis war mir nicht recht, aber das muss ich in Kauf nehmen. Beide Seiten haben probiert und experimentiert, wir aber um ein vieles mehr", sagte Bundestrainer Armin Emrich.

Harsche Kritik von Brand

Auch bei den Männern lief nicht alles rund. In der Partie über 3 x 30 Minuten wussten in erster Linie Rückraum-Ass Holger Glandorf (Nordhorn), der nach der Geburt seines Sohnes Fynn und sechstägigem Sonderurlaub erst wenige Stunden vor Spielbeginn zur Mannschaft gestoßen war, und der Magdeburger Linksaußen Christian Sprenger mit jeweils acht Treffern zu gefallen. In der ausverkauften Karl-Wolf- Halle, in der wegen des Ausfalls der Klimaanlage tropische Verhältnisse herrschten, begeisterten die Weltmeister zwar die 1200 Zuschauer, überzeugten aber den Bundestrainer in keiner Weise. Beim 47:18 am Sonntag waren Dominik Klein vom THW Kiel mit zehn Treffern sowie Sprenger mit neun Toren erfolgreichste deutsche Torschützen.

Mit dem Ziel Olympia-Medaille hat Brand die Messlatte für seine Asse trotz der harten Trainingseinheiten hoch gelegt. "Die Müdigkeit bei unseren Spielern war klar zu erkennen. Das allein darf aber keine Entschuldigung sein. Wir haben nicht einmal im Ansatz das erreicht, was wir schaffen wollten. Das gezeigte Spielniveau entsprach noch nicht einmal einem Viertel von dem, was wir brauchen, um bei Olympia bestehen zu können", kritisierte der Gummersbacher ungewohnt harsch.

Gedankenspiele bis zur Nominierungsfrist

Im Hinterkopf hat Brand, dass ihm ebenso wie Emrich nur noch eine Woche bleibt, um seinen endgültigen Olympia-Kader für die Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu benennen. Feste Größen in dem voraussichtlichen Aufgebot sind die beiden Rhein-Neckar Löwen Oliver Roggisch und Christian Schwarzer, die in Meran fehlten. Während Abwehrspezialist Roggisch wegen einer Oberschenkel-Verhärtung geschont wurde, stößt der 38 Jahre alte "Leitwolf" Schwarzer erst zu Wochenbeginn zum Team und wird bei den Länderspielen gegen Schweden am kommenden Wochenende in Mannheim und Stuttgart erstmals auflaufen.

Steigerungspotenzial haben auch die deutschen Frauen, denen Torfrau Clara Woltering (Leverkusen) am Wochenende wegen einer Rückenblessur gar nicht zur Verfügung stand. Beim WM-Dritten fehlt es noch an spielerischer Präzision, Feinabstimmung und technischer Sicherheit. In Halbzeit zwei verzichtete Emrich gleich auf fünf Stammkräfte inklusive der Rückraum-Asse Grit Jurack (Viborg) und Nadine Krause (Kopenhagen). Dass die Partie dennoch bis zum 29:29 offen war, lag auch an der Treffsicherheit von Nina Wörz (Randers/6) und Sabrina Neukamp (Blomberg/6/2) sowie dem guten Auswahl-Debüt von Christina Rohde (Nürnberg) und Isabell Nagel (Buxtehude).

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Olympia-Härtefälle stehen auf dem Prüfstand

Berlin/Kienbaum (dpa) - In Deutschlands «Goldschmiede» Kienbaum wird zu Wochenbeginn das etwa 450-köpfige Team für die Olympischen Spiele in Peking komplettiert.

Im Leistungszentrum östlich von Berlin tagen die Führungsgremien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und beraten unter anderem über Härtefälle, die bei den ersten Nominierungsrunden noch nicht berücksichtigt wurden. Bisher haben 204 Athleten in 18 Sportarten ihre Fahrkarten für die Spiele vom 8. bis 24. August in der chinesischen Hauptstadt sicher. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper, der deutsche Chef de Mission in Peking geht davon aus, dass insgesamt rund 430 bis 450 deutsche Sportler in China um die Medaillen kämpfen werden.

Interessant wird vor allem sein, wie sich die Funktionäre vor der dritten Nominierungsrunde in einigen offenen Fragen des Leichtathletik-Aufgebots entscheiden werden. Bisher wurden erst 25 Athleten für die olympische Kernsportart nominiert. Um ihren vierten Olympia-Start bangen muss weiter die dreimalige Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch, deren Chancen nach Ansicht ihres Trainers Dieter Kollark weiter gesunken sind: «Die Chancen liegen höchstens bei zehn bis 20 Prozent, sie kann nach wie vor nicht richtig werfen. In den zurückliegenden zwei Wochen hat sich nichts nach vorne entwickelt. Es ist nicht nur der Fuß, der Probleme macht, sondern der gesamtkörperliche Zustand.»

Die 40-jährige Neubrandenburgerin rechnet damit, dass sie auch ohne Norm einen «Freifahrtschein» erhält. Die Entscheidung über die Peking-Teilnahme soll in den nächsten zwei Wochen bei einem Trainingslager in Kienbaum fallen. Sie werde aber in Peking nur antreten, «wenn ich dort eine Medaille gewinnen kann», sagte Dietzsch im Vorfeld der Nominierung.

Noch ohne Normerfüllung ist auch 10 000-m-Europameister Jan Fitschen (Wattenscheid). Er soll womöglich über 5000 Meter ebenso noch eine Chance erhalten wie Vize-Europameister Thomas Blaschek (Leipzig), der im Hürdensprint bisher die A-Norm (13,49) verpasste. Eventuelle Nachnominierungen sind nur noch bis zum 23. Juli möglich.

Im Stillen hofft auch Tennis-Profi Rainer Schüttler noch auf die Peking-Reise. Der Korbacher hatte zum Stichtag weder die strenge DOSB-Norm (Viertelfinale bei einem Grand Slam) noch die des Weltverbandes ITF (nach der Ranglistenposition) erreicht, dann aber in Wimbledon groß aufgetrumpft. Mit dem Einzug in das Halbfinale hatte er verspätet beide Normen erfüllt. Nun könnte Schüttler doch noch ins Teilnehmer-Feld bei Olympia rutschen, falls mehrere qualifizierte Spieler abmelden sollten.

Auf den Nominierungslisten stehen in Kienbaum auch die Straßen- Radsportler, die von Stefan Schumacher, dem derzeit Dritten in der Gesamtwertung der Tour de France, und Zeitfahr-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel angeführt werden. Im Rudern müssen noch mehrere Bootsklassen, so auch der umformierte Achter, nominiert werden. Die Aufgebote der stets medaillenträchtigen Reiter mit Meredith Michaels- Beerbaum und Ludger Beerbaum an der Spitze werden gleichfalls in Kienbaum nominiert und am Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert.

Unstrittig sind die Aufgebote in den Mannschaftssportarten. Im Frauen-Fußball, im Handball, Hockey (jeweils Männer und Frauen) sowie im Volleyball und Wasserball (jeweils nur Männer) haben die Verantwortlichen zum Teil erweiterte Kader beim DOSB eingereicht, die weiter reduziert werden, je näher das sportliche Top-Ereignis heran rückt. Die Basketballer um Dirk Nowitzki wollen sich erst in dieser Woche in Athen für die Spiele qualifizieren.

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Olympia-Chancen von Dietzsch bei «zehn Prozent»

Frankfurt/Main (dpa) - Die dreifache Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch hat die Olympischen Spiele in Peking fast schon abgeschrieben.

«Die Chancen liegen höchstens bei zehn bis 20 Prozent, sie kann nach wie vor nicht richtig werfen», sagte ihr Trainer Dieter Kollark der Deutschen Presse-Agentur. Die Neubrandenburgerin hat wegen Bluthochdrucks und Fußproblemen bisher die Norm für die Sommerspiele nicht erfüllt, darf aber auf einen «Freibrief» vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bei seiner Nominierungssitzung an diesem Montag in Kienbaum hoffen. Doch die 40- Jährige, die am 1. August in Wattenscheid einen Härtetest absolvieren wollte, kommt einfach nicht in Form.

Dietzsch hatte immer betont, dass sie nur ihre vierte Olympia-Teilnahme wagen werde, «wenn ich bei der Medaillenvergabe mitmischen kann». Kollark erklärte: «In den zurückliegenden zwei Wochen hat sich nichts nach vorne entwickelt. Es ist nicht nur der Fuß, der Probleme macht, sondern der gesamtkörperliche Zustand.»

In Moskau hat sich kurz nach Ablauf ihrer zweijährigen Dopingsperre am 7. Juli hat sich die amtierende Diskus-Olympiasiegerin Natalya Sadova in Moskau mit 66,08 Metern eindrucksvoll zurückgemeldet. Die fast 36 Jahre alte Russin kann bei den Landesmeisterschaften ihr Olympia- Ticket lösen.

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Wussten Sie, dass ...

... das olympische Straßenrennen der Radrennfahrer 1956 in Melbourne erst mit halbstündiger Verspätung gestartet werden konnte weil drei nicht gemeldete irische Sportler von der Polizei entfernt werden mussten?

Nach der Verbannung der drei Radrennfahrer von der «Grünen Insel» aus dem Teilnehmerfeld durch die Polizei, hatten etwa 200 Landsleute den Startplatz gestürmt. Angeblich wurde den Iren erzählt, dass jeder bei Olympia an jedem Wettbewerb teilnehmen könne. Das Rennen gewann der Italiener Ercole Baldini

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Nachrichtenüberblick Sport 14.07.2008

Chancen auf Olympia-Teilnahme von Franka Dietzsch sinken weiter

Berlin (dpa) - Die Aussichten auf eine Olympia-Teilnahme von Diskuswurf-Weltmeisterin Franka Dietzsch aus Neubrandenburg sind weiter gesunken. «Die Chancen liegen höchstens bei zehn bis 20 Prozent, sie kann nach wie vor nicht richtig werfen», sagte ihr Trainer Dieter Kollark am Sonntagabend und fügte hinzu: «In den zurückliegenden zwei Wochen hat sich nichts nach vorne entwickelt. Es ist nicht nur der Fuß, der Probleme macht, sondern der gesamtkörperliche Zustand.» Die dreimalige Weltmeisterin hat in diesem Jahr erst einen Wettkampf mit einer Weite unter 60 Metern bestritten, ehe bei ihr zu hoher Blutdruck festgestellt wurde. Danach konnte die 40-Jährige durch Schmerzen im Fuß nur eingeschränkt rainieren

Ricco gewinnt Etappe - Kirchen weiter in Gelb - Schumacher verliert

Bagnères-de-Bigorre (dpa) - Riccardo Ricco hat die erste Pyrenäen- Etappe der Tour de France gewonnen. Der italienische Radprofi sicherte sich beim zweitlängsten Tagesabschnitt von Toulouse zum Pyrenäen-Ort Bagnères-de-Bigorre über 224 Kilometer seinen zweiten Etappensieg. Nach 5:39:28 Stunden lag Ricco am Sonntag 1:04 Minuten vor dem Russen Wladimir Efimkin. Christian Knees aus Euskirchen vom Team Milram kam auf Platz fünf. Der Luxemburger Kim Kirchen bleibt im Gelben Trikot des Spitzenreiters. Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner verlor hingegen Zeit auf seine Konkurrenten und fiel im Gesamtklassement von Platz drei auf Rang vier zurück.

Tennisprofi Del Potro gewinnt erstmals ATP-Turnier in Stuttgart

Stuttgart (dpa) - Der Weltranglisten-65. Juan Martin Del Potro hat das Tennisturnier auf dem Stuttgarter Weissenhof gewonnen und damit seinen ersten Titel auf der ATP-Tour geholt. Der 19-Jährige besiegte im Endspiel des mit 568 000 Euro dotierten Wettbewerbs am Sonntag den französischen Favoriten Richard Gasquet mit 6:4, 7:5. Der ungesetzte Del Potro gewann damit bei der 30. Auflage der Sandplatz- Veranstaltung 118 000 Euro und einen Sportwagen. Für den Weltranglisten-15. Gasquet blieben noch 60 000 Euro.

Deutsche Volleyballer Gruppensieger - 3:0 gegen Weißrussland

St. Anton (dpa) - Die deutschen Volleyballer nehmen als Gruppensieger an der Europaliga-Endrunde am 19. und 20. Juli in Bursa/Türkei teil. Die B-Mannschaft von Trainer Bernd Werscheck sicherte sich am Sonntag im österreichischen St. Anton am Arlberg zum Abschluss der Vorrunde B durch einen 3:0 (25:21, 25:21, 34:32)-Erfolg über Weißrussland mit 20 Punkten den ersten Platz. Sie komplettiert neben den Niederlanden und der Slowakei aus Gruppe A sowie dem gesetzten Gastgeber Türkei das Viererfeld, in dem das Halbfinale ausgelost wird.

VfB Stuttgart trifft im UI-Cup auf russischen Verein Ramenskoje

Stuttgart (dpa) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss in der dritten Runde des UI-Cups nach Osteuropa zum russischen Vertreter Saturn Ramenskoje reisen. Nach dem 7:0 im Hinspiel reichte Ramenskoje am Sonntag ein 1:1 (0:0) beim Luxemburger Vertreter Etzella Ettelbrück zum Weiterkommen. Der VfB muss am 19. oder 20. Juli zunächst auswärts in der Nähe von Moskau antreten, sein Heimspiel bestreitet der Bundesliga-Sechste am 26. oder 27. Juli. Der Gewinner der dritten UI-Cup-Runde spielt dann in der Qualifikation zum UEFA- Pokal.

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Olympia 2018 in München: Startschuss für Bewerbung

München (dpa) - Sieben Monate nach dem einmütigen Votum der Mitglieder des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für eine Kandidatur Münchens um die Austragung der Winterspiele 2018 tritt das ehrgeizige Unternehmen in eine neue Phase.

In hochkarätiger Besetzung wird am 15. Juli in der bayerischen Landeshauptstadt die Bewerbergesellschaft München 2018 GmbH ihre Arbeit aufnehmen. An der ersten Sitzung werden neben Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) als Gastgeber unter anderem Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, teilnehmen. Im Anschluss wollen sie die Öffentlichkeit über erste Entscheidungen und die weiteren Olympia-Pläne informieren.

«Wir setzen nicht auf Platz, sondern auf Sieg», hatte Münchens Oberbürgermeister Ude nach dem Zuschlag der Mitgliederversammlung des DOSB am 8. Dezember 2007 in Hamburg selbstbewusst verkündet. Der Deutsche Olympische Sportbund wird mit 51 Prozent den größten Anteil an der Bewerbergesellschaft halten. Die Stadt München beteiligt sich mit 30 Prozent, der Freistaat Bayern mit neun Prozent. Die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen, die im Konzept «München plus zwei» für die Ski-Wettbewerbe zuständig sein soll, wird über acht Prozent verfügen. Der Landkreis Berchtesgadener Land mit der Bob- und Rodelbahn am Königssee über zwei Prozent.

Der bayerische Ministerpräsident Beckstein hat die Bewerbung als «nationales Projekt» bezeichnet. Der bisherige Olympia-Koordinator und Chef des Münchner Olympiaparks, Wilfrid Spronk, hat angekündigt, dass der «richtige Startschuss» für München nach den Olympischen Spielen in Peking erfolgen soll. Die Bewerbungskosten werden mit zunächst 30 Millionen Euro veranschlagt. Das Geld soll von privaten Förderern kommen, in zwei Monaten soll es konkrete Fakten geben.

Bis Herbst 2009 läuft die Anmeldefrist beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Bewerbung um die Winterspiele 2018. Die IOC-Vollversammlung will im Juli 2011 über die Vergabe entscheiden. München wäre die erste Stadt, die nach Sommerspielen (1972) auch Winterspiele austragen würde.

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DSV-Trainer Thiesmann darf nicht nach Peking

Hamm/Westfalen (dpa) - Schwimm-Bundestrainer Manfred Thiesmann ist mit seiner Klage auf eine Nominierung für die Olympischen Spiele in Peking endgültig gescheitert. Die 11. Kammer des Landesarbeitsgerichts in Hamm entschied in letzter Instanz für den beklagten Deutschen Schwimm-Verband (DSV).

Der 62- jährige Thiesmann, der im September vorzeitig in Ruhestand geht, war dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vom DSV nicht für Peking vorgeschlagen worden. Thiesmanns Anwalt Urs Früh berief sich unter anderem auf das «gelebte Arbeitsverhältnis». Seit 1984 hatte der Bundestrainer alle Olympischen Spiele bestritten und seit 1980 an nahezu allen internationalen Großereignissen im Schwimmsport teilgenommen.

In seinen Dienstanweisungen ist die Olympia-Teilnahme nicht explizit festgehalten. Dies war für das Gericht der Hauptgrund dafür, die von Thiesmann angestrebte Einstweilige Verfügung abzulehnen. «Es geht nicht um die Enttäuschung, nicht nach Peking zu dürfen», sagte ein äußerlich gefasster Thiesmann nach dem Urteil. «Ich kann damit leben», meinte er, zeigte sich aber «entsetzt» darüber, dass die Olympia-Entsendung eines Bundestrainers in Zukunft fester Bestandteil von Verträgen sein müsse. «Künftig muss sich jeder Trainer schriftlich zusichern lassen, um welche Ereignisse er sich kümmern darf», meinte er.

«Ich hätte schon gern obsiegt», sagte Thiesmann, der seit 1980 als Bundestrainer tätig ist. Das Gericht mit seinem Vorsitzenden Eckhard Limberg bewertete das von Thiesmann-Anwalt Früh erwähnte «gelebte Arbeitsverhältnis» nicht und konnte hierin wohl kein Gewohnheitsrecht erkennen. Die «menschliche Enttäuschung» bei Thiesmann könne er aber nachvollziehen, sagte Limberg.

Eine gütliche Einigung mit dem DSV, der vor Gericht durch seinen Vizepräsidenten Anselm Oehlschlägel (Ingelheim) vertreten wurde, scheiterte. Das Gericht hatte unter anderem empfohlen, dass Thiesmann «wie ein Tourist» mitgenommen werde. «Tourismus statt Beschäftigung ist von uns nicht beabsichtigt», sagte Früh. Der DSV hätte sich ohnehin außerstande gesehen, dem Bundestrainer gegen den Widerstand von DSV-Sportdirektor Örjan Madsen Aufgaben bei den Spielen zu übertragen.

«Wir sind zufrieden», sagte Oehlschlägel. Herr Thiesmann werde die Entscheidung «akzeptieren und respektieren - wie wir», meinte der DSV-Vizepräsident. Der Versuch Thiesmanns, mit DSV-Chefin Christa Thiel in einem Vieraugengespräch eine andere Lösung zu finden, war ebenfalls gescheitert: «Da gab es keine Chance auf eine Übereinkunft», schilderte der Bundestrainer nach dem Urteil seine Eindrücke aus einer Unterredung mit der Verbandspräsidentin.

Das Arbeitsgericht Münster hatte am 5. Juni in erster Instanz ebenfalls gegen Thiesmann entschieden. Der Arbeitsvertrag lasse nicht erkennen, dass es zu Thiesmanns Aufgaben gehöre, Sportler bei Olympischen Spielen zu betreuen. Eine schweigende Zusage des Verbandes sei gleichfalls nicht ersichtlich.

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Athen abhaken: Hoffnungen auf Steffen und Lurz

Hamburg (dpa) - Besser sein als in Athen: Cheftrainer Örjan Madsen hat für die deutschen Schwimmer ein klares Ziel vorgegeben. Einmal Silber und viermal Bronze sind zu überbieten. Im Wettstreit mit den Top-Nationen Australien und USA sind die Ambitionen ungewöhnlich zurückhaltend.

Das hat gute Gründe. Athen kann übertroffen werden, aber niemand darf sich wundern, wenn die Medaillenausbeute in Peking noch magerer ausfällt.

Die Medaillenhoffnungen für Peking ruhen vor allem auf Britta Steffen (50 und 100 m Freistil), Annika Lurz (200 m Freistil), Sarah Poewe (100 m Brust) und Helge Meeuw (100 m Rücken). Nicht zu unterschätzen sind Paul Biedermann, Steffen Deibler und die Frauen- Staffeln. Dazu kommen die Langstrecken-Stars Thomas Lurz und Angela Maurer. Der sechsfache Weltmeister Lurz ist beim Olympia-Debüt der Langstreckler über zehn Kilometer gut für Gold. Maurer hat sich eine Medaille als Ziel gesetzt.

Gold im Becken will Britta Steffen. Und die Berlinerin weiß, dass sie dafür Weltrekord schwimmen muss. Die vierfache Europameisterin von Budapest 2006 konzentriert sich auf die 100 Meter Freistil, hat die 200 Meter aus ihrem Programm genommen und sogar dem 4 x 200- Meter-Quartett einen Korb gegeben. Nichts soll ihre Chance auf den Olympiasieg über 100 Meter gefährden. Daneben ist nur noch Platz für den 50-Meter-Sprint.

Die bisher letzte olympische Goldmedaille für Deutschlands Schwimmer hat Dagmar Hase 1992 in Barcelona über 400 Meter Freistil gewonnen. Superstar Franziska van Almsick konnte sich ihren Traum vom Olympia-Gold nie erfüllen. Auf ihrer Spezialstrecke 200 Meter Freistil will in Peking die Würzburgerin Annika Lurz nach den Sternen greifen.

Mit Rekorden und Weltklassezeiten bei den deutschen Meisterschaften haben sich die Schwimmer Mut für Olympia gemacht. Madsen aber weiß: «Wir haben einige starke Disziplinen, aber wir haben mehr Schwächen als Stärken. Schwachpunkte sind vor allem die Lagen-Disziplinen und die langen Strecken bei Männern und Frauen sowie der Brust- und Schmetterlingsbereich der Männer.

Der Kampf um die Medaillen wird laut Madsen auch im Kopf entschieden. Wer Olympiasieger werden will, darf sich durch nichts beirren lassen - und schon gar nicht vor großen Namen bereits auf dem Startblock in die Knie gehen. Ein Problem ist da schon die vieldiskutierte Anzug-Frage. Wer meint, im falschen Anzug zu stecken, hat schon verloren.

Im Wasserspringen haben speziell die Synchronpaare Chancen auf gute Platzierungen. Der Aachener Turm-Spezialist Sascha Klein gilt nach seinem Erfolg beim Weltpokal in Peking als Medaillen-Anwärter. Die deutschen Wasserballer waren 2004 in Athen Fünfte. Eine Wiederholung dieser glänzenden Platzierung scheint angesichts von Vorrunden-Gegnern wie Weltmeister Kroatien, Europameister Serbien oder Pan-Amerika-Sieger USA nahezu ausgeschlossen. Die ersten drei Mannschaften jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Medaillenrunde.

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Peking-Hoffnung Steffen unter Druck

Berlin (dpa) - Britta Steffen strahlt unentwegt, lacht, scherzt - doch Deutschlands Top-Schwimmerin steht unter massivem Druck. Olympia und die schwere Bürde, 16 Jahre nach Dagmar Hase endlich wieder Schwimm-Gold für Deutschland holen zu sollen, machen der Berlinerin zu schaffen.

«Es gibt keine Steigerung mehr für enorm. Ich bin wirklich hin- und hergerissen zwischen 'Ich schmeiße alles hin' und 'Mann, macht das Spaß'», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur dpa bei einem Gespräch in Berlin, wo sich Deutschlands Schwimm- Olympioniken bis Donnerstag den letzten Schliff für Peking holen. Britta Steffen fühlt sich wie in einer Zwangsjacke, «wenn ich wirklich nur noch darauf fokussiert werde, die erwartete Goldmedaille nach Hause zu bringen».

Sie zweifelt. Mit der letzten Vorbereitungsphase in ihrer Wahlheimat Berlin wachsen Ungeduld und Ungewissheit: Kann ich's? Kann ich's nicht? Ein kleiner Fehler, vielleicht ein Patzer bei der Wende - und plötzlich könnten vier Jahre harte Arbeit vergebens gewesen sein. «Ich habe tierisch Angst, nach den 100 Metern Kraul anzuschlagen, Zweite geworden zu sein und mich darüber überhaupt nicht freuen zu können.»

Wie nach Bronze bei der WM 2007 in Melbourne, als die damalige Weltrekordlerin hinter der Australierin Lisbeth Lenton und Marleen Veldhuis aus den Niederlanden anschlug: «Die Bronzemedaille war mir nichts wert. Das hat mir ganz schön wehgetan.» Und in China? Selbst bei einem Olympiasieg ist ihr momentan überhaupt nicht klar, ob sie sich restlos darüber freuen könnte, «weil's nur ein Ergebnis wäre, das die Erwartungen erfüllt».

Sie versucht, den Druck auszublenden. Ihre Mentaltrainerin Friederike Janofske ist ihr dabei wertvolle Stütze. Und eine Einstellung, die ihr Coach Norbert Warnatzsch zu vermitteln versucht - mit drastischen Worten, die Britta Steffen zunächst gar nicht äußern will, es aber dann doch tut - gern sogar, wie deutlich zu spüren ist: «Er sagt, dann musst du einfach denken, leckt mich alle am Arsch, ich mache mein Ding.» Wie Skispringer Sven Hannawald, der auch immer «sein Ding» machte und mit dieser Attitüde allen davonflog.

«Hätte ich meine Mentaltrainerin nicht, bräuchte ich gar nicht zu den Spielen zu fahren, weil mich die von allen Seiten erwartete Goldmedaille fertigmachen würde.» Britta Steffen öffnet ihr Innerstes, will «den Leuten» diktieren, was sie wirklich vorhat: ein optimales Rennen abrufen, ohne den ultimativen Zwang, danach irgendein Metallteil aus Gold, Silber oder Bronze überreicht zu bekommen. «Für mich wäre das besser. Aber danach fragt leider niemand.» Sie will «den Innenraum freihalten», sie will bei sich selbst ankommen, sie will «das Außen ausblenden» - nur dann, dessen ist sie sicher, kann sie sich in Peking freischwimmen.

Zu Gold? «Mann, Leute, ihr wisst gar nicht, was dahinter steckt, wieviel Arbeit da drin steckt.» Arbeit, die zuletzt mehr Last als Lust war, obwohl ihr das Schwimmen prinzipiell die helle Freude ist. Als sie sich nach Athen 2004 eine schöpferische Pause gönnte, fehlte ihr ein Teil des Lebensinhalts: «Ich habe es vermisst, kaputt zu sein, richtig Hunger und Muskelkater zu haben.» Doch das wird ihr immer öfter vermiest, seit sie in Budapest 2006 zum Weltrekord über 100 m Freistil schwamm: Die äußere Erwartungshaltung, die Angst, «dass man dieser nicht entspricht» - das alles nagt an ihr.

Sie sehnt ihren ersten Startsprung in Peking herbei, weil sie dann wissen wird, ob es «flutscht. Wenn nicht, dann wird es hart.» Dann könnte sie sich als «kleines Sportlerchen» so ohnmächtig fühlen wie bei dem Gedanken an Tibet. Da merkt sie, dass es ihr gut geht, da weiß sie, «in welchem Luxus wir in Deutschland leben».

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Olympia 2008 - DOSB entscheidet über Härtefälle

Franka Dietzsch ist von Schmerzen geplagt, Rainer Schüttler muss auf Gnade hoffen. Bei der letzten Olympia-Nominierung in der "Medaillenschmiede" Kienbaum steht das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vor einigen schwierigen Entscheidungen.

"Wir haben eine Reihe von Einzelfall-Entscheidungen zu treffen, doch wir sind sehr gut darauf vorbereitet. Die Kooperation mit der NADA und unserer Doping- und Stasi-Kommission verlief glänzend", kündigte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper an, der in Peking erstmals als Chef de Mission das knapp 450 Athleten umfassende deutsche Team anführt.

Vesper will sich dafür stark machen, dass Tennis-As Rainer Schüttler nach seinem Sturm ins Wimbledon-Halbfinale doch noch das Flugzeug nach Peking erwischt. "Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn er in Peking dabei wäre. Die deutsche Norm hat er erfüllt, jetzt hängt alles von der internationalen Norm ab", sagte Vesper am Montag. Unstrittig ist hingegen die Nominierung von Nicolas Kiefer und Philipp Kohlschreiber.

Problemfall Dietzsch

Mehr als kritisch stellt sich die aktuelle Situation für die dreimalige Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch dar. Auf nur noch zehn bis 20 Prozent betitelte ihr Trainer Dieter Kollark die Chancen der Neubrandenburgerin auf einen Start in Peking. "Es ist nicht nur der Fuß, der Probleme macht, sondern der gesamtkörperliche Zustand", unterstrich Kollark.

Seit mehr als sechs Wochen konnte die 40-Jährige wegen zu hohen Blutdrucks und anschließender Fußverletzung keinen Wettkampf bestreiten und die Norm (61,00 m) nicht erfüllen, wird aber am Dienstag auf der Nominierungsliste stehen. Laut Kollark hat DOSB- Präsident Thomas Bach dafür "Grünes Licht" gegeben. Der Coach geht aber davon aus, dass vom DOSB ein Leistungsnachweis gefordert wird.

Doch Dietzsch ist nicht der einzige Problemfall bei den Leichtathleten. Einige vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) auf die Nominierungsliste gesetzte Athleten wie Diskuswerfer Michael Möllenbeck, 10 000-m-Europameister Jan Fitschen oder 110-m-Hürden- Vizeeuropameister Thomas Blaschek hatten im Vorfeld die Normen verfehlt. Der Leipziger war erst am Sonntag mit 13,60 zum wiederholten Male an den Normzeit (13,49) vorbeigeschrammt. Neue Fragen warf auch Hammerwerfer Markus Esser auf, der am Samstag in Ried/Österreich mit 79,04 Meter verspätet die Norm (78,50) übertraf.

Basketballer stehen auf der Kippe

Ganz wichtig wird gerade für die Leichtathleten sein, wie konsequent der DOSB seine eigenen Kriterien anwendet. "Voraussetzung für eine mannschafts- bzw. disziplinbezogene und für eine namentliche Benennung ist grundsätzlich der Leistungsnachweis einer begründeten Endkampfchance", heißt es in den Nominierungs-Grundsätzen. Vorgeschlagen sind vom DLV alle vier Sprint-Staffeln, aber nur dem 4x100-m-Quartett der Männer wird eine reale Finalchance eingeräumt. "Unsere klaren Grundsätze und Kriterien haben bereits bei den Vorschlägen der Verbände ihre Wirkung entfaltet. Trotzdem werden wir einige Einzelfall-Entscheidungen haben", kündigte Vesper an.

Dass das Olympia-Team personell insgesamt wieder in etwa die Dimensionen von Sydney (428 Athleten) oder Athen (452) erreichen wird, ist vor allem den Team-Sportarten zu verdanken. Sollten die Basketballer die Qualifikation schaffen, wären erstmals seit 1996 in Atlanta wieder acht deutsche Mannschaften in den Spielsportarten bei Olympia vertreten. Vor vier Jahren in Athen waren es sechs, in Barcelona und Sydney gar nur fünf deutsche Teams.

Die Handballer sind sowohl mit den Männer-Weltmeistern als auch den bei der WM drittplatzierten Frauen aussichtsreich im Medaillen- Rennen, ebenso die Fußball-Weltmeisterinnen und beide Hockey-Teams. Erstmals seit 36 Jahren sind die Volleyballer dabei, auch die Wasserball-Männer freuen sich auf Peking. In Kienbaum wird auch das Basketball-Team nominiert und müsste von den DOSB-Verantwortlichen schweren Herzens wieder gestrichen werden, falls es in Athen einen Reinfall erlebt.

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Handball-Teams stehen zu 80 Prozent fest

Meran/Brixen (dpa) - Das Puzzeln für Peking geht in die letzte Runde: Nach nur noch jeweils einem Länderspiel müssen die beiden deutschen Handball-Mannschaften ihr endgültiges Aufgebot für die Olympischen Spiele benennen.

Wenn in Stuttgart die Weltmeister von Bundestrainer Heiner Brand und die Frauen seines Kollegen Armin Emrich zum zweiten Mal binnen 24 Stunden gegen Schweden antreten, sind die letzten Personalentscheidungen für den Saison- Höhepunkt gefallen. «Die Nominierung für Peking wird nach den Doppel- Länderspielen von Männern und Frauen in Mannheim gegen Schweden vorgenommen und an den Deutschen Olympischen Sportbund weitergeleitet», sagte Horst Bredemeier, der Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Handballbundes (DHB) in Brixen/Italien.

Dort hatten die Frauen mit dem 26:25 über Ex- Weltmeister Frankreich einen Prestigesieg gefeiert und sich dabei gegenüber der 29:31-Niederlage am Vortag deutlich gesteigert. Auch die Männer hatten sich im «Vorspiel» beim wenig aussagekräftigen 47:18- Kantersieg gegen eine Südtiroler Regional-Auswahl gegenüber dem 53:34 vom Tag zuvor verbessert. «Wir haben in der Abwehr besser gestanden, es hat deutlich besser funktioniert. Das war eine Steigerung um 100 Prozent», sagte Heiner Brand. Und Armin Emrich erklärte: «Wir haben besser gekämpft und verdient gewonnen.»

Dennoch hat sich trotz einer Stammformation in beiden Teams der komplette Peking-Kader weiter herauskristallisiert. Brand und Emrich erklärten, dass jeweils 80 Prozent ihres 14-köpfigen Olympia- Aufgebotes klar sind. «Sofern alle fit bleiben», sagte Emrich. Allerdings steht noch nicht einmal genau fest, wie viele Spieler beziehungsweise Spielerinnen beide Trainer mit nach China nehmen dürfen. Denn sollte sich ein Akteur vor dem Viertelfinale verletzen, darf er ausgetauscht werden. «Nun ist aber noch offen, ob jedes Team nur einen oder mehrere Austauschsspieler nominieren und somit mit nach Peking bringen darf», erläuterte Bredemeier. Eine endgültige Entscheidung zwischen Internationalem Olympischen Komitee (IOC) und Handball-Weltverband (IHF) soll in dieser Woche fallen.

Bei den Männern wird der Mannschafts-Kern wohl aus den Spielern bestehen, die im Vorjahr Weltmeister geworden sind. Fehlen wird jedoch Markus Baur wegen seiner Trainertätigkeit beim TBV Lemgo. «Dadurch müssen wir auf der Spielmacherposition noch experimentieren», sagte Brand, der dem Neu-Großwallstädter Oliver Köhrmann eine gute Leistung auf dieser Position bescheinigte. Michael Kraus (Lemgo) ist als Nummer eins gesetzt. Auf Rechtsaußen spielte sich Christian Sprenger (Magdeburg) nach vorne. Bei den Frauen dürfte es hingegen nur noch vakante Plätze auf der rechten Außenbahn und hinter Welthandballerin Nadine Krause (Kopenhagen) im linken Rückraum geben.

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Bach will Rogges Wiederwahl 2009 unterstützen

Hamburg (dpa) - IOC-Präsident Jacques Rogge kann im nächsten Jahr im Fall seiner Kandidatur für eine zweite Amtsperiode mit der Stimme seines Vizepräsidenten Thomas Bach rechnen.

«Ich werde 2009 die Wiederwahl von Jacques Rogge mit voller Kraft unterstützen. Ich gehe davon aus, dass Rogge in jedem Fall noch einmal kandidiert. Und was im Jahr 2013 ist, weiß nur der liebe Gott», sagte Deutschlands höchster Sportfunktionär in einem Interview mit der Tageszeitung «Die Welt». Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wich der Frage aus, ob er künftig als Präsident des Internationalen Olympische Komitees (IOC) bereit stünde.

Knapp vier Wochen vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) sieht Bach die Öffnung Chinas «auf einem anderen Niveau als noch vor sieben, acht Jahren». Als Beispiele nannte er Fortschritte in der Außenpolitik. «Aber wie wir im Mai 2007 bereits für den DOSB moniert haben, ist die Achtung der Menschenrechte in China noch nicht ausreichend», erklärte der IOC- Vizepräsident. Dies sei das Kernproblem.

«Ich bedaure, dass die Diskussion, die so wichtig und richtig ist, weitgehend untergegangen ist in der Tibet-Diskussion. Im Westen wurde oft zu Unrecht die Tibet- mit der Menschenrechts-Diskussion gleichgesetzt», meinte der Wirtschaftsanwalt aus Tauberbischofsheim. Dies habe «sogar noch zu Verhärtungen» geführt.

Die Wahrnehmung von Sicherheitsinteressen während der Sommerspiele müsse man von jedem Ausrichter erwarten, räumte der 54-Jährige ein, «sie dürfen nur nicht die gesamte Organisation überlagern. Jedes Organisationskomitee muss die Balance finden zwischen Gewährleistung der Sicherheit und unbeschwerter olympischer Atmosphäre», sagte Bach.

Das IOC stehe dafür, «dass ein Athlet frei und klar seine Meinung sagen kann. Wir glauben, dass er mit einer fundierten Meinungsäußerung auch mehr bewirkt, als wenn er ein Bändchen trägt.» Die Regularien des IOC seien klar. «In der Mixed Zone, auf Pressekonferenzen, auch im Deutschen Haus, gibt es vollkommene Freiheit der Meinungsäußerung», so der Fecht-Olympiasieger von 1976.

Das große Problem in Peking sei der Smog. «Derzeit ist die Situation offensichtlich nicht besonders erfrischend», sagte Bach. Nach Meinung von Experten werde die Luftverschmutzung allerdings bis zum Beginn der Spiele deutlich dezimiert. «Ab dem 20. Juli werden Fabriken abgeschaltet, die Hälfte der Privatautos stillgelegt, und dann braucht man noch etwas günstigen Wind.»

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Kampfrolli
Beachvolleyball: Entscheidung über 2. Frauen-Duo

Berlin (dpa) - Beim Welttour-Turnier in Marseille fällt die Entscheidung über das zweite deutsche Frauen-Duo im Beachvolleyball für die Olympischen Spiele in Peking.

Die EM-Vierten Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) haben mit 3390 Punkten 210 Zähler Vorsprung vor Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster/3180), die nur mit einer Finalteilnahme noch die Chance haben, die Olympia-Fünften von Athen zu verdrängen.

Pohl/Rau würden mit Platz vier das Olympia-Ticket sicher buchen, dann reicht Brink-Abeler/Jurich selbst der Turniersieg nicht. Bisher haben Brink-Abeler/Jurich einen vierten Platz bei der Welttour als bestes Ergebnis - ein Turniersieg gelang noch keinem deutschen Frauen-Team. Die Euroapmeister Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) standen ebenso schon vor dem Gewinn des EM-Titels als Peking-Teilnehmer genau wie Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin) und David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen).

Je 24 Frauen- und Männer-Teams kämpfen in Peking um die Medaillen. Pro Land können maximal zwei Duos teilnehmen, sofern sie über die Weltrangliste qualifiziert sind. Dazu kommen die acht Top-Resultate vom 1. Januar 2007 bis Marseille in die Wertung. Am 26. Juli erfolgt beim Grand Slam in Gstaad/Schweiz die Olympia-Gruppenauslosung.

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