Snooker

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Deutsches Duo verpasst Achtelfinale

Die Runde der letzten 32 war beim ersten PIOS-Turnier der Saison im walisischen Prestatyn Endstation für die letzten deutschen Starter.

Die Runde der letzten 32 war beim ersten PIOS-Turnier der neuen Saison im walisischen Prestatyn Endstation für die letzten beiden deutschen Vertreter: Itaro Santos (Bochum) gegen Noppadol Sangnil sowie Hans Blanchaert (Ulm) gegen Allan Taylor verloren jeweils mit 0:4 und verpassten das Achtelfinale.


Dabei hatte Hans Blanckaert zuvor sich noch in seinem zweiten Thriller in die dritte Hauptrunde vorgekämpft. Der gebürtige Belgier schlug den Inder Lucky Vatnani mit 4:3. Die ersten beiden Frames gewann dabei Blanckaert; dann zog Vatnani gleich.

Entscheidungsframe

Blanckaert bewies Nerven, als er wieder mit 3:2 die Führung übernahm; nach dem ersten war dies der zweite Frame, den er auf schwarz gewann. Doch Vatnani erzwang den Entscheidungsframe und hatte dort auch schon 30 Punkte Vorsprung, ehe Blanckaert mit einer 41er-Clearance von der vorletzten roten bis pink doch noch gewann.

Patrick Einsle (Wuppertal), Jens Wiederkehr (Bochum) und Ismail Türker (Essen) waren schon in der ersten Runde gescheitert. Den Deutschen Meister Sascha Lippe (Hamburg) erwischte es sogar schon in der Qualifikation. Die PIOS-Serie besteht aus insgesamt acht Turnieren, bei denen am Ende die acht besten der Rangliste das Ticket für die Profitour in der Tasche haben.

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Haneveer gewinnt erstes PIOS-Turnier

Dann aber drehte Haneveer auf und holte sich sechs Frames in Folge. Vor allem nachdem er mit 3:2 erstmals die Führung übernommen hatte war der Belgier nicht mehr zu stoppen: In den letzten drei Frames bekam Atkinson ganze zwölf Punkte mit. Das höchste Break von Haneveer im Finale war eine 58.

Zum Auftakt des Turnieres hatte Haneveer auch Patrick Einsle mit 4:1 gestoppt. Die erfolgreichsten Spieler der Deutschen Billard-Union waren Itaro Santos (Bochum) und der gebürtige Belgier Hans Blanckaert (Ulm); sie hatten es immerhin bis unter die letzten 32 geschafft. Ismail Türker (Essen), Jens Wiederkehr (Bochum) und Yusuf Nawabi (Hamburg) waren wie Einsle in der ersten Hauptrunde gescheitert. Sascha Lippe (Hamburg) schied sogar schon in der Qualifikation aus.

In der PIOS-Serie können sich Amateure für die Maintour qualifizieren. Die acht Besten nach den acht Turnieren der Serie haben das begehrte Profiticket in der Tasche.

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World Series: Paarungen stehen fest

Für das zweite Turnier der neuen World Series of Snooker im Berliner Tempodrom stehen die Paarungen fest.

Chris McBreen, Lasse Münstermann, Hans Blanckaert und Patrick Einsle haben sich in der nationalen Qualifikation durchgesetzt und treffen an der Spree auf Jersey-Sieger John Higgins sowie Graeme Dott, Shaun Murphy und Stephen Maguire.

Im ersten Match am Samstag wird Neu-Profi Chris McBreen auf Ex-Weltmeister Graeme Dott treffen. Der gebürtige Neuseeländer lebt seit dem letzten Herbst in Deutschland und ist mit einer Gymnasiallehrerin in Fürth verheiratet. Auf der letzten Ozeanien-Meisterschaft hatte er sich zum zweiten Mal in seiner Karriere für die Profitour qualifiziert.

Murphy gegen Einsle

Im zweiten Viertelfinale fordert Lasse Münstermann den Jersey-Sieger John Higgins heraus, der die neue Serie auch initiiert hatte. Münstermann ist nicht nur mehrfacher Deutscher Meister, sondern war 2000/2001 auch der erste Deutsche, der auf der Maintour gespielt hatte.

Im dritten Match am Samstag trifft Hans Blanckaert auf den Schotten Stephen Maguire, der in der vergangenen Saison mit der Northern Ireland Trophy und den China Open zwei Ranglistenturniere gewonnen hat. Hans Blanckaert ist ein aus Brügge stammender Belgier, lebt aber nun in Ulm. Beim ersten Turnier der neuen PIOS-Serie erreichte er im Juni immerhin die Runde der letzten 32. Zum Abschluss der ersten Runde muss dann Shaun Murphy seine Kräfte mit Patrick Einsle messen, der 2006/07 als zweiter Deutscher für die Profitour qualifiziert war.

Im Halbfinale treffen dann die Sieger der ersten beiden Begegnungen aufeinander sowie die Gewinner der Matches drei und vier. Eurosport berichtet an beiden Tagen im Internet und im TV live aus dem Tempodrom in Berlin. Ein Novum gibt es dabei am Sonntag: Da Eurosport das Finale erst ab 20:30 Uhr live im TV übertragen kann wird der Auftakt des Endspieles ab 19:00 Uhr live als Web-TV auf der deutschen Eurosport-Seite übertragen. Rolf Kalb kommentiert dabei exklusiv für die Zuschauer im kostenlosen Livestream aus Berlin.

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Higgins muss hart kämpfen

Lasse Münstermann hat bei der Snooker World Series in Berlin die Chance verpasst, einen Weltmeister aus dem Turnier zu werfen. Der dreimalige Deutsche Meister unterlag John Higgins, Weltmeister 1998 und 2007, in der Vorrunde im Berliner Tempodrom nach zähem Kampf mit 3:4.

Der "Wizard of Wishaw", nicht nur Teilnehmer, sondern auch Mit-Veranstalter der neuen Snooker-Serie, lag nach vier gespielten Frames erwartungsgemäß mit 3:1 in Führung und sah schon wie der sichere Sieger aus. Münstermann jedoch kam zurück in die Partie, entschied die Durchgänge fünf und sechs jeweils auf die letzte Schwarze für sich. Auch im siebten und entscheidenden Frame hatte der Team-Europameister von 2007 seine Chance zum Sieg. Doch dem 29-Jährigen wurde eine verschossene pinke Kugel zum Verhängnis: Mit einem 61er Break beendete Higgins die Hoffnungen des Deutschen auf die Überraschung.

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"One Million Dollar"-Geschäft

John Higgins hat ganze Arbeit geleistet. Als Initiator der World Series of Snooker versammelt die Nummer fünf der Weltrangliste die Creme de la Creme des Snooker-Sports zum Showdown in Berlin.

Nach dem Auftakt in Jersey gastiert die von Higgins ins Leben gerufene Tour am 12. und 13. Juli in der deutschen Hauptstadt. Warschau und Moskau sollen im Herbst folgen.

Neben Higgins treten mit Stephen Maguire und Shaun Murphy die Nummer zwei und drei der Weltrangliste an. Zudem startet mit Graeme Dott der Weltmeister von 2006 in Berlin.

"Ronnie war zu teuer"

Lediglich Ronnie O'Sullivan, Weltmeister 2008 und aktuelle Nummer eins in der Welt, konnte von Higgins nicht zur Teilnahme überzeugt werden: "Ronnie wollte eine Million US-Dollar, das war mir dann doch ein wenig zu viel", sagte der Schotte mit einem Augenzwinkern auf der Pressekonferenz im Snookercenter in Berlin-Kreuzberg am Freitag.

Die Idee für diese Tournee kam dem 33-jährigen Higgins bereits vor Jahren. Der Schotte war bei einem Besuch in Deutschland von der Begeisterung für den Snooker-Sport hierzulande so überrascht, dass er beschloss, ein Top-Turnier mit einigen Top-Spielern nach "Deutschland zu bringen."

Die vier Profis messen sich in ihren Viertelfinals am Samstag im Modus "best-of-seven" mit den in der Qualifikation erfolgreichen Chris McBreen (NZL), Lasse Münstermann (GER), Hans Blanckaert (BEL) und Patrick Einsle (GER). Am Sonntagnachmittag folgen im "best-of-nine"-Modus die beiden Halbfinals, gefolgt vom Finale ("best-of-eleven") am Abend.

Stephen Maguire freut sich jedenfalls riesig auf die bevorstehenden beiden Turniertage: "Ich habe gehört, dass wir vor vollem Haus spielen werden, da wollen wir natürlich Top-Snooker zeigen", sagte der Gewinner der Northern Ireland Trophy und China Open der vergangenen Saison. Mindestens 1.000 Zuschauer werden pro Session erwartet, höchstwahrscheinlich wird diese Zahl zumindest beim Finale weit übertroffen. Für Higgins eine tolle Sache: "Abgesehen vom Masters in Wembley, wo wir vor rund 2.000 Zuschauern spielen, haben wir nie eine solch große Kulisse."

Das erste Turnier der World Series in Jersey gewann übrigens John Higgins höchstpersönlich, was ihm neben dem Titel jede Menge Spott einbrachte. "Jetzt gewinnst du schon deine eigenen Turniere und Preisgelder", bekam er höhnisch von den Kollegen zu hören.

Eurosport und eurosport.yahoo.de Live dabei

Eurosport berichtet am Samstag und Sonntag im Internet und im TV live aus dem Tempodrom in Berlin. Ein Novum gibt es dabei am Sonntag: Da Eurosport das Finale erst ab 20:30 Uhr live im TV übertragen kann, wird der Auftakt des Endspiels ab 19:00 Uhr im kostenlosen Livestream auf eurosport.yahoo.de übertragen. Rolf Kalb kommentiert dabei exklusiv für die Zuschauer aus Berlin.

Livestream bei eurosport.yahoo.de:

Samstag: 13:30-16:00 Uhr

Sonntag: 14:00-17:00 Uhr und 19:00-22:30 Uhr

Übertragungszeiten Eurosport TV:

Samstag: 18:00-22:00 Uhr

Sonntag: 20:00-22:30 Uhr

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Snooker World Series - Favoriten setzen sich durch

John Higgins, Graeme Dott, Stephen Maguire und Shaun Murphy stehen im Halbfinale der World Series in Berlin. Während Dott (4:1 gegen Chris McBreen), Maguire (4:0 gegen Hans Blanckaert) und Murphy (4:0 gegen Patrick Einsle) keine Mühe hatte, tat sich Higgins beim 4:3 gegen Lasse Münstermann schwer.

Der "Wizard of Wishaw", nicht nur Teilnehmer, sondern auch Mit-Veranstalter der neuen Snooker-Serie, lag nach vier gespielten Frames erwartungsgemäß mit 3:1 in Führung und sah schon wie der sichere Sieger aus. Münstermann jedoch kam zurück in die Partie, entschied die Durchgänge fünf und sechs jeweils auf die letzte Schwarze für sich.

Auch im siebten und entscheidenden Frame hatte der Team-Europameister von 2007 seine Chance zum Sieg. Doch dem 29-Jährigen wurde eine verschossene pinke Kugel zum Verhängnis: Mit einem 61er Break beendete Higgins die Hoffnungen des Deutschen auf die Überraschung.

Leichtes Spiel für Maguire und Murphy

Der Weltranglisten-Zweite Maguire zeigte sich in seiner Partie gegen den in Ulm lebenden Belgier Blanckaert extrem sicher. Während der "Merlin of Milton" eine Kugel nach der anderen versenkte, ließ Blanckaert vor allem im Lochspiel die Präzision vermissen und konnte den China-Open-Sieger nie in Gefahr bringen.

Sichtlich beeindruckt von der großen Kulissen von rund 1.200 Zuschauern im Berliner Tempodrom zeigte sich der zweite Deutsche im Achterfeld, Patrick Einsle. Der ehemalige Maintour-Spieler kam gegen einen prächtig aufgelegten Shaun Murphy kaum zum Zug. Nur den dritten Frame konnte der 21-Jährige eine Zeit lang offen gestalten, doch als Murphy im vierten Durchgang mit 99 Punkten das höchste Break des Tages spielte, konnte der Füssener dem Weltmeister von 2005 nur noch gratulieren.

Graeme Dott erwischte gegen Chris McBreen einen Blitzstart. Dott legte mit Breaks von 51, 68 und 72 (9 Mal rot und schwarz) vor auf 3:0. Trotz eines Frame-Gewinns von McBreen (46) zog Dott sein Spiel souverän durch und zog mit einem ungefährdeten 4;:1-Erfolg in das Halbfinale ein.

Die Halbfinal-Ansetzungen:

Higgins gegen Dott

Maguire gegen Murphy

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Provisional Ranking
Punkte
1 Ronnie O'Sullivan (ENG) 51150
2 Stephen Maguire (SCO) 45525
3 Shaun Murphy (ENG) 45050
4 Mark Selby (ENG) 38325
5 John Higgins (SCO) 37925
6 Stephen Hendry (SCO) 34275
7 Allister Carter (ENG) 34175
8 Ryan Day (WAL) 33875
9 Peter Ebdon (ENG) 32975
10 Neil Robertson (AUS) 32950
11 Ding Junhui (CHN) 32194
12 Joe Perry (ENG) 30425
13 Graeme Dott (SCO) 27144
14 Marco Fu (HKG) 27000
15 Mark King (ENG) 26000
16 Mark Allen (NIR) 25725
17 Matthew Stevens (WAL) 25413
18 Ken Doherty (IRL) 25119
19 Jamie Cope (ENG) 24744
20 Joe Swail (IRL) 24725
21 Stuart Bingham (GBR) 24625
22 Mark Williams (WAL) 23925
23 Nigel Bond (ENG) 23613
24 Fergal O'Brien (IRL) 22538
25 Ian McCulloch (GBR) 22432
26 Stephen Lee (ENG) 22219
27 Barry Hawkins (ENG) 22125
28 Dave Harold (ENG) 21494
29 Steve Davis (GBR) 21419
30 Michael Judge (IRL) 20825
31 Anthony Hamilton (ENG) 20813
32 Dominic Dale (WAL) 20688
33 Gerard Greene (NIR) 19538
34 Michael Holt (ENG) 19288
35 Ricky Walden (WAL) 18975
36 Adrian Gunnell (ENG) 18375
37 Alan McManus (SCO) 18263
38 Andrew Higginson (ENG) 17513
39 John Parrott (ENG) 17450
40 Liang Wenbo (CHN) 17275
41 Judd Trump (ENG) 16351
42 Marcus Campbell (SCO) 16325
43 David Gilbert (ENG) 16225
44 Rory McLeod (ENG) 16125
45 Jamie Burnett (SCO) 16013
46 Jimmy Michie (ENG) 15550
47 Mike Dunn (ENG) 15501
48 Tom Ford (ENG) 14825
49 David Gray (ENG) 14338
50 Barry Pinches (ENG) 14250
51 Robert Milkins (ENG) 14113
52 Andrew Norman (ENG) 13801


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http://yahoo.eurosport.de/snooker/weltme...ing_sea70.shtml
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World Series - Comeback rettet Higgins nicht

Graeme Dott steht als erster Spieler im Finale der Snooker World Series in Berlin. Der in der Weltrangliste auf Position 13 zurückgefallene Schotte besiegte in der Vorschlussrunde den Initiator der Serie und Sieger des ersten Events, John Higgins, mit 5:4.

Dott, Weltmeister 2006, hätte die Partie dabei schon früher entscheiden können, hatte beim Stand von 4:2 allerdings Pech, als ihm ein Kick auf braun die Chance zum vorzeitigen Sieg nahm.

Higgins nutzte die nicht mehr erwartete Möglichkeit um zum 4:4 auszugleichen. So musste der neunte und letzte Frames die Entscheidung bringen. In einem verbissenen Endspiel auf die Farben holte sich Dott den entscheidenen Frame zum 5:4 und einen über das gesamte Match gesehen verdienten Erfolg.

Dotts Gegner im Endspiel wird zwischen Stephen Maguire und Shaun Murphy ermittelt.

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http://de.eurosport.yahoo.com/13072008/7...et-higgins.html
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World Series - Dott und Murphy im Finale

Graeme Dott und Shaun Murphy haben das Finale der Snooker World Series in Berlin erreicht. Der in der Weltrangliste auf Position 13 zurückgefallene Schotte besiegte in der Vorschlussrunde den Initiator der Serie John Higgins mit 5:4. Murphy setzte sich mit 5:3 gegen Stephen Maguire durch.

Dott, Weltmeister 2006, hätte die Partie dabei schon früher entscheiden können, hatte beim Stand von 4:2 allerdings Pech, als ihm ein Kick auf braun die Chance zum vorzeitigen Sieg nahm.

Higgins, der das erste Event der Serie in Jersey gewinnen konnte, nutzte die nicht mehr erwartete Möglichkeit, um zum 4:4 auszugleichen. So musste der neunte und letzte Frame die Entscheidung bringen. In einem verbissenen Endspiel auf die Farben holte sich Dott den entscheidenen Frame zum 5:4 und einen über das gesamte Match gesehen verdienten Erfolg.

Im zweiten Halbfinale lieferten Murphy und Maguire eine Begegnung mit offenem Visier und mehr Kampf als Glanz. Bis zum Stand von 3:3 konnte der "Merlin of Milton" das Match ausgeglichen gestalten, doch dann übernahm Murphy das Kommando. Mit einem 79er Break ging der Weltmeister von 2005 in Führung, um wenig später mit einer Total Clearance von 132 Punkten, dem ersten Century des Turniers, alles klar zu machen.

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World Series - Dott siegt in Berlin

Graeme Dott hat sich nach einem Seuchenjahr und 16 Niederlagen in Serie auf der Maintour mit einem Erfolg in Berlin zurückgemeldet. Im Finale der World Series of Snooker bezwang der Schotte vor 1.600 Zuschauern im Tempodrom den Weltranglisten-Dritten Shaun Murphy klar und deutlich mit 6:1.

Graeme Dott ist wieder da! Die Snooker-Fans in der deutschen Hauptstadt erlebten die Wiederauferstehung des Weltmeisters von 2006, der in der abgelaufenen Saison wegen persönlicher Schicksalsschläge nicht an die Leistugen aus den Vorjahren anknüpfen konnte und in der Weltrangliste von Position zwei auf den 13. Rang abgerutscht ist. In Berlin zeigte sich Dott wieder von seiner besten Seite: Spielfeudig und mit einem unglaublichen Kämpferherz ausgestattet ließ der 31-Jährige seinem Gegenüber Shaun Murphy keine Chance.

Mit einer 112 im ersten Frame gab der "Pocket Dynamo" schon früh die Richtung vor. Als Dott im zweiten Durchgang mit einem sehenswerten Comeback auf 2:0 erhöhte, wusste wohl auch Murphy, dass es ihm der Schotte an diesem Tag nicht leicht machen würde. Frame drei begann vielversprechend für den "Whiston Warrior", doch eine verschossen rote brachte Dott wieder an den Tisch und mit 3:0 in Führung. Der China-Open-Sieger von 2007 konnte es sich sogar leisten, im letzten Stoß einen Trickshot zu versuchen - schwarz fiel jedoch nicht.

Nachdem Dott vor dem Midsession Interval auf 4:0 davongezogen war, gehörte der fünfte Frame dann Murphy. Doch es sollte nur ein Strohfeuer bleiben, denn der Abend gehörte dem lange gebeutelten Schotten. Im sechsten und siebten Frame lief der "Pocket Dynamo" wieder auf vollen Touren und sorgte mit Breaks von 78 und 68 Punkten für den verdienten Erfolg.

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Kalender Weltmeisterschaft

04/08 - 12/08 Shanghai Masters
13/10 - 21/10 Grand Prix
23/10 - 25/10 Northern Ireland Trophy Qualifying
04/11 - 11/11 Northern Ireland Trophy
23/11 - 30/11 UK Championship qualifying
08/12 - 16/12 UK Championship
11/02 - 17/02 Welsh Open
07/03 - 10/03 World Championship Qualifying
23/03 - 30/03 China Open
19/04 - 05/05 World Championship

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Große Augen

Ich sitze wieder an meinem Schreibtisch, und auch Graeme Dott, Shaun Murphy, Stephen Maguire und John Higgins dürften wieder in Großbritannien gelandet sein. Eines haben wir aber mit Sicherheit gemeinsam: Wir haben noch immer ganz große Augen und uns klingeln die Ohren nach diesem Wochenende in Berlin.

Was war das für eine unbeschreibliche Stimmung im Tempodrom. Die Spieler haben mir alle gestanden, dass sie eine Gänsehaut hatten, wenn sie nach der Vorstellung in die Arena gekommen sind. Die vier haben einfach nur gestaunt. Und alle vier haben auch bestätigt, dass dies das beste Publikum gewesen sei, vor dem sie jemals gespielt haben. Selbst wenn man davon etwas abzieht, weil sie eben nett sein wollten, so bleibt noch immer ein Riesenkompliment.

Aber die Spieler haben ja auch viel zurückgegeben: Sie haben toll Snooker gespielt und auch ansonsten die Fans nie alleine stehen lassen. Ich weiß nicht, wie viele Stifte sie beim Autogramme geben leer geschrieben haben. Stephen Maguire zum Beispiel hat sich auch nie darüber beklagt, dass er eine geprellte oder gar angeknackste Rippe hat; das haben wir alle erst nachher erfahren.

Der Dank gilt natürlich aber auch allen drumherum: Die ganze Crew der WSS, TC und sein Team und auch unsere Crew haben alle mit höchstem Einsatz geschuftet, um ein tolles Turnier auf die Beine zu stellen. Natürlich hakte es hinter den Kulissen oft genug, aber dann ist auch immer jemand eingesprungen. Dass Michaela Tabb sich den Staubsauger schnappt und den Teppich saugt ist nur ein Beispiel dafür.

Der Dank geht vor allem aber an das Publikum im Tempodrom, an Euch, die Fans: Ihr habt allerbeste Werbung für den Snookerstandort Deutschland gemacht. Ihr habt allen die Augen geöffnet, die vorher geglaubt hatten, dass die Berichte über die Snooker-Begeisterung in Deutschland übertrieben gewesen seien. Und damit - darauf hoffe ich und daran glaube ich - habt Ihr ganz entscheidend dabei mitgeholfen, mehr Top-Snooker nach Deutschland zu holen. Wie hat es mein englischer Kollege David Hendon in seinem Blog geschrieben werden: „Turniere sollten dort stattfinden, wo Snooker populär ist. Und es gibt nur wenig Regionen, wo der Sport so populär ist wie in Deutschland."

Herzlichen Dank an Euch und beste Grüße

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World Series: Paarungen stehen fest

Für das zweite Turnier der neuen World Series of Snooker im Berliner Tempodrom stehen die Paarungen fest.

Chris McBreen, Lasse Münstermann, Hans Blanckaert und Patrick Einsle haben sich in der nationalen Qualifikation durchgesetzt und treffen an der Spree auf Jersey-Sieger John Higgins sowie Graeme Dott, Shaun Murphy und Stephen Maguire.

Im ersten Match am Samstag wird Neu-Profi Chris McBreen auf Ex-Weltmeister Graeme Dott treffen. Der gebürtige Neuseeländer lebt seit dem letzten Herbst in Deutschland und ist mit einer Gymnasiallehrerin in Fürth verheiratet. Auf der letzten Ozeanien-Meisterschaft hatte er sich zum zweiten Mal in seiner Karriere für die Profitour qualifiziert.

Murphy gegen Einsle

Im zweiten Viertelfinale fordert Lasse Münstermann den Jersey-Sieger John Higgins heraus, der die neue Serie auch initiiert hatte. Münstermann ist nicht nur mehrfacher Deutscher Meister, sondern war 2000/2001 auch der erste Deutsche, der auf der Maintour gespielt hatte.

Im dritten Match am Samstag trifft Hans Blanckaert auf den Schotten Stephen Maguire, der in der vergangenen Saison mit der Northern Ireland Trophy und den China Open zwei Ranglistenturniere gewonnen hat. Hans Blanckaert ist ein aus Brügge stammender Belgier, lebt aber nun in Ulm. Beim ersten Turnier der neuen PIOS-Serie erreichte er im Juni immerhin die Runde der letzten 32. Zum Abschluss der ersten Runde muss dann Shaun Murphy seine Kräfte mit Patrick Einsle messen, der 2006/07 als zweiter Deutscher für die Profitour qualifiziert war.

Im Halbfinale treffen dann die Sieger der ersten beiden Begegnungen aufeinander sowie die Gewinner der Matches drei und vier. Eurosport berichtet an beiden Tagen im Internet und im TV live aus dem Tempodrom in Berlin. Ein Novum gibt es dabei am Sonntag: Da Eurosport das Finale erst ab 20:30 Uhr live im TV übertragen kann wird der Auftakt des Endspieles ab 19:00 Uhr live als Web-TV auf der deutschen Eurosport-Seite übertragen. Rolf Kalb kommentiert dabei exklusiv für die Zuschauer im kostenlosen Livestream aus Berlin.

guelle eurosport.de

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Irland Snooker-Europameister

Irland ist neuer Team-Europameister im Snooker. Die Iren besiegten im Finale im schottischen Glasgow England klar mit 10:3.
Titelverteidiger Deutschland war das einzige kontinentaleuropäische Team, das bei der EM die Play-offs erreicht hatte. Lasse Münstermann, Patrick Einsle und Itaro Santos mussten sich allerdings im Viertelfinale Schottland knapp geschlagengeben. Das spannende Match endete 8:10.

quelle sport1.de

http://www.sport1.de/de/apps/news/news-m...ws_2213893.html
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Mit Ehrgeiz und Konzentration zum Titel
Das Hamburger Snooker-Talent Yusuf Nawabi tritt in dieser Woche um die deutsche Jugend-Meisterschaft an. Yusuf ist eines der jüngeren Mitglieder des Snookerclubs Hamburg. In Bad Wildungen in Hessen tritt das größte Talent des Vereins in der U-19-Kategorie an. Von 13 Jugentturnieren konnte er schon zehn gewinnen.

Bei der Suche nach dem Eingang des Snookerclubs Hamburg kommt sich der Spielinteressierte ein bisschen vor wie Robert de Niro in einem amerikanischen Spielhöllen-Streifen. Wenn man nämlich die Bramfelder Straße in Barmbek-Nord verlässt, ist es nicht so einfach, die Räumlichkeiten im angrenzenden Gewerbegebiet, genauer im Haus 102b zu finden. Etwas verlassen und abseits des Geschehens treffen sich hier die leidenschaftlichsten Snooker-Spieler Hamburgs. Irgendwo scheppert Metall, der Zugang ist schlecht beleuchtet. Aber in der ersten Etage erhält das karge Bürogebäude eine bunte Note: Snooker-Kugeln, zehn Tische mit feinem grünen Teppich, systematisch aufgereiht.

Der Klub existiert seit acht Jahren. Vor vier Jahren wurde die Tischkapazität von fünf auf zehn verdoppelt. Man trifft sich, kennt sich. Es herrschen ein freundlicher Umgang und eine angenehme Atmosphäre. Snooker ist die feine Art des Billardsports, und nicht zuletzt stellt der Raum des Snookerclubs Hamburg einen Ruhepol, eine Insel der zurückhaltenden Begegnung und Stille dar. Es wird keine Musik gespielt, die Spieler sollen sich konzentrieren können.


Der "Sport der Gentlemen"

Seit der Spartensender Eurosport regelmäßig Weltklasse-Turniere überträgt, hat das Interesse am Snooker sprunghaft zugenommen. Die Wettkämpfe werden vornehmlich in Großbritannien ausgetragen. „Nahezu alle, die bei uns reinschnuppern wollen, sind durch die Eurosport-Übertragungen infiziert worden“, bestätigt der erste Vorsitzende des Snookerclubs Hamburg, Ole Steiner. „Der Zuschauer weiß, warum einer verliert oder gewinnt. Die Leute denken zu Recht, dass man das Spiel erlernen kann“, sagt Steiner. Der „Sport der Gentlemen“, wie Billard oft bezeichnet wird, profitiert auch davon, dass es eine klare Kleiderordnung gibt. „Der ästhetische Aspekt ist nicht unwichtig“, sagt Harriet Schwabe, mittlerweile Pressesprecherin des norddeutschen Billardverbandes und des Snookerclubs Hamburg und meint damit neben den Tischen auch die gut angezogenen Männer. Auch an der Bramfelder Straße sind einige Spieler in Turnierkluft, mit weißem Hemd und Gilet, anzutreffen.


Deutsche Jugendmeisterschaften in Bad Wildungen

Eines der jüngeren Mitglieder ist Yusuf Nawabi. Für den 16-Jährigen steht von heute an ein wichtiges Turnier auf dem Programm. Bis Sonnabend werden in Bad Wildungen in Hessen die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgetragen. Nawabi, größtes Talent des Vereins, wird in der U-19-Kategorie antreten. Philip Brambring wird bei der U-19 und der U-21 starten. Tobias Kuppens-Groot ist nur bei der ältesten Kategorie vertreten.

„Ich fahre mehrere Male in der Woche von Bergedorf hierher, um zu trainieren. Für einen Weg benötige ich 50 Minuten“, sagt Nawabi. Oft trainiert er allein. Hilfestellung bietet ihm dabei ein Spiegel, den er an den Rand des feinen Teppichs aufstellt, um seine Haltung beim Stoß mit dem Queue überprüfen zu können. Seit zwei Jahren spielt das Talent Snooker. Im vergangenen Jahr hat er von 13 Jugendturnieren zehn gewinnen können. In den Schulferien trainiert der ehrgeizige Spieler sieben Stunden pro Tag, um sich optimal auf die Titelkämpfe vorzubereiten. „Ich will Deutscher Meister werden“, sagt Nawabi. Dafür muss er sich in einem Feld von 16 Spielern behaupten.

Schlagworte
Snooker Billard Hamburg Turnier Yusuf Nawabi U 19 Talent Meisterschaft Jugend Bad Wildungen
Die erste Mannschaft des Snookerclubs Hamburg spielt in der Zweiten Bundesliga. Mittlerweile zählt der noch junge Verein hundert Mitglieder. An jedem ersten Freitag im Monat findet von 19 Uhr an ein Tag der offenen Tür statt. Eine Mitgliedschaft kostet pro Monat 90 Euro, eine Tagesmitgliedschaft für Erwachsene 15 Euro, für Jugendliche unter 18 Jahren die Hälfte.

quelle news.feed-reader.net

http://www.welt.de/hamburg/article183496...tel.html#reqRSS
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O´Sullivan erneut Weltmeister
Ronnie O'Sullivan ist zum dritten Mal nach 2001 und 2004 Snooker-Weltmeister.
Der populäre Engländer, der den Ehrennamen "The Rocket" trägt, besiegte im Crucible Theatre von Sheffield seinen Landsmann Ali Carter deutlich mit 18:8 Frames.
Der neue Weltmeister, der in der aktuellen Weltrangliste auf Position eins steht, strich eine Prämie von umgerechnet 320.000 Euro ein, Carter die Hälfte. In der gesamten Saison sammelte O'Sullivan umgerechnet 813.000 Euro Preisgelder ein.

quelle sport1.de

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Mit Ehrgeiz und Konzentration zum Titel
Das Hamburger Snooker-Talent Yusuf Nawabi tritt in dieser Woche um die deutsche Jugend-Meisterschaft an. Yusuf ist eines der jüngeren Mitglieder des Snookerclubs Hamburg. In Bad Wildungen in Hessen tritt das größte Talent des Vereins in der U-19-Kategorie an. Von 13 Jugentturnieren konnte er schon zehn gewinnen.

Bei der Suche nach dem Eingang des Snookerclubs Hamburg kommt sich der Spielinteressierte ein bisschen vor wie Robert de Niro in einem amerikanischen Spielhöllen-Streifen. Wenn man nämlich die Bramfelder Straße in Barmbek-Nord verlässt, ist es nicht so einfach, die Räumlichkeiten im angrenzenden Gewerbegebiet, genauer im Haus 102b zu finden. Etwas verlassen und abseits des Geschehens treffen sich hier die leidenschaftlichsten Snooker-Spieler Hamburgs. Irgendwo scheppert Metall, der Zugang ist schlecht beleuchtet. Aber in der ersten Etage erhält das karge Bürogebäude eine bunte Note: Snooker-Kugeln, zehn Tische mit feinem grünen Teppich, systematisch aufgereiht.

Der Klub existiert seit acht Jahren. Vor vier Jahren wurde die Tischkapazität von fünf auf zehn verdoppelt. Man trifft sich, kennt sich. Es herrschen ein freundlicher Umgang und eine angenehme Atmosphäre. Snooker ist die feine Art des Billardsports, und nicht zuletzt stellt der Raum des Snookerclubs Hamburg einen Ruhepol, eine Insel der zurückhaltenden Begegnung und Stille dar. Es wird keine Musik gespielt, die Spieler sollen sich konzentrieren können.


Der "Sport der Gentlemen"

Seit der Spartensender Eurosport regelmäßig Weltklasse-Turniere überträgt, hat das Interesse am Snooker sprunghaft zugenommen. Die Wettkämpfe werden vornehmlich in Großbritannien ausgetragen. „Nahezu alle, die bei uns reinschnuppern wollen, sind durch die Eurosport-Übertragungen infiziert worden“, bestätigt der erste Vorsitzende des Snookerclubs Hamburg, Ole Steiner. „Der Zuschauer weiß, warum einer verliert oder gewinnt. Die Leute denken zu Recht, dass man das Spiel erlernen kann“, sagt Steiner. Der „Sport der Gentlemen“, wie Billard oft bezeichnet wird, profitiert auch davon, dass es eine klare Kleiderordnung gibt. „Der ästhetische Aspekt ist nicht unwichtig“, sagt Harriet Schwabe, mittlerweile Pressesprecherin des norddeutschen Billardverbandes und des Snookerclubs Hamburg und meint damit neben den Tischen auch die gut angezogenen Männer. Auch an der Bramfelder Straße sind einige Spieler in Turnierkluft, mit weißem Hemd und Gilet, anzutreffen.


Deutsche Jugendmeisterschaften in Bad Wildungen

Eines der jüngeren Mitglieder ist Yusuf Nawabi. Für den 16-Jährigen steht von heute an ein wichtiges Turnier auf dem Programm. Bis Sonnabend werden in Bad Wildungen in Hessen die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgetragen. Nawabi, größtes Talent des Vereins, wird in der U-19-Kategorie antreten. Philip Brambring wird bei der U-19 und der U-21 starten. Tobias Kuppens-Groot ist nur bei der ältesten Kategorie vertreten.

„Ich fahre mehrere Male in der Woche von Bergedorf hierher, um zu trainieren. Für einen Weg benötige ich 50 Minuten“, sagt Nawabi. Oft trainiert er allein. Hilfestellung bietet ihm dabei ein Spiegel, den er an den Rand des feinen Teppichs aufstellt, um seine Haltung beim Stoß mit dem Queue überprüfen zu können. Seit zwei Jahren spielt das Talent Snooker. Im vergangenen Jahr hat er von 13 Jugendturnieren zehn gewinnen können. In den Schulferien trainiert der ehrgeizige Spieler sieben Stunden pro Tag, um sich optimal auf die Titelkämpfe vorzubereiten. „Ich will Deutscher Meister werden“, sagt Nawabi. Dafür muss er sich in einem Feld von 16 Spielern behaupten.

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Snooker Billard Hamburg Turnier Yusuf Nawabi U 19 Talent Meisterschaft Jugend Bad Wildungen
Die erste Mannschaft des Snookerclubs Hamburg spielt in der Zweiten Bundesliga. Mittlerweile zählt der noch junge Verein hundert Mitglieder. An jedem ersten Freitag im Monat findet von 19 Uhr an ein Tag der offenen Tür statt. Eine Mitgliedschaft kostet pro Monat 90 Euro, eine Tagesmitgliedschaft für Erwachsene 15 Euro, für Jugendliche unter 18 Jahren die Hälfte.

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Kampfrolli
Große Augen

Ich sitze wieder an meinem Schreibtisch, und auch Graeme Dott, Shaun Murphy, Stephen Maguire und John Higgins dürften wieder in Großbritannien gelandet sein. Eines haben wir aber mit Sicherheit gemeinsam: Wir haben noch immer ganz große Augen und uns klingeln die Ohren nach diesem Wochenende in Berlin.

Was war das für eine unbeschreibliche Stimmung im Tempodrom. Die Spieler haben mir alle gestanden, dass sie eine Gänsehaut hatten, wenn sie nach der Vorstellung in die Arena gekommen sind. Die vier haben einfach nur gestaunt. Und alle vier haben auch bestätigt, dass dies das beste Publikum gewesen sei, vor dem sie jemals gespielt haben. Selbst wenn man davon etwas abzieht, weil sie eben nett sein wollten, so bleibt noch immer ein Riesenkompliment.

Aber die Spieler haben ja auch viel zurückgegeben: Sie haben toll Snooker gespielt und auch ansonsten die Fans nie alleine stehen lassen. Ich weiß nicht, wie viele Stifte sie beim Autogramme geben leer geschrieben haben. Stephen Maguire zum Beispiel hat sich auch nie darüber beklagt, dass er eine geprellte oder gar angeknackste Rippe hat; das haben wir alle erst nachher erfahren.

Der Dank gilt natürlich aber auch allen drumherum: Die ganze Crew der WSS, TC und sein Team und auch unsere Crew haben alle mit höchstem Einsatz geschuftet, um ein tolles Turnier auf die Beine zu stellen. Natürlich hakte es hinter den Kulissen oft genug, aber dann ist auch immer jemand eingesprungen. Dass Michaela Tabb sich den Staubsauger schnappt und den Teppich saugt ist nur ein Beispiel dafür.

Der Dank geht vor allem aber an das Publikum im Tempodrom, an Euch, die Fans: Ihr habt allerbeste Werbung für den Snookerstandort Deutschland gemacht. Ihr habt allen die Augen geöffnet, die vorher geglaubt hatten, dass die Berichte über die Snooker-Begeisterung in Deutschland übertrieben gewesen seien. Und damit - darauf hoffe ich und daran glaube ich - habt Ihr ganz entscheidend dabei mitgeholfen, mehr Top-Snooker nach Deutschland zu holen. Wie hat es mein englischer Kollege David Hendon in seinem Blog geschrieben werden: „Turniere sollten dort stattfinden, wo Snooker populär ist. Und es gibt nur wenig Regionen, wo der Sport so populär ist wie in Deutschland."

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Kampfrolli
Die World Series bei Eurosport

Eurosport präsentiert in Zusammenarbeit mit Snooker-Legende John Higgins die neue World Series of Snooker. Los geht's am 21. Juni mit dem ersten Turnier in St. Helens auf der Kanalinsel Jersey. Hier finden Sie alle Infos rund um die Serie und den ersten Wettbewerb.

Spielplan

Samstag, 21.6. - Viertelfinale (best of 7):

12:15 Uhr: Mark Selby (ENG) - Rafal Jewtuch (POL)

14:30 Uhr: Ken Doherty (IRE) - Gary Britton (Jersey)

18:00 Uhr: Shaun Murphy (ENG) - Martyn Desperques (Guernsey)

20:30 Uhr: John Higgins (SCO) - Aaron Canavan (Jersey)

Sonntag, 22.6. - Halbfinale (best of 9):

12:15 Uhr: Sieger 1 - Sieger 2

15:00 Uhr: Sieger 3 - Sieger 4

19:30 Uhr: Finale (best of 11)

TV-Übertragungszeiten bei Eurosport:

Samstag 20:15 - 23:00 Uhr

Sonntag 20:45 - 23:00 Uhr

Die weiteren Termine in diesem Jahr:

12. + 13. Juli: Berlin (Tempodrom)

27. + 28. September: Moskau

25. + 26. Oktober: Warschau

Zum Abschluss findet vom 28. bis zum 30. November das Grand Final statt, bei dem der Gesamtsieger 70.000 Euro Preisgeld bekommt. Das Finale wird voraussichtlich in Deutschland stattfinden.

Die Spieler bei der World Series:

Stephen Maguire (SCO)

Shaun Murphy (ENG)

Mark Selby (ENG)

John Higgins (SCO)

Ding Junhui (CHN)

Graeme Dott (SCO)

Ken Doherty (IRE)

Steve Davis (ENG)

Format:

Bei jedem der ersten vier Turniere treffen vier dieser Profis auf vier Amateurspieler. Im Grand Final treffen alle acht Profis auf die acht besten Amateure.

Punkteschlüssel für die Rangliste der World Series:

Sieger: 5 Punkte

unterlegener Finalist: 3 Punkte

Halbfinalisten: 1 Punkt

quelle Eurosport.de

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Kampfrolli
Nur Einsle weiter

Beim zweiten PIOS-Turnier der Saison hat von den deutschen Startern im walisischen Prestatyn lediglich Patrick Einsle die zweite Runde erreicht. Er hatte sich zum Auftakt gegen Gary Wilson mit 4:3 durchgebissen. Sein nächster Gegner ist nun Ian Ali.

quelle eurosport.de

http://de.eurosport.yahoo.com/05082008/73/einsle.html