Detroit Red Wings Stanley-Cup-Sieger 2008

#23 Rico Fata
Der Stanley Cup ist dank schwedischer Eishockey-Hilfe zurück in Detroit: Mit dem 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) bei den Pittsburgh Penguins sicherten sich die Red Wings zum elften Mal die riesige Meistertrophäe der nordamerikanischen Profiliga NHL.

Sechs Jahre nach dem bislang letzten Titelgewinn schaffte Detroit im sechsten Playoff-Finale den nötigen vierten Sieg, nachdem es zuvor auf eigenem Eis durch das schmerzliche 3:4 nach drei Verlängerungen nicht geklappt hatte.

Ein halbes Dutzend Schweden, die ihrer Nationalmannschaft bei der WM in Kanada schmerzlich gefehlt hatten, halfen beim Cupgewinn der besten Vorrundenmannschaft. Henrik Zetterberg schoss das 3:1 (48.) und wurde nach seinem 13. Tor zum wertvollsten Spieler der Playoffs gekürt. Kapitän Nicklas Lidström durfte als erster Europäer in der NHL-Historie den Stanley Cup entgegen nehmen. Brian Rafalski (6.) hatte Detroit in Führung gebracht, danach trafen nur noch Europäer: Der Finne Valtteri Filippula (28.) erzielte das 2:0, der Russe Jewgeni Malkin (36.) und der Slowake Marian Hossa (59.) konnten jeweils in Überzahl für Pittsburgh nur verkürzen. Hossa hatte unmittelbar vor Ende Pech, als ein von Torhüter Chris Osgood abgeprallter Schuss nur die Torlinie entlang rutschte.

Die Penguins schafften es beim ersten Finaleinzug nach 16 Jahren nicht, die Trophäe wie schon 1991 und 1992 zu holen und müssen weiter auf den ersten Triumph seit dem Abschied von Superstar Mario Lemieux warten. «Das ist die am schwersten zu gewinnende Trophäe in allen Sportarten. Wir waren dicht dran, darum bin ich enttäuscht, dass wir den Cup nicht geholt haben», sagte Lemieux, prophezeite seinem wieder erstarkten Team um die Jungstars Sidney Crosby und Malkin aber eine große Zukunft: «Wir haben in den vergangenen drei Jahren ziemlich unglaubliche Fortschritte gemacht. Hoffentlich zeigt das unseren jungen Burschen, wie man gewinnt.»

Stürmerstar Crosby, der Vizeweltmeister Kanada bei der WM fehlte, schluckte nach der Enttäuschung schwer. «Wir sind einen langen Weg gegangen, aber das macht es nicht leichter. Es ist ziemlich hart. Das macht nicht gerade Spaß. Aber wir werden uns ganz sicher an dieses Gefühl erinnern», sagte Crosby nach seiner ersten Finalserie.

Detroit durfte dagegen über den ersten Triumph seit 2002 jubeln, als auch Bundestrainer Uwe Krupp noch im Aufgebot stand, die Playoffs aber verletzt verpasste. «Wir haben uns zurückgekämpft. Das ist ein Supergefühl», sagte der überragende Zetterberg und freute sich besonders über den sporthistorischen Moment für seinen Kapitän Lidström: «Darüber ist in den vergangenen Jahren so viel gesprochen worden. Er ist wahrscheinlich unser bester Spieler», sagte Zetterberg, der erst als zweiter Europäer wertvollster Spieler der Playoffs wurde. Auch hier war Weltmeister und Olympiasieger Lidström der Erste.
#23 Rico Fata
Wie transportiert man einen Stanley Cup am besten, wenn man bereits 46 Jahre alt ist? Genau, man schnappt sich einen Einkaufswagen und fährt ihn aus der Mellon Arena zum Bus – so geschehen am frühen Donnerstagmorgen in Pittsburgh. Johan Franzen und Oldie Chris Chelios schoben den Cup einfach durch die Gänge des Pittsburgher Stadions.

Doch dass Chris Chelios den Cup auch noch tragen kann, das zeigte er wenig später, als er vor dem Bus noch einmal mit dem Pott für die Fotografen posierten. Chelios wurde mit seinen 46 Jahren zum ältesten Stanley-Cup-Champion der NHL-Historie. Im Jahr als Sidney Crosby geboren wurde (1987) spielte er gerade seine fünfte NHL-Saison mit den Montreal Canadiens. Ein Jahr zuvor hatte er seinen ersten Stanley Cup gewonnen.

Die Helden sind nun zurück in Detroit. Noch in der Nacht flogen sie zurück und werden am heutigen Freitag von ihren Fans bei der Cup-Parade auf den Staßen Detroits gefeiert werden. „Die Parade wird sicher unglaublich“, sagte Kris Draper, der seinen vierten Cup-Gewinn mit den Red Wings feierte. „Wir werden den Cup mit Bier und Champagner füllen und die Fans daraus trinken lassen, so wie wie es schon in den vergangenen Jahren gemacht haben. Sie haben es sich verdient.“

Den Erfolg haben die meisten noch gar nicht realisiert. Dallas Drake, mit 39 Jahren nur der drittälteste Spieler im Team, gewann in seiner 16. Saison seinen ersten Cup: „In den letzten Sekunden des Spiels rutsche mein Herz förmlich in die Hose. Ich konnte gar nicht hinsehen. Jetzt fühlt es sich einfach nur noch gut an. Ich kann gar nicht beschreiben, welche Emotionen das waren, als ich den Cup von Nicklas Lidström in die Hand bekommen habe. All das zu realisieren, wird einige Zeit dauern.“

Quelle: http://www.eishockeynews.de/
#23 Rico Fata
Bei sonnigem Wetter feierten die Spieler der Detroit Red Wings am Freitag mit ihren Fans bei der Parade in Detroit. Tausende Fans säumten die Straßen als die Spieler mit Pickups vorbeifuhren.

„Das ist der Grund, warum ich hier in Detroit spiele“, sagte Torhüter Chris Osgood, der mit Paraden gegen Sidney Crosby und Marian Hossa in den Schlusssekunden von Spiel sechs den vierten Titelgewinn in den letzten elf Jahren festgehalten hatte. „Vorher gab es nicht ganz so viele Emotionen, aber jetzt macht es einfach nur noch Spaß, mit den Spielern zu feiern.“

Ganz am Ende der Parade fuhr der Stanley Cup, in den Armen von Nicklas Lidström, der der erste Europäer wurde, der eine Mannschaft als Kapitän zu einem Stanley-Cup führte. Dieser hatte nach einem Sturz bei den Feierlichkeiten im Anschluss übrigens eine kleine Delle bekommen, die aber schon wieder ausgebessert wurde. Der Stanley Cup sei in Ordnung, sagte eine Sprecherin.

Auf einem anderen Wagen fuhr Henrik Zetterberg, der immer wieder die Conn Smythe Trophy in die Höhe reckte. Er ist erst der zweite Europäer, der diese Auszeichnung verliehen bekam. Für Zetterberg ist es auch der erste Cup-Triumph. „Das ist die schönste Zeit meines Lebens momentan“, sagte der Schwede. „Das ist einfach unglaublich.“

Auch Dominik Hasek, 43-jähriger Torwart, der von Osgood in Spiel vier der erste Runde gegen Nashville abgelöst worden war und seither nicht mehr zum Einsatz gekommen war, freute sich. „Das ist ein wunderschöner Tag heute, das Wetter ist schön und wir feiern mit den Fans.“

Diese Parade könnte gleichzeitig seine letzte Amtshandlung als aktiver Spieler gewesen sein. Wie der kanadische Sender TSN berichtet, soll der Dominator und sechsmalige Stanley-Cup-Gewinner schon in Kürze seinen Rücktritt bekannt geben.


http://youtube.com/watch?v=fcE4UQ7Zk6o
Selanne-Ducks
Hasek beendet glorreiche NHL Karriere....

http://www.sport1.de/de/apps/news/news-m...ws_2266586.html

Der Tscheche der mit den Red Wings noch vor einer Woche den Cup holte, tritt vom NHL Geschäft zurück.
three$bill
ob das der Anfag von einer ganzen Welle von Rücktritten ist .....

Für mich ist Hasek einer der bestern Torhüter, die je das Eis betreten haben. Er hat mir immer viel Freude bereitet mit seinen Saves fröhlich
Selanne-Ducks
Naja heute hat Mathias Norstrom von den Dallas Stars seinen Rücktritt erklärt

Und auch gerade frisch reingekommen...

Trevor Linden von den Vancouver Canucks tritt auch zurück.
MarioLemieux66
Das mit hasek finde ich sehr schade, der war immer für ein paar Highlights gut, aber der ist ja mittlerweile auch 42 (ungefähr) jahre alt
#23 Rico Fata
Um genau zu sein 43 Augenzwinkern

also mit dem Rücktritt macht der jetzt wohl ernst da wird es wohl kein Comeback geben unglücklich
three$bill
Wollen wir nicht extra ein Thread mit den Rücktritten der Sasion aufmachen ?!

Die welle geht nämlich weiter: Glen Wesley von der Carolina Hurricanes
FLYSKYMAN
Es war der ríchtige Augenblick um zurückzutreten mehr geht einfach nicht Augenzwinkern !!! Danke HASEK für alle deine geilen SAVES und den CUP 2002 Augenzwinkern !!!
FLYSKYMAN
Kein Raum dazu öffnen Augenzwinkern !!! Kommt immer alles in die einzelnen Räume rein Augenzwinkern !!!