Leichtathletik

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Friedek springt Olympia-Norm einen Tag zu spät

Luzern (dpa) - Der frühere Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek hat die Norm für die Olympischen Spiele in Peking einen Tag zu spät erbracht.

Der 36 Jahre alte Leverkusener gewann beim Meeting in Luzern mit der deutschen Jahresbestleistung von 17,09 Metern und übertraf damit zum zweiten Mal die 17,00 Meter. Weil er diese geforderte Vorleistung bisher nur einmal erfüllt hatte (17,04), war er vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am Dienstag in Kienbaum nicht für Peking nominiert worden.

Zudem hatte Friedek mit 17,01 Meter einen weiteren starken Sprung. Der WM-Goldmedaillengewinner von 1999 gewann den Wettkampf vor dem Koreaner Kim Deok Hyung (16,96). Einen Doppelerfolg feierten die deutschen Speerwerfer: Der Saarbrücker Olympia-Teilnehmer Alexander Vieweg setzte sich mit 79,03 Metern knapp vor dem 40 Jahre alten Peter Esenwein (Kornwestheim/Ludwigsburg/78,97) durch, der nicht nach Peking darf.

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Weltmeister Gay erholt sich in Deutschland

Hamburg (dpa) - Der dreifache Sprint-Weltmeister Tyson Gay bereitet sich derzeit in Deutschland auf seinen nächsten Start und die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) vor.

Die Wettkampfpause nutzt der 25 Jahre alte Amerikaner zur Erholung und Entspannung, außerdem möchte er seine vor zehn Tagen bei den US-Trials erlittene Oberschenkelverletzung auskurieren. Am 25. Juli will Gay beim Super-Grand-Prix in London wieder sprinten. Dass der Superstar der Weltmeisterschaft 2007 in Osaka vor den letzten Wettkampf-Tests nach Europa kommt, war geplant; wo er sich derzeit in Deutschland aufhält, wusste auch die Nachrichtenagentur AP nicht.

«Es geht ihm gut. Es gibt nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Ich glaube, es gibt keinen Grund, warum er bei den Olympischen Spielen nicht bei 100 Prozent sein sollte», sagte sein Trainer Jon Drummond.

Gay führt das US-Leichtathletik-Team für die Spiele in Peking an. Allerdings startet er nur über 100 Meter und in der 4 x 100-Meter- Staffel. Sein Traum vom Doppel-Olympiasieg auf den kurzen Sprintstrecken war am 5. Juli bei den Trials in Eugene (US-Bundesstaat Oregon) nach 14 Schritte geplatzt: Eine Zerrung im linken Oberschenkel stoppte den Favoriten im 200-Meter-Viertelfinale. Damit waren auch Gays Hoffnungen beendet, mit seinem Idol Jesse Owens gleichzuziehen und Olympia-Gold über 100 und 200 Meter zu gewinnen.

Mit dem US-Rekord von 9,77 Sekunden und dem vom Winde verwehten Weltrekord im 100-Meter-Finale (9,68 Sekunden) hatte sich der Supersprinter in Eugene erneut zum Favoriten auf eine Olympia-Medaille gekürt. Um dieses Vorhaben nicht zu gefährden, sind in Europa laut Drummond für seinen Schützling 14 Tage «aktive Erholung» angesagt. Der Coach ist optimistisch, dass Gay rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt im Pekinger Nationalstadion wieder in Top-Form ist. Einziges Problem könnten die allzu häufigen Besuche in Fast-Food-Restaurants sein. Drummond: «Da kannst du einmal hingehen, vielleicht auch zweimal - aber nicht jeden Tag.»

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Klage gegen Olympia-Sperre: Chambers muss warten

London (dpa) - Der britische Sprinter Dwain Chambers erfährt erst am Freitag, ob er bei den Olympischen Spielen in Peking starten darf.

Über die von dem 30-Jährigen beantragte Einstweilige Verfügung gegen seine vom Britischen Olympischen Komitee (BOA) vorgesehene lebenslange Olympia-Sperre wurde am Donnerstag vor dem Londoner High Court zwar verhandelt. Richter Mackay will seine Entscheidung aber erst am Freitag bekanntgeben. Dies ist der letztmögliche Termin für die Nominierung des britischen Olympia-Teams. Die Hauptverhandlung ist für März 2009 geplant.

Wegen der rechtlich unsicheren Lage hat das BOA bislang nur 100-Meter-Vizemeister Simeon Williamson für den Sprint nominiert. Der frühere Dopingsünder Chambers hatte das Finale in 10,00 Sekunden gewonnen. Vor Gericht argumentierten seine Anwälte, ein lebenslanger Olympia-Bann wäre unfair und beschränke Chambers' «Geschäftsfreiheit». 2003 war Chambers positiv auf das Designer-Steroid THG getestet und zwei Jahre gesperrt worden. In Interviews gab Chambers indes später zu, auch eine Reihe anderer Dopingmittel genommen zu haben - stets in der Annahme, nicht erwischt zu werden.

Über 100 britische Sportler hatten zuletzt Chambers' Klage kritisiert. Der britische Olympiasieger über 100 Meter von 1980, Alan Wells, sagte: «Falls Chambers Recht bekommt, wäre das eine Niederlage für die Leichtathletik und traurig für den olympischen Sport in unserm Land.»

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Dreisprung-Olympiasieger Olsson vor Comeback

Stockholm (dpa) - Dreisprung-Olympiasieger Christian Olsson plant für das Leichtathletik-Grand-Prix in Stockholm sein Comeback. Nach Medienangaben in seiner Heimat will der 28-jährige Schwede nach einjähriger Verletzungspause wieder an den Start gehen.

Olsson hat sich seit seinem Triumph 2004 in Athen mit verschiedenen Blessuren herumgeschlagen und eine Fußoperation hinter sich. Der Weltmeister von 2003 und Europameister von 2002 und 2006 hält zusammen mit dem Kubaner Aliecer Urutia den Hallen-Weltrekord (17,83 Meter).

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Peking 2008 - Olsson vor Comeback

Dreisprung-Olympiasieger Christian Olsson plant für das Leichtathletik-Grand-Prix in Stockholm sein Comeback. Nach Medienangaben in seiner Heimat will der 28-jährige Schwede nach einjähriger Verletzungspause wieder an den Start gehen. Seit 2004 hatte Olsson mehrere Verletzungen erlitten.

Olsson hat als letztes eine Fußoperation hinter sich gebracht. Der Weltmeister von 2003 und Europameister von 2002 und 2006 hält zusammen mit dem Kubaner Aliecer Urutia den Hallen-Weltrekord (17,83 Meter).

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Für die Jackpot-Million ist ein Sieg Pflicht

(sid) Für die meisten Leichtathleten steht drei Wochen vor dem Olympiaauftakt in Peking schon die Vorbereitung auf die Sommerspiele im Vordergrund, doch zwei Athletinnen wollen vorher noch der Dollar-Million ein weiteres Stück näherkommen. Die kenianische 800-m-Entdeckung Pamela Jelimo und Kroatiens Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic brauchen beim vierten Golden-League-Meeting der Saison am Abend in Paris Siege, um im Jackpot-Rennen zu bleiben.

Die 24-jährige Vlasic muss beim Streben nach dem 33. Erfolg in Serie seit Mitte Juni 2007 allerdings mit Gegenwehr von Deutschlands Olympiamedaillen-Hoffnung Ariane Friedrich rechnen. Die gleichaltrige Frankfurterin nahm zuletzt viermal in Folge 2,00m oder mehr und steht 2008 bereits mit neun solcher Wettkämpfe zu Buche. Vlasic hat seit 2003 38 davon und will endlich den 21 Jahre alten Weltrekord von Bulgariens Stefka Kostadinowa (2,09) brechen.

Die gerade 18-jährige Jelimo läuft erst seit Anfang des Jahres 800m, gewann die ersten sieben Rennen, ist mit ihrer beim ISTAF in Berlin aufgestellten Bestzeit von 1:54,99 Minuten bereits Sechste der ewigen Weltbestenliste und nur noch 1,71 Sekunden vom Fabelweltrekord der Tschechien Jarmila Kratochvilova (1:53,2cool entfernt.

Jelimo will Brisanz herunterspielen

In Paris kommt es zum Duell mit ihrer bei den bisherigen Aufeinandertreffen chancenlosen Teamkollegin, Weltmeisterin Janeth Jepkosgei (25). "Wir sind gute Freundinnen und zwischen uns ist es egal, wer gewinnt oder verliert", sagt Jelimo und versucht so die Brisanz herunterzuspielen.

Auch in der 400-m-Konkurrenz mit Olympiasieger Jeremy Wariner und seinem Landsmann und US-Meister LaShawn Merritt steckt Zündstoff. In Berlin und bei den US-Titelkämpfen verlor Weltmeister Wariner (24) zweimal hintereinander gegen den 22 Jahre alten WM-Zweiten. In Rom vor einer Woche nahm er dann hauchdünn Revanche, doch seine Dominanz vergangener Tage scheint dahin.

Für eine Glanzleistung gut ist auch 110-m-Hürden-Weltrekordler Dayron Robles (Kuba). Als zweiter deutscher Starter neben Friedrich tritt Studenten-Weltmeister Alexander Straub (Filstal) im Stabhochsprung an.

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Peking 2008 - Olsson vor Comeback

Dreisprung-Olympiasieger Christian Olsson plant für das Leichtathletik-Grand-Prix in Stockholm sein Comeback. Nach Medienangaben in seiner Heimat will der 28-jährige Schwede nach einjähriger Verletzungspause wieder an den Start gehen. Seit 2004 hatte Olsson mehrere Verletzungen erlitten.

Olsson hat als letztes eine Fußoperation hinter sich gebracht. Der Weltmeister von 2003 und Europameister von 2002 und 2006 hält zusammen mit dem Kubaner Aliecer Urutia den Hallen-Weltrekord (17,83 Meter).

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Olympia 2008 - Olsson vor Comeback


Dreisprung-Olympiasieger Christian Olsson plant für das Leichtathletik-Grand-Prix in Stockholm sein Comeback. Nach Medienangaben in seiner Heimat will der 28-jährige Schwede nach einjähriger Verletzungspause wieder an den Start gehen. Seit 2004 hatte Olsson mehrere Verletzungen erlitten.

Olsson hat als letztes eine Fußoperation hinter sich gebracht. Der Weltmeister von 2003 und Europameister von 2002 und 2006 hält zusammen mit dem Kubaner Aliecer Urutia den Hallen-Weltrekord (17,83 Meter).

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Dwain Chambers darf in Peking nicht starten

London (dpa) - Sprinter Dwain Chambers darf bei den Olympischen Spielen in Peking nicht für Großbritannien an den Start gehen.

Der Londoner High Court lehnte den Antrag des Leichtathleten auf eine Einstweilige Verfügung gegen das Britische Olympische Komitee (BOA) ab, dessen Statuten einen lebenslangen Olympia-Bann für Dopingsünder vorsehen. Chambers hatte am Samstag bei den nationalen Meisterschaften über 100 Meter in 10,00 Sekunden gewonnen.

Vor Gericht erklärten seine Anwälte, ein lebenslanger Olympia-Bann sei unfair und beschränke Chambers' «Geschäftsfreiheit». Das BOA argumentierte dagegen, würde Chambers erlaubt, die Statuten zu umgehen, wäre das «Team GB» unter Dopingverdacht gestellt und das Ansehen aller britischen Athleten in Peking beschädigt. Auch gerate der Ruf der Spiele von 2012 in Gefahr, die in London stattfinden.

Chambers war 2003 positiv auf das Designer-Steroid THG getestet und zwei Jahre gesperrt worden. In Interviews hatte er später zugegeben, auch eine Reihe anderer Dopingmittel genommen zu haben - stets in der Annahme, nicht erwischt zu werden. Vor der Entscheidung des Gerichts hatte sich Chambers stets optimistisch gezeigt. «Ich bin völlig überzeugt, dass in meinem Sinne entschieden wird, und dass ich nach Peking gehen und dort Spaß haben kann», sagte der umstrittene Sprinter vergangene Woche, «ich bin gut in Form. Es wäre eine Schande, wenn ich nicht antreten dürfte.»

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Peking 2008 - Chambers darf nicht nach Peking

Sprinter Dwain Chambers darf bei Olympia in Peking nicht für Großbritannien an den Start gehen. Der Londoner High Court lehnte den Antrag Chambers' auf eine Einstweilige Verfügung gegen das Britische Olympische Komitee ab, dessen Statuten einen lebenslangen Olympia-Bann für Dopingsünder vorsehen.

"Der Richter hat gesprochen", war der einzige Kommentar des geschockt wirkenden 30-Jährigen, als er von Kameramännern und Fotografen umringt das Gerichtsgebäude verließ. Chambers hatte am Samstag bei den nationalen Meisterschaften über 100 Meter in 10,00 Sekunden gewonnen.

Urteil ist "eine starke Botschaft"

Der BOA-Vorsitzende Lord Moynihan begrüßte das Urteil als Bekräftigung der "starken Botschaft", dass überführte "Doping- Betrüger" auch weiterhin bei Olympischen Spielen "nicht die britischen Farben tragen" dürfen. "Wir bedauern, dass ein Athlet mit solch unzweifelhaftem Talent wie Dwain Chambers, sich durch sein eigenes Handeln von der Teilnahme ausgeschlossen hat", sagte Moynihan. Theoretisch bleibt dem umstrittenen Sprinter noch eine Berufung, doch galten deren Chancen am Freitag als äußerst gering.

Auch Chambers früherer Trainer John Regis, der 1988 in Seoul mit der britischen 4x100-Meter-Staffel olympisches Silber gewann, begrüßte die Entscheidung. "Dwain kannte die Statuten", sagte Regis dem Sender BBC, "ich hoffe, andere Länder schließen sich dem britischen Beispiel an." Chambers war der erste britische Athlet, der gegen die Lebenssperre gerichtlich vorging. Ob es im März 2009 noch zur Hauptverhandlung kommt, ist fraglich.

Chambers 2003 positiv auf THG getestet

Vor Gericht hatten Chambers Anwälte argumentiert, ein lebenslanger Olympia-Bann sei unfair und beschränke Chambers' "Geschäftsfreiheit". Richter Mackay wies dies zurück und kritisierte Chambers dafür, erst so kurz vor der endgültigen Nominierung des britischen Olympia-Teams juristische Mittel genutzt zu haben. Großbritannien muss seinen Kader bis Sonntag melden. Das BOA hatte gewarnt, würde Chambers erlaubt, die Statuten zu umgehen, wäre das "Team GB" unter Dopingverdacht gestellt und das Ansehen aller britischen Athleten in Peking beschädigt. Auch gerate der Ruf der Spiele von 2012 in Gefahr, die in London stattfinden.

Chambers war 2003 positiv auf das Designer-Steroid THG getestet und zwei Jahre gesperrt worden. In Interviews hatte er später zugegeben, auch eine Reihe anderer Dopingmittel genommen zu haben - stets in der Annahme, nicht erwischt zu werden. Vor der Entscheidung des Gerichts hatte sich Chambers optimistisch gezeigt. "Ich bin völlig überzeugt, dass ich nach Peking gehen und dort Spaß haben kann", sagte er vergangene Woche, "ich bin gut in Form. Es wäre eine Schande, wenn ich nicht antreten dürfte."

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Wariner läuft Weltjahresbestzeit über 400 Meter

Paris (dpa) - Olympiasieger und Weltmeister Jeremy Wariner hat sich bei seiner Generalprobe für die Sommerspiele in Peking eindrucksvoll zurückgemeldet.

Der US-Amerikaner gewann beim Golden-League-Meeting in Paris souverän die 400 Meter in der Weltjahresbestzeit von 43,87 Sekunden. Dabei verwies er seinen Rivalen LaShawn Merritt, der Wariner bei den US-Meisterschaften in Eugene noch bezwungen hatte, deutlich auf den zweiten Platz. Der Viz-Weltmeister benötigte über die Stadion-Runde 44,35 Sekunden. Nach dem vierten Duell zwischen den beiden in diesem Jahr haben Wariner und Merritt jeweils zwei Siege stehen.

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Kenianerin Jelimo weiter im Rennen um Jackpot

Paris (dpa) - Jeremy Wariner hat sich bei seiner Generalprobe für die Sommerspiele in Peking eindrucksvoll zurückgemeldet. Der US-Amerikaner gewann beim Golden-League-Meeting in Paris souverän die 400 Meter in der Weltjahresbestzeit von 43,87 Sekunden.

Dabei verwies der Olympiasieger und Weltmeister seinen Rivalen LaShawn Merritt, der Wariner bei den US-Meisterschaften in Eugene noch bezwungen hatte, deutlich auf den zweiten Platz. Der Vize-Weltmeister benötigte über die Stadion-Runde 44,35 Sekunden. Nach dem vierten Duell zwischen den beiden in diesem Jahr haben Wariner und Merritt jeweils zwei Siege stehen.

Derweil bleibt die kenianische 800-Meter-Läuferin Pamelo Jelimo im Rennen um den eine Million US-Dollar (630 000 Euro) schweren Jackpot der Golden League. Die 18-jährige gewann auch beim fünften Meeting der Premium-Serie im Stade de France in 1:54,97 Minuten und verbesserte damit den von ihr gehaltenen Afrika-Rekord um zwei Hunderstelsekunden. Zweite wurde Lucia Klocova (Slowakai/1:58,51) vor Janeth Jepkosgei (ebenfalls Kenia/ 1:58,52). Jelimo untermauerte damit ihre Ambitionen auf Olympia-Gold in Peking. Nach den Sommerspielen muss sie noch bei den Sportfesten in Zürich (29. August) und Brüssel (5. September) gewinnen, um erstmals in ihrer Karriere am Jackpot teilhaben zu dürfen.

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400-Meter-Ass Wariner glänzt in Paris

Paris (dpa) - 800-Meter-Läuferin Pamela Jelimo kämpft weiter um den eine Million US-Dollar schweren Jackpot der Leichtathleten - der Mann der Stunde heißt jedoch Jeremy Wariner.

Der Olympiasieger und Weltmeister glänzte beim letzten Golden-League-Meeting vor den Sommerspielen in Paris über 400 Meter mit der Weltjahresbestzeit von 43,87 Sekunden und zeigte dabei seinem amerikanischen Rivalen LaShawn Merritt, der Wariner bei den US-Meisterschaften in Eugene noch bezwungen hatte, die Hacken. Um einen Wimpernschlag verpasste Kubas Dayron Robles seinen Weltrekord über 110 Meter Hürden (12,87 Sekunden), den er am 12. Juni in Ostrau/Tschechien aufgestellt hatte.

Der Jungstar aus Kuba siegte in 12,88 Sekunden unangefochten und ist bestens gewappnet für das Olympia-Duell in Peking gegen Chinas Volksfeld Liu Xiang. Vize-Weltmeister Merritt blieb über die Stadionrunde in 44,35 Sekunde deutlich hinter Wariner zurück. «Das ist fabelhaft. Ich konnte mein Rennen so gestalten, wie ich es mir gewünscht habe», meinte Wariner nach seiner gelungenen Olympia- Generalprobe. «Mein Finish war exzellent, die Zeit ist sehr gut. Jetzt fahre ich nicht mehr zum Meeting nach Stockholm, sondern nach Hause, um hart zu trainieren.» Nach dem vierten Duell zwischen ihm und Merritt in diesem Jahr steht es 2:2.

Derweil bleibt die kenianische Mittelstrecklerin Jelimo im Rennen um den eine Million US-Dollar (630 000 Euro) schweren Jackpot. Die 18-Jährige gewann auch beim fünften Meeting der Premium-Serie im Stade de France in 1:54,97 Minuten und verbesserte damit den von ihr gehaltenen Afrika-Rekord um zwei Hunderstelsekunden.

Jelimo untermauerte damit ihre Ambitionen auf Olympia-Gold - das Fernduell mit Jelena Sobolewa hat sich jedoch zugespitzt. Die Russin empfahl sich mit der Weltjahresbestzeit von 1:54,85 Minuten ebenfalls am Freitag bei den nationalen Meisterschaften in Kazan für Peking. Jelimo muss nach den Sommerspielen noch bei den Sportfesten in Zürich (29. August) und Brüssel (5. September) gewinnen, um erstmals in ihrer Karriere am Jackpot teilhaben zu dürfen.

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Saisonende für Stabhochspringer Björn Otto

Hamburg (dpa) - Stabhochspringer Björn Otto hat nach der verpassten Olympia-Teilnahme einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen müssen. Der WM-Fünfte aus Uerdingen/Dormagen muss wegen eines Achillessehnenrisses die Saison beenden.

«Nachdem es zur Qualifikation für die Olympischen Spiele nicht gereicht hat, ist die Qualifikation zur Heim-WM in Berlin nun das erklärte Ziel für die kommende Saison», sagte der 30 Jahre alte Otto. «Auch das wird schwer genug und erfordert hundertprozentige Fitness und Gesundheit.»

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Golden League Paris - Grandioser Lauf von Wariner

Hochspringerin Blanka Vlasic und 800-Meter-Läuferin Pamela Jelimo kämpfen weiter um den eine Million US-Dollar schweren Jackpot. Der Mann der Stunde heißt aber Jeremy Wariner: Der Olympiasieger glänzte beim Golden-League-Meeting in Paris über 400 Meter mit der Weltjahresbestzeit von 43,87 Sekunden.

Er zeigte dabei seinem amerikanischen Rivalen LaShawn Merritt, der Wariner bei den US-Meisterschaften in Eugene noch bezwungen hatte, die Hacken. Die deutsche Hochsprung-Hoffnung Ariane Friedrich verpasste mit 1,97 Meter den zehnten Zwei-Meter-Satz ihrer Karriere, wurde aber hinter der übermächtigen Vlasic Zweite.

Um einen Wimpernschlag verpasste Dayron Robles seinen Weltrekord über 110 Meter Hürden (12,87 Sekunden), den er am 12. Juni in Ostrau/Tschechien aufgestellt hatte. Der Jungstar aus Kuba siegte in 12,88 Sekunden unangefochten und ist bestens gewappnet für das Olympia-Duell gegen Chinas Volksheld Liu Xiang. Über einen zweiten Platz durfte sich wie Friedrich auch Stabhochspringer Alexander Straub von der LG Filstal freuen. Der Schwabe, der sich nicht für Peking qualifizieren konnte, überquerte wie der siegreiche Australier Steven Hooker 5,70 Meter.

"Mein Finish war exzellent"

Vize-Weltmeister Merritt blieb unterdessen in 44,35 Sekunden deutlich hinter Wariner zurück. "Das ist fabelhaft. Ich konnte mein Rennen so gestalten, wie ich es mir gewünscht habe", meinte Wariner nach seiner gelungenen Olympia-Generalprobe. "Mein Finish war exzellent, die Zeit ist sehr gut. Jetzt fahre ich nicht mehr zum Meeting nach Stockholm, sondern nach Hause, um hart zu trainieren." Nach dem vierten Duell zwischen ihm und Merritt in diesem Jahr steht es 2:2.

Derweil ist die kenianische Mittelstrecklerin Jelimo ebenso wie Vlasic weiter im Rennen um den Jackpot. Die 18-jährige Jelimo gewann auch beim fünften Meeting der Premium-Serie im Stade de France in 1:54,97 Minuten und verbesserte damit den von ihr gehaltenen Afrika-Rekord um zwei Hunderstelsekunden. Sie untermauerte damit ihre Ambitionen auf Olympia-Gold - das Fernduell mit Jelena Sobolewa hat sich jedoch zugespitzt: Die Russin empfahl sich mit der Weltjahresbestzeit von 1:54,85 Minuten ebenfalls am Freitag bei den nationalen Meisterschaften in Kazan für Peking.

Hochsprung-Weltmeisterin Vlasic gewann ihren 33. Wettbewerb hintereinander mit 2,01 Meter und scheiterte bei 2,05. Jelimo und Vlasic müssen nach den Sommerspielen noch bei den Sportfesten in Zürich (29. August) und Brüssel (5. September) gewinnen, um sich die umgerechnet 630.000 Euro aus dem Jackpot teilen zu dürfen.

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Vlasic und Jelimo wahren Chance auf das große Geld

(sid) Nur um eine Hundertstelsekunde hat Dayron Robles am Freitag in Paris seinen eigenen Weltrekord über 110m Hürden verpasst. In 12,88 Sekunden war der Kubaner beim vierten Golden-League-Meeting exakt so schnell wie zuvor Chinas Olympiasieger Liu Xiang, dessen Marke er am 12. Juni in Ostrau/Tschechien auf 12,87 gesteigert hatte.

In der 400-m-Jahres-Weltbestzeit von 43,86 schlug Olympiasieger Jeremy Wariner (USA) auf der letzten vorolympischen Etappe der Sportfestserie seinen neuen amerikanischen Widersacher LaShawn Merritt (44,35). Der 21 Jahre alte Vize-Weltmeister, der Wariner zum Serien-Auftakt in Berlin und bei den US-Titelkämpfen bezwungen hatte, verlor damit nach Rom das zweite von vier Saisonduellen mit dem Landsmann. Wariner: "Ein gutes Rennen von mir, aber nur Olympia zählt."

Ihre Siegesserie setzte im Hochsprung Kroatiens Weltmeisterin Blanka Vlasic mit 2,01m fort und schaffte beim 33. Erfolg in Serie ihren 40. 2-m-Wettkampf und den Verbleib im Millionen-Jackpot der Golden League. Zweite wie in der Weltrangliste wurde mit 1,97m Ariane Friedrich (LG Frankfurt). Als 800-m-Siegerin mit der Steigerung auf 1:54,97 Minuten wahrte auch die erst 18 Jahre alte Kenianerin Pamela Jelimo ihre Chance auf das große Geld, das nach Olympia in Peking (8.-24. August) und den Meetings in Zürich (29.8. ) und Brüssel (5.9.) ausgezahlt wird.

Mit 3:59,99 Minuten hatte 1500-m-Weltmeisterin Maryam Yusuf Jamal (Bahrain) für den ersten Glanzpunkt gesorgt. Schneller als die gebürtige Äthiopierin war 2008 nur Jelena Sobolewa in 3:56,59. Russlands WM-Zweite hatte Stunden zuvor Jelimo mit der Steigerung auf 1:54,85 über 800m bei den russischen Meisterschaften in Kassan die Jahres-Weltbestzeit entrissen und dabei das schnellste Rennen der letzten elf Jahre auf die Bahn gezaubert.

In Paris verpasste Jelimo die Chance, die Saisonbestmarke zurückzuerobern. Sie schlug aber erneut Weltmeisterin Janeth Kipkosgei (ebenfalls Kenia/3.), nur Siebte wurde im letzten Karriere-Jahr Mosambiks frühere Serien-Weltmeisterin Maria Mutula.

Über 400m Hürden siegte Weltmeister Kerron Clement (USA) in 48,33 Sekunden, über 100m in Abwesenheit der Stars Marc Burns (Trinidad) in 10,14 Sekunden.

Hervorragender Zweiter mit 5,70m hinter dem höhengleichen Australier Steven Hooker wurde Stabhochspringer Alexander Straub (Filstal).

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Veronica Campbell-Brown erneut unter 22 Sekunden

Barcelona (dpa) - Olympiasiegerin Veronica Campbell-Brown aus Jamaika hat schon Olympia-Form. Nachdem sie Ende Juni bei den Landesmeisterschaften über 200 Meter bereits die 22-Sekunden-Grenze geknackt hatte, unterbot sie diese Barriere in Barcelona in 21,98 Sekunden erneut.

Die zweitplatzierte Amerikanerin Bianca Knight (USA/22,47) hatte keine Chance.

Moses Masai (Kenia), der Anfang Juni beim ISTAF in Berlin mit 12:50,55 Minuten eine neue persönliche Bestleistung über 5000 m aufgestellt hatte, gehört nach seinen 12:55,72 Minuten endgültig zum Kreis der Olympia-Favoriten. Ein Weltrekordversuch über 3000 m Hindernis der Frauen von Eunice Jepkorir (Kenia) schlug fehl: In 9:18,76 Minuten verfehlte sie die Bestmarke von Gulnara Galkina- Samitowa (Russland) aber um mehr als 17 Sekunden und kam auch nicht an den Saisonbestwert der Russin (9:08,21) heran.

Im spannenden Frauen-Dreisprung gewann Francoise Mbango (Kamerun) mit 14,95 m vor der weitengleichen Weltmeisterin Yargelis Savigne (Kuba) dank des besseren zweiten Versuchs von 14,93 m. Über 800 m der Männer setzte sich etwas überraschend der Marokkaner Amine Laalou in 1:44,85 Minuten vor Wilfred Bungei (Kenia/1:45,32) durch. Im B-Lauf hatte der Weltjahresbeste und frischgebackene U 20-Weltmeister Abubaker Kaki (Sudan) 1:44,93 Minuten erreicht. Der Spanier Mario Pestano verfehlte mit 68,40 m seinen Landesrekord nur um 21 Zentimeter. Mit seinem Landsmann Frank Casanas Hernandez (67,25) bekommt der Berliner WM-Zweite Robert Harting einen weiteren Kontrahenten im Kampf um die Olympia- Medaillen.

Im von Lacy Janson (USA) mit 4,50 m gewonnenen Stabhochsprung belegte Anastasija Reiberger (Ludwigshafen) mit 4,30 m den vierten Rang. Sie hatte sich bei den deutschen Meisterschaften mit 4,50 m und Platz zwei in letzter Minute für das deutsche Olympia-Team qualifiziert. Nach verpasster Olympia-Qualifikation versuchte sich 800-m-Spezialistin Monika Gradzki (Wattenscheid) über 1500 m und wurde in der persönlichen Bestzeit von 4:13,83 Minuten Achte. Der Leipziger Hürdensprinter Alexander John belegte im zweiten von drei Zeitläufen in 13,78 Sekunden den vierten Platz. Der Sieg ging in 13,41 Sekunden an den Spanier Jackson Quinonez.

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Campbell-Brown in Topform

Veronica Campbell-Brown aus Jamaika hat schon Olympia-Form. Nachdem sie Ende Juni bei den Landesmeisterschaften über 200 Meter bereits die 22-Sekunden-Grenze geknackt hatte, unterbot sie diese Barriere in Barcelona in 21,98 Sekunden erneut und ließ Bianca Knight (USA/22,47) keine Chance.

Moses Masai (Kenia), der Anfang Juni beim ISTAF in Berlin mit 12:50,55 Minuten eine neue persönliche Bestleistung über 5000 m aufgestellt hatte, gehört nach seinen 12:55,72 Minuten endgültig zum Kreis der Olympia-Favoriten. Ein Weltrekordversuch über 3000 m Hindernis der Frauen von Eunice Jepkorir (Kenia) schlug fehl: In 9:18,76 Minuten verfehlte sie die Bestmarke von Gulnara Galkina- Samitowa (Russland) aber um mehr als 17 Sekunden und kam auch nicht an den Saisonbestwert der Russin (9:08,21) heran.

Konkurrenz für Harting

Im spannenden Frauen-Dreisprung gewann Francoise Mbango (Kamerun) mit 14,95 m vor der weitengleichen Weltmeisterin Yargelis Savigne (Kuba) dank des besseren zweiten Versuchs von 14,93 m. Über 800 m der Männer setzte sich etwas überraschend der Marokkaner Amine Laalou in 1:44,85 Minuten vor Wilfred Bungei (Kenia/1:45,32) durch. Im B-Lauf hatte der Weltjahresbeste und frischgebackene U 20-Weltmeister Abubaker Kaki (Sudan) 1:44,93 Minuten erreicht. Der Spanier Mario Pestano verfehlte mit 68,40 m seinen Landesrekord nur um 21 Zentimeter. Mit seinem Landsmann Frank Casanas Hernandez (67,25) bekommt der Berliner WM-Zweite Robert Harting einen weiteren Kontrahenten im Kampf um die Olympia-Medaillen.

Im von Lacy Janson (USA) mit 4,50 m gewonnenen Stabhochsprung belegte Anastasija Reiberger (Ludwigshafen) mit 4,30 m den vierten Rang. Sie hatte sich bei den deutschen Meisterschaften mit 4,50 m und Platz zwei in letzter Minute für das deutsche Olympia-Team qualifiziert. Nach verpasster Olympia-Qualifikation versuchte sich 800-m-Spezialistin Monika Gradzki (Wattenscheid) über 1500 m und wurde in der persönlichen Bestzeit von 4:13,83 Minuten Achte. Der Leipziger Hürdensprinter Alexander John belegte im zweiten von drei Zeitläufen in 13,78 Sekunden den vierten Platz. Der Sieg ging in 13,41 Sekunden an den Spanier Jackson Quinonez.

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Schobuchowa läuft 5000-m-Europarekord

Kasan (dpa) - Lilia Schobuchowa hat bei den russischen Leichtathletik-Meisterschaften in Kasan mit 14:23,75 Minuten einen Europarekord über 5000 m aufgestellt.

Die 30-Jährige verbesserte damit die alte Bestmarke der Türkin Elvan Abeylegesse vom 11. Juni 2004 im norwegischen Bergen um 93/100 Sekunden und nimmt damit Rang vier in der Weltbestenliste überhaupt ein. Hinter Weltrekordlerin Tirunesh Dibaba (Äthiopien), die am 6. Juni in Oslo 14:11,15 Minuten gelaufen war, nimmt die Russin Platz zwei in der Saisonbestenliste ein.

Mit zwei Saisonbestwerten sowie weiteren Spitzenleistungen bewiesen die russischen Frauen ihre Stärke: Die WM-Zweite Jelena Sobolewa war über 800 m in 1:54,85 Minuten schneller als Jackpot- Anwärterin Pamela Jelimo (Kenia) in Paris mit ihrer Siegerzeit von 1:54,97. Nur vier Läuferinnen waren jemals schneller als die 25- jährige Russin, die ihre starke Form schon im Vorlauf als Schnellste (1:57,14) bewiesen hatte.

Weltrekordlerin Gulnara Galkina-Samitowa brachte sich für die Olympischen Spiele in Peking über 3000 m Hindernis in 9:08,21 Minuten in die Favoritenrolle. Die beiden Erstplatzierten der Titelkämpfe buchen das Olympia-Ticket, sofern sie die Norm erfüllt haben. Über den dritten Startplatz pro Disziplin entscheidet der Verband in Absprache mit den Trainern. Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa, Hindernisläuferin Jekaterina Wolkowa und Weitspringerin Tatjana Lebedewa, die sich auch den Dreisprung-Sieg mit 14,92 m sicherte, haben vom russischen Verband einen Freifahrtschein erhalten.

Über 800 m der Frauen blieben alle acht Finalistinnen von Kasan unter der Zwei-Minuten-Grenze: Tatjana Andrianowa (1:56,00), Swetlana Kljuka (1:56,64) und Jekaterina Kostetskaja (1:56,67) belegen in der Saisonbestenliste die Plätze drei bis fünf. Bei den Männern wurde Athen-Olympiasieger Juri Borsakowski in 1:46,59 Minuten seiner Favoritenrolle gerecht.

In Abwesenheit von Jelena Issinbajewa kam Swetlana Feofanowa im Stabhochsprung mit 4,70 m vor Julia Golubschikowa (4,65) und Tatjana Polnowa (4,60) zum Erfolg. Bei den Männern behauptete sich Sechs- Meter-Springer Jewgeni Lukjanenko, der nach übersprungenen 5,85 m vergeblich versuchte, den russischen Rekord um einen Zentimeter auf 6,06 zu steigern.

Über 400 m Hürden behauptete sich Jekaterina Bikert in 54,34 Sekunden vor Irina Obedina (54,86). Im Hammerwerfen der Frauen siegte Ex-Weltrekordlerin Gulfia Chanafejewa mit 75,07 m vor Jelena Konewzowa (74,81) und Anna Bulgakowa (72,62). Speerwerferin Maria Abakumowa ließ mit 65,71 m aufhorchen. Mit Jaroslaw Rybakow im Hochsprung (2,33) und Speerwerfer Sergej Makarow (84,81) behaupteten sich ebenfalls schon bewährte Athleten.

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Kampfrolli
Friedek hofft auf Olympia-Start

Düsseldorf (dpa) - Der ehemalige Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek will sich in das deutsche Olympia-Team klagen.

Der 36-Jährige aus Leverkusen muss dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) nachträglich zur Nominierung vorgeschlagen werden. «Natürlich ist es nicht schön, wenn man ein Gericht einschalten muss, um sein Recht durchzusetzen», sagte Friedek, der eine entsprechende Einstweilige Verfügung beim Deutschen Sportschiedsgericht (DIS) in Köln erwirkt hat.

«Dort ist meine Ansicht eindeutig bestätigt worden», sagte Friedek der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Streitfall entzündete sich an der Peking-Norm. Friedek sagt, er habe bei einem Wettkampf am 25. Juni in Wesel zweimal die vom DLV geforderte Weite erbracht. Aus den Nominierungs-Richtlinien sei nicht klar hervorgegangen, dass die Vorgabe bei zwei unterschiedlichen Veranstaltungen zu leisten sei. Friedek: «Das war nie eindeutig geklärt.»

DIS-Schiedsrichter Marius Breucker fußte bei seiner Entscheidung auf den von Friedek angesprochenen Zweifeln, gegen die sich der DLV mündlich wehrte. «Die Begründung ist für mich nicht nachvollziehbar. Die einzelnen Versuche in einem Wettkampf werden praktisch wie selbstständige Wettkämpfe behandelt. Dies entspricht nicht unserem Regelwerk, wonach nur der beste Versuch gewertet wird», teilte DLV-Präsident Clemens Prokop mit. In Wesel war Friedek auf 17,00 und 17,04 m gekommen.

Dem DIS-Spruch beugte sich der Verband ohne Einschränkung. «Wir werden Charles Friedek dem DOSB vorschlagen, der jetzt die Entscheidung über die Nominierung treffen muss», wird Prokop zitiert. Der DLV vertritt die Auffassung, dass Friedek entweder die A-Norm von 17,10 Metern einmal oder die B-Norm von 17,00 Metern zweimal in unterschiedlichen Nominierungswettkämpfen erfüllen hätte müssen. «Das Sportgericht bestätigt, dass ich alle Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Nominierung erfüllt habe», ließ Friedek, Weltmeister von 1999, dagegen wissen.

«Ich bin weder ein Härtefall noch klage ich mich jetzt in irgendeiner Form unrechtmäßig ins Olympia-Team», teilte der Athlet auf seiner Homepage mit. «Sonst hätte ich das Verfahren nicht gewonnen.» Er freue sich auf Peking, «ich bin gesund und glaube, ich kann mich weiter steigern». Am Mittwoch, einen Tag nach der Nicht- Nominierung durch den DOSB, hatte Friedek bei einem Meeting in Luzern mit deutscher Jahresbestweite von 17,09 m die Norm erfüllt - zu diesem Zeitpunkt aber einen Tag zu spät.

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