Leichtathletik

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Issinbajewa springt 22. Weltrekord: 5,03 Meter

Rom (dpa) - Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa hat ihr Freiluft-Saisondebüt beim Golden-League-Meeting in Rom mit einem fantastischen Weltrekord von 5,03 Meter gekrönt.

Die 26 Jahre alte Russin überbot am späten Freitagabend bei der «Golden Gala» der Leichtathleten ihre bisherige Bestmarke vom 12. August 2005 in Helsinki gleich um zwei Zentimeter. Es war ihr 22. Weltrekord.

Zweite wurde die Polin Monica Pyrek (4,75). Silke Spiegelburg sorgte als Dritte für das beste Ergebnis im Mini-Team der lediglich vier deutschen Starter: Mit 4,70 Metern stellte die 22-Jährige aus Leverkusen eine persönliche Bestleistung auf. Zum deutschen Rekord von Annika Becker (Rotenburg/Bebra) fehlten der EM-Sechsten von Göteborg noch sieben Zentimeter.

Europarekordmann Francis Obikwelu hatte Ex-Weltrekordler Asafa zuvor die Schau gestohlen. Dem 29 Jahre alten Portugiesen reichten im 100-Meter-Finale allerdings mäßige 10,04 Sekunden, um sich im Fotofinish gegen den zeitgleichen Vizeweltmeister Derrick Atkins (Bahamas) durchzusetzen. Dritter bei der «Golden Gala» der Leichtathleten im Stadio Olimpico wurde der Jamaikaner Nesta Carter in 10,05. Obikwelu hält den Europarekord mit 9,86 Sekunden.

Powell war wegen einer Leistenzerrung zum Finale nicht angetreten. Im Vorlauf mit 10,19 Sekunden noch Fünfter, entschied sich der 25 Jahre alte Jamaikaner zum Verzicht auf den Endlauf. «Er ist okay, wollte aber nichts riskieren und hat das Rennen vorsichtshalber beendet», erklärte sein Manager Paul Doyle. Der WM-Dritte Powell wollte sein Europa-Debüt vor allem als Formtest schon im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking nutzen.

Von den fünf in Rom angetretenen Kandidaten greift nach der «Halbzeit» nur noch ein Damen-Duo nach dem Jackpot von einer Million Dollar: Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien) setzte ihre sensationelle Serie fort und blieb auch im 32. Wettkampf siegreich. Mit 2,00 Metern verfehlte die große Olympia-Favoritin ihre Jahresweltbestleistung um sechs Zentimeter.

Kenias erst 18 Jahre alte 800-Meter-Läuferin Pamela Jelimo dominierte in 1:55,69 Minuten auch auf der dritten Station der Premium-Serie. Um das Preisgeld von insgesamt einer Million Dollar zu kassieren, müssen beide aber noch auf den weiteren drei Stationen in Paris (18. Juli), Zürich (29. August) und Brüssel (5. September) als Erste ins Ziel kommen.

Dagegen ist die Siegesserie der Spanierin Josephine Onyia gerissen: Über 100 Meter Hürden musste sich die Gewinnerin von Berlin und Oslo mit Platz sechs in 12,85 Sekunden begnügen; die Jamaikanerin Brigitte Foster-Hylton war bei ihrem Sieglauf 25/100 schneller. Für den US-Amerikaner Bershawn Jackson (Zweiter über 400 Meter Hürden) und Weitspringer Hussein Al-Sabee aus Saudi-Arabien (Dritter) ist der Traum vom goldenen Jackpot ebenfalls geplatzt.

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Hürdensprinterin Carolin Nytra trotzt dem Wind

Cuxhaven (dpa) - Hürdensprinterin Carolin Nytra (Bremer LT) hat beim Leichtathletik-Meeting «Weltklasse hinterm Deich» in Cuxhaven dem starken Wind getrotzt. Die deutsche Meisterin gewann die 100 Meter-Hürden locker in 12,97 Sekunden und unterstrich ihre derzeit gute Form.

Im Stabhochsprung verhinderten die Wetterkapriolen ein Spitzenresultat. Lars Börgeling (Bayer Leverkusen) siegte mit 5,50 Metern vor seinen höhengleichen Vereinskollegen Malte Mohr und Richard Spiegelburg.

Vom Winde verweht wurde auch der Diskuswurf. Dem Wattenscheider Michael Möllenbeck reichten 61,35 Meter zu Platz eins. Über 200 Meter setzte sich der Wattenscheider Alexander Kosenkow in 20,77 Sekunden gegen Harry Nfum (Ghana/20,89) und den deutschen Meister Daniel Schnelting (LAZ Rhede/20,90) durch. Nach der Absage von Diskuswurf- Weltmeisterin Franka Dietzsch verzichteten auch die 800 Meter-Läufer René Herms (LG Braunschweig) und Nils Schumann (Erfurter LAC) kurzfristig wegen Fußbeschwerden auf ihren Start. Der Amerikaner Matt Scherer gewann ungefährdet in 1:47,74 Minuten.

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Funck für zwei Monate gesperrt

Wegen einer Nachlässigkeit im Umgang mit einem Asthma-Mittel wird Hürdensprinterin Annette Funck von Hannover 96 für zwei Monate aus dem Verkehr gezogen. "Die Sperre ist da", bestätigte ihr Rechtsanwalt Rainer Cherkeh.

Funck war im vergangenen Jahr Zweite der deutschen Meisterschaft und Vierte beim Europacup. Wegen eines Armbruchs ist die 30-jährige Grundschullehrerin zur Zeit ohnehin außer Gefecht.

Beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) hält man sich noch bedeckt. "Wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt keine Stellungnahme abgeben", sagte DLV-Anwältin Anne Jakob. Funck hatte am 30. Juni beim Meeting in Dessau ein Anti-Allergikum gegen Asthma eingenommen, weil sie unter dem Pollenflug litt, und dies - entgegen der Vorschriften der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA - erst nach der Doping-Kontrolle angegeben. Die ärztliche Bestätigung für die Einnahme der Tablette lag dem DLV vor.

"Unsere Mandantin war aufgrund der Angaben auf der Internetseite der NADA davon ausgegangen, dass die nachträgliche Anzeige der erstmaligen Einnahme des Medikaments ausreichend ist, da es sich im konkreten Fall gerade nicht um eine durchgehend erforderliche Behandlung, sondern um eine Notfallbehandlung gehandelt habe", sagte Cherkeh und verwies darauf, dass das Mittel nach dem Anti-Doping-Code des DLV "nicht der Steigerung der sportlichen Leistung dient".

Keine Rechtsmittel eingelegt

Der DLV sah darin jedoch einen Dopingverstoß und hat Funck für zwei Monate bis zum 6. September gesperrt. Das Strafmaß für einen solchen Fall liegt zwischen einer öffentlichen Verwarnung und einem Jahr Sperre. Funck wollte keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Verbandes einlegen, weil sie ihre Vorbereitung auf die WM 2009 in Berlin nicht gefährden will.

Allerdings wird die Athletin, die mit 13,09 Sekunden auf Rang vier der diesjährigen DLV-Bestenliste steht, in den nächsten Wochen ohnehin keinen Leistungssport betreiben können: Bei den deutschen Meisterschaften vor einer Woche in Nürnberg war sie schwer gestürzt und musste wegen eines komplizierten Armbruchs operiert werden.

Funck war im vergangenen Jahr beste deutsche Hürdensprinterin, kam in dieser Saison aber nicht an die Olympia-Norm von 12,92 Sekunden heran. Über 100 Meter Hürden hat sich nur Carolin Nytra (Bremen) für Peking qualifiziert.

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Hürdenläuferin Annette Funck zwei Monate gesperrt

Frankfurt/Main (dpa) - Wegen einer Nachlässigkeit im Umgang mit einem Asthma-Mittel wird Hürdensprinterin Annette Funck von Hannover 96 für zwei Monate aus dem Verkehr gezogen.

«Die Sperre ist da», bestätigte ihr Rechtsanwalt Rainer Cherkeh der Deutschen Presse-Agentur dpa. Funck war im vergangenen Jahr Zweite der deutschen Meisterschaft und Vierte beim Europacup. Wegen eines Armbruchs ist die 30-jährige Grundschullehrerin zur Zeit ohnehin außer Gefecht. Verwarnt wurde Hindernisläufer Filmon Ghirmai aus Tübingen.

Beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) hielt man sich im Fall Funck zunächst noch bedeckt, ehe am Nachmittag ein kurze Mitteilung auf www.leichtathletik.de veröffentlicht wurde. «Wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt keine Stellungnahme abgeben», sagte DLV-Anwältin Anne Jakob am Morgen. Funck hatte nach dpa-Informationen am 30. Juni beim Meeting in Dessau ein Anti-Allergikum gegen Asthma eingenommen, weil sie unter dem Pollenflug litt, und dies - entgegen der Vorschriften der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA - erst nach der Doping-Kontrolle angegeben. Die ärztliche Bestätigung für die Einnahme der Tablette lag dem DLV vor.

«Unsere Mandantin war aufgrund der Angaben auf der Internetseite der NADA davon ausgegangen, dass die nachträgliche Anzeige der erstmaligen Einnahme des Medikaments ausreichend ist, da es sich im konkreten Fall gerade nicht um eine durchgehend erforderliche Behandlung, sondern um eine Notfallbehandlung gehandelt habe», sagte Cherkeh und verwies darauf, dass das Mittel nach dem Anti-Doping-Code des DLV «nicht der Steigerung der sportlichen Leistung dient».

Der DLV sah darin jedoch einen Dopingverstoß und hat Funck für zwei Monate bis zum 6. September gesperrt. Das Strafmaß für einen solchen Fall liegt zwischen einer öffentlichen Verwarnung und einem Jahr Sperre. Funck wollte keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Verbandes einlegen, weil sie ihre Vorbereitung auf die WM 2009 in Berlin nicht gefährden will.

Allerdings wird die Athletin, die mit 13,09 Sekunden auf Rang vier der diesjährigen DLV-Bestenliste steht, in den nächsten Wochen ohnehin keinen Leistungssport betreiben können: Bei den deutschen Meisterschaften vor einer Woche in Nürnberg war sie schwer gestürzt und musste wegen eines komplizierten Armbruchs operiert werden. Funck war im vergangenen Jahr beste deutsche Hürdensprinterin, kam in dieser Saison aber nicht an die Olympia-Norm von 12,92 Sekunden heran. Über 100 Meter Hürden hat sich nur Carolin Nytra (Bremen) für Peking qualifiziert.

Verwarnt hat der DLV-Disziplinarausschuss Hindernisläufer Ghirmai: Der Europacup-Sieger und WM-Teilnehmer des vergangenen Jahres war seiner Abmeldepflicht nicht ordnungsgemäß nachgekommen und wurde daher für eine Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfes nicht angetroffen. Es handelt sich nach DLV-Angaben um die erste versäumte Kontrolle des Athleten.

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Obergföll nur Dritte beim Speerwerfen in Athen

Athen (dpa) - Speerwerferin Christina Obergföll hat mit 63,32 Metern nur den dritten Platz beim Grand Prix «Tsikiliria» in Athen belegt. Die Offenburgerin blieb mehr als vier Meter hinter ihrer Saisonbestleistung.

Den Wettbewerb im Olympiastadion von 2004 gewann Weltmeisterin Barbara Spotakova (Tschechien/63,70) vor der Kubanerin Osleidys Mendedez (63,63). Steffi Nerius (Leverkusen/61,66) wurde Vierte vor ihrer Teamkollegin Linda Stahl (61,13).

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Olympia-Härtefälle stehen auf dem Prüfstand

Berlin/Kienbaum (dpa) - In Deutschlands «Goldschmiede» Kienbaum wird zu Wochenbeginn das etwa 450-köpfige Team für die Olympischen Spiele in Peking komplettiert.

Im Leistungszentrum östlich von Berlin tagen die Führungsgremien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und beraten unter anderem über Härtefälle, die bei den ersten Nominierungsrunden noch nicht berücksichtigt wurden. Bisher haben 204 Athleten in 18 Sportarten ihre Fahrkarten für die Spiele vom 8. bis 24. August in der chinesischen Hauptstadt sicher. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper, der deutsche Chef de Mission in Peking geht davon aus, dass insgesamt rund 430 bis 450 deutsche Sportler in China um die Medaillen kämpfen werden.

Interessant wird vor allem sein, wie sich die Funktionäre vor der dritten Nominierungsrunde in einigen offenen Fragen des Leichtathletik-Aufgebots entscheiden werden. Bisher wurden erst 25 Athleten für die olympische Kernsportart nominiert. Um ihren vierten Olympia-Start bangen muss weiter die dreimalige Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch, deren Chancen nach Ansicht ihres Trainers Dieter Kollark weiter gesunken sind: «Die Chancen liegen höchstens bei zehn bis 20 Prozent, sie kann nach wie vor nicht richtig werfen. In den zurückliegenden zwei Wochen hat sich nichts nach vorne entwickelt. Es ist nicht nur der Fuß, der Probleme macht, sondern der gesamtkörperliche Zustand.»

Die 40-jährige Neubrandenburgerin rechnet damit, dass sie auch ohne Norm einen «Freifahrtschein» erhält. Die Entscheidung über die Peking-Teilnahme soll in den nächsten zwei Wochen bei einem Trainingslager in Kienbaum fallen. Sie werde aber in Peking nur antreten, «wenn ich dort eine Medaille gewinnen kann», sagte Dietzsch im Vorfeld der Nominierung.

Noch ohne Normerfüllung ist auch 10 000-m-Europameister Jan Fitschen (Wattenscheid). Er soll womöglich über 5000 Meter ebenso noch eine Chance erhalten wie Vize-Europameister Thomas Blaschek (Leipzig), der im Hürdensprint bisher die A-Norm (13,49) verpasste. Eventuelle Nachnominierungen sind nur noch bis zum 23. Juli möglich.

Im Stillen hofft auch Tennis-Profi Rainer Schüttler noch auf die Peking-Reise. Der Korbacher hatte zum Stichtag weder die strenge DOSB-Norm (Viertelfinale bei einem Grand Slam) noch die des Weltverbandes ITF (nach der Ranglistenposition) erreicht, dann aber in Wimbledon groß aufgetrumpft. Mit dem Einzug in das Halbfinale hatte er verspätet beide Normen erfüllt. Nun könnte Schüttler doch noch ins Teilnehmer-Feld bei Olympia rutschen, falls mehrere qualifizierte Spieler abmelden sollten.

Auf den Nominierungslisten stehen in Kienbaum auch die Straßen- Radsportler, die von Stefan Schumacher, dem derzeit Dritten in der Gesamtwertung der Tour de France, und Zeitfahr-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel angeführt werden. Im Rudern müssen noch mehrere Bootsklassen, so auch der umformierte Achter, nominiert werden. Die Aufgebote der stets medaillenträchtigen Reiter mit Meredith Michaels- Beerbaum und Ludger Beerbaum an der Spitze werden gleichfalls in Kienbaum nominiert und am Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert.

Unstrittig sind die Aufgebote in den Mannschaftssportarten. Im Frauen-Fußball, im Handball, Hockey (jeweils Männer und Frauen) sowie im Volleyball und Wasserball (jeweils nur Männer) haben die Verantwortlichen zum Teil erweiterte Kader beim DOSB eingereicht, die weiter reduziert werden, je näher das sportliche Top-Ereignis heran rückt. Die Basketballer um Dirk Nowitzki wollen sich erst in dieser Woche in Athen für die Spiele qualifizieren.

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Olympia-Chancen von Dietzsch bei «zehn Prozent»

Frankfurt/Main (dpa) - Die dreifache Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch hat die Olympischen Spiele in Peking fast schon abgeschrieben.

«Die Chancen liegen höchstens bei zehn bis 20 Prozent, sie kann nach wie vor nicht richtig werfen», sagte ihr Trainer Dieter Kollark der Deutschen Presse-Agentur. Die Neubrandenburgerin hat wegen Bluthochdrucks und Fußproblemen bisher die Norm für die Sommerspiele nicht erfüllt, darf aber auf einen «Freibrief» vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bei seiner Nominierungssitzung an diesem Montag in Kienbaum hoffen. Doch die 40- Jährige, die am 1. August in Wattenscheid einen Härtetest absolvieren wollte, kommt einfach nicht in Form.

Dietzsch hatte immer betont, dass sie nur ihre vierte Olympia-Teilnahme wagen werde, «wenn ich bei der Medaillenvergabe mitmischen kann». Kollark erklärte: «In den zurückliegenden zwei Wochen hat sich nichts nach vorne entwickelt. Es ist nicht nur der Fuß, der Probleme macht, sondern der gesamtkörperliche Zustand.»

In Moskau hat sich kurz nach Ablauf ihrer zweijährigen Dopingsperre am 7. Juli hat sich die amtierende Diskus-Olympiasiegerin Natalya Sadova in Moskau mit 66,08 Metern eindrucksvoll zurückgemeldet. Die fast 36 Jahre alte Russin kann bei den Landesmeisterschaften ihr Olympia- Ticket lösen.

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Bold siegt in 19,67 Sekunden - Blaschek verpasst Norm

Athen (dpa) - Der Jamaikaner Usain Bold hat am Sonntag in Athen mit 19,67 Sekunden den 200-Meter-Lauf gewonnen und damit die viertschnellste Zeit über diese Strecke erzielt.

«Ich tue immer mein Bestes. Ich bin mit mir zufrieden und will weiter versuchen, immer bessere Leistungen zu bringen», sagte der Weltrekordler über 100 Meter. Bold hält seit dem 31. Mai mit 9,72 Sekunden die Bestzeit über die kurze Sprintdistanz.

Speerwurf-Europarekordlerin Christina Obergföll (Offenburg) hat mit 63,32 Meter nur den dritten Platz beim Grand Prix «Tsikiliria» belegt. Die Disziplin gewann die Weltmeisterin Barbara Spotakova (Tschechien) mit 63,70 Meter vor der Kubanerin Osleidys Mendedez (63,63). Steffi Nerius (Leverkusen/61,66) kam auf Platz vier vor ihrer Teamkollegin Linda Stahl (61,13).

Hürdensprinter Thomas Blaschek verfehlte erneut die Norm für die Olympischen Spiele in Peking. Der Vize-Europameister aus Leipzig belegte in 13,60 Sekunden den dritten Platz beim B-Rennen der 110 Meter Hürden. Weltrekordler Dayron Robles aus Kuba brachte mit 13,04 die beste Leistung beim A-Lauf.

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Bolt siegt in 19,67 Sekunden - Blaschek ohne Norm

Athen (dpa) - Der Jamaikaner Usain Bolt hat in Athen in 19,67 Sekunden mit Weltjahresbestzeit den 200-Meter-Lauf gewonnen.

«Ich tue immer mein Bestes. Ich bin mit mir zufrieden und will weiter versuchen, immer bessere Leistungen zu bringen», sagte Bolt nach seinem Sieg trotz eines Gegenwinds von 0,5 Metern pro Sekunde. Bolt hält seit dem 31. Mai mit 9,72 Sekunden die Bestzeit über die kurze Sprintdistanz.

Den Weltrekord über die 200 Meter hält seit den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta Michael Johnson (USA) mit 19,32 Sekunden. Ob Bolt in Peking über die 100 und 200 Meter an den Start gehen wird, ist noch offen.

Speerwurf-Europarekordlerin Christina Obergföll (Offenburg) hat mit 63,32 Meter nur den dritten Platz beim Grand Prix «Tsikiliria» belegt. Den Wettbewerb gewann die Weltmeisterin Barbara Spotakova (Tschechien) mit 63,70 Meter vor der Kubanerin Osleidys Mendedez (63,63). Steffi Nerius (Leverkusen/61,66) kam auf Platz vier vor ihrer Teamkollegin Linda Stahl (61,13).

Hürdensprinter Thomas Blaschek verfehlte erneut die Norm für die Olympischen Spiele in Peking. Der Vize-Europameister aus Leipzig belegte in 13,60 Sekunden den dritten Platz beim B-Rennen der 110 Meter Hürden. Weltrekordler Dayron Robles aus Kuba brachte mit 13,04 die beste Leistung beim A-Lauf.

Jamaikas 100-Meter-Weltmeisterin Veronica Cambell entschied das Rennen in der griechischen Hauptstadt in 10,92 Sekunden für sich. Für weitere Top-Leistungen sorgten Hochspringer Stefan Holm (Schweden) mit 2,37 Metern, Stabhochspringer Brad Walker (USA) mit 5,90 Metern und Marayam Jamal (Bahrain) über 1500 Meter in 4:00,67 Minuten. Für Begeisterung beim Publikum sorgte der griechische Weitspringer Louis Tsatoumas mit 8,44 Metern.

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Athens Grand Prix - Paukenschlag durch Bolt

Usain Bolt hat seine Ambitionen auf Doppel-Gold bei Olympia eindrucksvoll untermauert. Der jamaikanische Weltrekordhalter über 100 Meter sprintete beim Grand Prix in Athen die 200 Meter in der Jahres-Weltbestzeit von 19,67 Sekunden. Das ist gleichzeitig die viertschnellste jemals gelaufene Zeit.

"Ich tue immer mein Bestes. Ich bin mit mir zufrieden und will weiter versuchen, immer bessere Leistungen zu bringen", sagte Bolt nach seinem Sieg trotz eines Gegenwinds von 0,5 Metern pro Sekunde. Bolt hält seit dem 31. Mai mit 9,72 Sekunden die Bestzeit über die kurze Sprintdistanz. Den Weltrekord über die 200 Meter hält seit den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta Michael Johnson aus den USA mit 19,32 Sekunden.

Bolts Landsfrau, 100-Meter-Weltmeisterin Veronica Cambell, entschied das Rennen in der griechischen Hauptstadt in 10,92 Sekunden für sich. Für weitere Top-Leistungen sorgten Hochspringer Stefan Holm (Schweden) mit 2,37 Metern, Stabhochspringer Brad Walker (USA) mit 5,90 Metern und Marayam Jamal (Bahrain) über 1500 Meter in 4:00,67 Minuten. Für Begeisterung beim Publikum sorgte der griechische Weitspringer Louis Tsatoumas mit 8,44 Metern.

Deutsche Athleten enttäuschen

Enttäuschung dagegen bei den deutschen Athleten: Speerwurf-Europarekordlerin Christina Obergföll hat mit 63,32 Meter nur den dritten Platz beim Grand Prix "Tsikiliria" belegt und blieb dabei fast sieben Meter hinter ihrer Bestleistung zurück. Den Wettbewerb gewann die Weltmeisterin Barbara Spotakova (Tschechien) mit 63,70 Meter vor der Kubanerin Osleidys Mendedez (63,63). Steffi Nerius (Leverkusen/61,66) kam auf Platz vier vor ihrer Teamkollegin Linda Stahl (61,13).

Hürdensprinter Thomas Blaschek verfehlte erneut die Norm für die Olympischen Spiele in Peking. Der Vize-Europameister aus Leipzig belegte in 13,60 Sekunden den dritten Platz beim B-Rennen der 110 Meter Hürden. Weltrekordler Dayron Robles aus Kuba brachte mit 13,04 die beste Leistung beim A-Lauf.

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Olympiasiegerin Priwalowa plant Comeback

Moskau (dpa) - Mit fast 40 Jahren plant die dreifache Mutter Irina Priwalowa ihr Olympia-Comeback in der Leichtathletik.

«Ganz ehrlich, nach all diesen Jahren: Ich bin noch hungrig auf Wettkämpfe. Auch wenn sich meine Ansprüche geändert haben. Gewinnen ist keine Sache von Leben und Tod mehr für mich», sagte die Russin der Zeitung «Moscow Times» in einem Interview.

Priwalowa hatte vor acht Jahren in Sydney mit Olympia-Gold über 400 Meter Hürden den größten Erfolg ihrer wechselvollen Karriere gefeiert. Bereits 1992 gewann die frühere Kurzsprinterin in Barcelona Olympia-Bronze über 100 Meter. Bei den russischen Meisterschaften will sich die 39-Jährige zum vierten Mal für Olympische Spiele qualifizieren.

Die etwas skeptischen Blicke ihrer viel jüngeren Rivalinnen, gab Priwalowa zu, hätten sie zum Comeback angestachelt. «In den Blicken spürte man die Frage: Was macht denn die Oma hier? Hat die denn noch nicht genug?» Dennoch will sie um den Platz im Olympia-Team kämpfen. Bei einem Test war die Sprinterin am 10. Juli mit beachtlichen 11,32 Sekunden über 100 Meter gestoppt worden. Ihre persönliche Bestzeit hatte sie vor 14 Jahren aufgestellt: 10,77 Sekunden.

Noch heute, nach 15 Jahren, hält sie den Hallenweltrekord über 60 Meter (6,92 Sekunden). Doch für die größte Überraschung hatte Priwalowa 2000 bei den Sydney-Spielen gesorgt: In ihrem erst achten Rennen erkämpfte sie Gold über 400 Meter Hürden, blieb eine Sekunde unter ihrer Bestzeit und düpierte die gesamte Konkurrenz. Im nacholympischen Jahr warf sie eine Knieverletzung aus der Bahn.

Seit der Geburt ihres zweiten Kindes im Jahr 2002 hat sie keine größeren Wettkämpfe mehr bestritten. «Mit drei Kindern», gab sie vor der Olympia-Qualifikation zu, «ist das natürlich eine große Herausforderung.» Stammhalter Alexej ist 20 Jahre alt, Maria sechs, und «Nesthäkchen» Katja wurde vor zwei Jahren geboren.

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Olympia-Aus für Europameister Fitschen

Frankfurt/Main (dpa) - 10 000-Meter-Europameister Jan Fitschen hat die Olympia-Saison wegen Problemen mit der Plantarsehne vorzeitig beendet.

«Das war's. Es ist super-ärgerlich, ich wäre gern dabei gewesen», sagte der Wattenscheider auf der Internetseite des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. «Ich kann im Moment gar nicht schmerzfrei laufen. Es ist aber nichts Schlimmes. In ein paar Wochen wäre ich wieder gut drauf.»

Fitschen wollte beim Meeting in Heusden/Belgien die fehlende Olympia-Norm über 5000 Meter (13:21,40 Minuten) nachliefern, nachdem er zuletzt wegen Achillessehnenbeschwerden ausgefallen war. Der DLV hatte ihm diese letzte Chance bewilligt. Über 10 000 Meter hatte der 31-Jährige zwar in diesem Sommer eine persönliche Bestleistung (28:02,55) aufgestellt, die geforderte Qualifikationszeit für Peking jedoch verpasst. «Ich gucke nun nach vorn, denke an die WM nächstes Jahr im eigenen Land, wo ich ins Finale will», sagte Fitschen im Hinblick auf die WM 2009 in Berlin.

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64 Leichtathleten im deutschen Olympia-Team

Frankfurt/Main (dpa) - Mit nur 64 Teilnehmern fliegt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zu den Olympischen Spielen nach Peking. In Athen 2004 waren noch 77 Athleten am Start.

Bei der Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Kienbaum erhielt die dreifache Diskuswurf-Weltmeisterin Franka Dietzsch einen Freifahrtsschein, obwohl sie die Olympia-Norm noch nicht erbracht hat. Hindernisläufer Filmon Ghirmai muss die Qualifikationszeit am Sonntag in Heusden/Belgien nachliefern. Hammerwerfer Markus Esser (Leverkusen) sprang noch im letzten Moment ins Team. Diskuswerfer Michael Möllenbeck wurde nicht berücksichtigt.

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Peking 2008 - DLV-Aufgebot für die Sommerspiele

Eurosport präsentiert Ihnen das Aufgebot der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking.

FRAUEN

100 Meter Hürden: Carolin Nytra (Bremer LT)

3.000 Meter Hindernis: Antje Möldner (SC Potsdam)

10.000 Meter: Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon)

Marathon: Irina Mikitenko (TV Wattenscheid 01), Melanie Kraus (TSV Bayer 04 Leverkusen), Susanne Hahn (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken)

20 Kilometer Gehen: Sabine Zimmer (TV Wattenscheid 01), Melanie Seeger (SC Potsdam)

Hochsprung: Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt)

Stabhochsprung: Silke Spiegelburg (TSV Bayer 04 Leverkusen), Carolin Hingst (USC Mainz), Anastasija Reiberger (ABC Ludwigshafen)

Kugelstoßen: Nadine Kleinert (SC Magdeburg), Christina Schwanitz (SV Neckarsulm), Denise Hinrichs (TV Wattenscheid 01)

Diskuswurf: Franka Dietzsch (SC Neubrandenburg)

Hammerwurf: Betty Heidler, Kathrin Klaas (beide LG Eintracht Frankfurt)

Speerwurf: Christina Obergföll (LG Offenburg), Steffi Nerius, Katharina Molitor (beide TSV Bayer 04 Leverkusen)

Siebenkampf: Lilli Schwarzkopf (LC Paderborn), Jennifer Oeser (TSV Bayer 04 Leverkusen), Sonja Kesselschläger (SC Neubrandenburg)

4x100 Meter: Verena Sailer (LAC Quelle Fürth/München), Anne Möllinger (MTG Mannheim), Mareike Peters (TSV Bayer 04 Leverkusen), Cathleen Tschirch (LG Weserbergland), Marion Wagner (USC Mainz), Katja Wakan (TV Wattenscheid 01)

4x400 Meter: Jonna Tilgner (Bremer LT), Claudia Hoffmann (SC Potsdam), Sorina Nwachukwu (TSV Bayer 04 Leverkusen), Florence Ekpo-Umoh (Erfurter LAC), Janin Lindenberg (LG Nike Berlin)

MÄNNER

100 Meter: Tobias Unger (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg)

1.500 Meter: Carsten Schlangen (LG Nord Berlin)

20 Kilometer Gehen: André Höhne (SCC Berlin)

50 Kilometer Gehen: André Höhne

Hochsprung: Eike Onnen (LG Hannover), Raul Spank (Dresdener SC 189cool

Stabhochsprung: Danny Ecker (TSV Bayer 04 Leverkusen), Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken), Tim Lobinger (LG Stadtwerke München)

Weitsprung: Sebastian Bayer (TSV Bayer 04 Leverkusen)

Kugelstoßen: Ralf Bartels (SC Neubrandenburg), Peter Sack (LAZ Leipzig)

Diskuswurf: Robert Harting (SCC Berlin)

Hammerwurf: Markus Esser (TSV Bayer 04 Leverkusen)

Speerwurf: Stephan Steding (Hannover 96), Alexander Vieweg (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken)

Zehnkampf: Arthur Abele (SSV Ulm 1846), André Niklaus (LG Nike Berlin), Michael Schrader (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen)

4x100 Meter: Tobias Unger, Martin Keller (LAC Erdgas Chemnitz), Alexander Kosenkow, Ronny Ostwald (beide TV Wattenscheid 01), Marius Broening (LAC asics Tübingen), Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach)

4x400 Meter: Kamghe Gaba (LG Eintracht Frankfurt), Simon Kirch (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken), Florian Seitz (SCC Berlin), Bastian
Swillims (TV Wattenscheid 01), Ruwen Faller (SC Magdeburg)

quelle Eurosport.de

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Olympia 2008 - DLV-Aufgebot für die Sommerspiele

Eurosport präsentiert Ihnen das Aufgebot der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking.

FRAUEN

100 Meter Hürden: Carolin Nytra (Bremer LT)

3.000 Meter Hindernis: Antje Möldner (SC Potsdam)

10.000 Meter: Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon)

Marathon: Irina Mikitenko (TV Wattenscheid 01), Melanie Kraus (TSV Bayer 04 Leverkusen), Susanne Hahn (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken)

20 Kilometer Gehen: Sabine Zimmer (TV Wattenscheid 01), Melanie Seeger (SC Potsdam)

Hochsprung: Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt)

Stabhochsprung: Silke Spiegelburg (TSV Bayer 04 Leverkusen), Carolin Hingst (USC Mainz), Anastasija Reiberger (ABC Ludwigshafen)

Kugelstoßen: Nadine Kleinert (SC Magdeburg), Christina Schwanitz (SV Neckarsulm), Denise Hinrichs (TV Wattenscheid 01)

Diskuswurf: Franka Dietzsch (SC Neubrandenburg)

Hammerwurf: Betty Heidler, Kathrin Klaas (beide LG Eintracht Frankfurt)

Speerwurf: Christina Obergföll (LG Offenburg), Steffi Nerius, Katharina Molitor (beide TSV Bayer 04 Leverkusen)

Siebenkampf: Lilli Schwarzkopf (LC Paderborn), Jennifer Oeser (TSV Bayer 04 Leverkusen), Sonja Kesselschläger (SC Neubrandenburg)

4x100 Meter: Verena Sailer (LAC Quelle Fürth/München), Anne Möllinger (MTG Mannheim), Mareike Peters (TSV Bayer 04 Leverkusen), Cathleen Tschirch (LG Weserbergland), Marion Wagner (USC Mainz), Katja Wakan (TV Wattenscheid 01)

4x400 Meter: Jonna Tilgner (Bremer LT), Claudia Hoffmann (SC Potsdam), Sorina Nwachukwu (TSV Bayer 04 Leverkusen), Florence Ekpo-Umoh (Erfurter LAC), Janin Lindenberg (LG Nike Berlin)

MÄNNER

100 Meter: Tobias Unger (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg)

1.500 Meter: Carsten Schlangen (LG Nord Berlin)

20 Kilometer Gehen: André Höhne (SCC Berlin)

50 Kilometer Gehen: André Höhne

Hochsprung: Eike Onnen (LG Hannover), Raul Spank (Dresdener SC 189cool

Stabhochsprung: Danny Ecker (TSV Bayer 04 Leverkusen), Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken), Tim Lobinger (LG Stadtwerke München)

Weitsprung: Sebastian Bayer (TSV Bayer 04 Leverkusen)

Kugelstoßen: Ralf Bartels (SC Neubrandenburg), Peter Sack (LAZ Leipzig)

Diskuswurf: Robert Harting (SCC Berlin)

Hammerwurf: Markus Esser (TSV Bayer 04 Leverkusen)

Speerwurf: Stephan Steding (Hannover 96), Alexander Vieweg (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken)

Zehnkampf: Arthur Abele (SSV Ulm 1846), André Niklaus (LG Nike Berlin), Michael Schrader (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen)

4x100 Meter: Tobias Unger, Martin Keller (LAC Erdgas Chemnitz), Alexander Kosenkow, Ronny Ostwald (beide TV Wattenscheid 01), Marius Broening (LAC asics Tübingen), Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach)

4x400 Meter: Kamghe Gaba (LG Eintracht Frankfurt), Simon Kirch (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken), Florian Seitz (SCC Berlin), Bastian Swillims (TV Wattenscheid 01), Ruwen Faller (SC Magdeburg)

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Kampfrolli
Vor 20 Jahren: «Flo-Jo» pulverisiert Weltrekord

Hamburg (dpa) Sie lief lange nur mit. Aber eine Mitläuferin war Florence Griffith-Joyner nie. Am 16. Juli jährt sich zum 20. Mal der Tag, an dem sich die plötzliche, wundersame Wandlung der Läuferin in einer extremen Leistungsexplosion dokumentierte.

Als sie noch im langen Schatten der Olympiasiegerinnen Evelyn Ashford und Valerie Brisco-Hooks und der DDR-Asse Marlies Göhr und Marita Koch stand, zog die rassige Kalifornierin die Blicke des Publikums schon magisch auf sich: Mit wehenden schwarzen Haaren, grellen, knallengen Rennanzügen und 16 Zentimeter langen, buntlackierten Fingernägeln rannte «Flo-Jo» über die Laufbahnen der Welt. Bis 1987 irgendwo auf den Rängen drei bis zehn der Jahresbestenlisten über 100 und 200 Meter. Dann, bei den USA-Ausscheidungen für die Olympischen Spiele in Seoul rannte sie in Indianapolis im Viertelfinale die 100 Meter in 10,49 Sekunden - unglaubliche 27/100 Sekunden schneller als der bestehende Weltrekord von Evelyn Ashford (10,76).

«Die Götter waren mit ihr», schwärmte der neunmalige Olympiasieger Carl Lewis über den Lauf, an dem offiziell nur die angegebene Windstille verdächtig ist. In Seoul bestätigte sie mit 10,62 diese Zeit und verbesserte über 200 Meter den Weltrekord von Marita Koch (21,71) mit 21,34 um eben so phänomenale 37/100 Sekunden. Bis heute ist ihr nur eine etwas näher gekommen: Marion Jones (10,65/21,62) - die geständige Doping-Sünderin.

Natürlich wurden die Wunderzeiten von Florence Griffith-Joyner sofort voller Misstrauen betrachtet. Zu auffallend und verdächtig waren die körperlichen Veränderungen, die innerhalb weniger Monate zu erkennen waren: Aus der grazilen, leichtfüßigen Sprinterin war eine muskelbepackte Athletin mit sonorer Stimme geworden, bei der mancher Beobachter gar einen leichten dunklen Flaum auf der Oberlippe erkennen wollte. Noch in Seoul machte das Gerücht die Runde, dass ein weiterer großer Goldfisch positiv getestet worden sei, die Olympier aber einen zweiten Fall Ben Johnson nicht zulassen wollten.

«Ich habe nie gedopt», erklärte die bei zahlreichen Doping-Tests nie aufgefallene extravagante Schönheit, die den Sündenfall des kanadischen Sprinters mit den Worten kommentierte: «Es ist traurig für den Sport, dass Athleten glauben, Dopingmittel nehmen zu müssen, um Sieger zu werden.» Für ihre Wandlung hatte sie eine Erklärung: «Ich war es leid, immer Zweite zu sein. Wenn man wie ein Mann laufen will, muss man wie ein Mann trainieren.» Schon wenige Monate nach den drei Goldmedaillen von Seoul (100, 200 und 4 x 100 sowie Silber über 4 x 400 Meter) beendete sie am 25. Februar 1989 ihre Karriere.

Danach verdiente sie ihr Geld mit Werbeverträgen, als Designerin von Laufanzügen, Babywäsche und Fingernägel sowie nach der Geburt ihrer Tochter Mary Ruth als Kinderbuchautorin. Das angekündigte Comeback zu den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta scheiterte wegen eines Knorpelschadens im Knie, ehe der Versuch ernsthaft in Angriff genommen wurde.

Einen leichten Schlaganfall im April 1986 während eines Fluges von Los Angeles nach St. Louis nahm Florence Griffith-Joyner nicht ernst, er belebte aber die Verdächtigungen: Spätfolgen des Dopings? Auch ihr plötzlicher Tod im Alter von gerade 38 Jahren am 21. September 1998 heizte die Diskussionen um Folgeschäden von Anabolika-Missbrauch wieder an. Doch die schnellste Frau der Welt starb nach einem epileptischen Anfall im Schlaf, der durch eine angeborene Abnormität des Hirns hervorgerufen wurde. Hinweise auf Doping ergab die Obduktion nicht.

Ehemann Al Joyner, der Dreisprung-Olympiasieger von 1984 klagte: «Lasst sie doch wenigstens jetzt in Frieden.» Und der damalige US- Präsident Bill Clinton sagte nach ihrem Tod tief bewegt Worte, die trotz aller Ungereimtheiten im kurzen Leben der Florence Griffith- Joyner auch heute noch gelten: «Wir wurden geblendet von ihrer Geschwindigkeit, überwältigt von ihrem Talent und im Bann gehalten von ihrer Ausstrahlung.»

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Kampfrolli
Leichtathletik-Trainer Graham lebenslang gesperrt

Denver/Boston (dpa) - Der frühere Leichtathletik-Trainer Trevor Graham ist von der US-Anti-Doping-Agentur USADA lebenslang gesperrt worden. Wie die Agentur weiter mitteilte, wurde der Coach der Dopingsünder Marion Jones, Justin Gatlin und Tim Montgomery von allen Leichtathletik-Veranstaltungen ausgeschlossen.

Graham soll seine Athleten beim Betrug unterstützt und sie mit Dopingmitteln versorgt haben. Der 44-jährige gebürtige Jamaikaner ist auch wegen Meineids im Zusammenhang mit Doping angeklagt. Er musste sich bereits im Mai vor einem Gericht in San Francisco verantworten.

Graham war einst der erfolgreichste Leichtathletik-Trainer der Welt, seine Athleten waren Olympiasieger, Weltmeister, Weltrekordler. Nun ist alles aus, denn die Sperre betrifft alle Events von Verbänden, die mit der USADA im Anti-Doping-Kampf zusammenarbeiten. Dies sind unter anderen das Nationale Olympische Komitee der USA (USOC), der Leichtathletik-Weltverband IAAF und der US- Leichtathletik-Verband USATF.

«Jahrelang haben Trainer und Ärzte geglaubt, dass man sie nicht dafür verantwortlich machen kann, wenn sie Athleten beim Dopen helfen. Doch damit liegen sie falsch. Dieser Fall soll eine Erinnerung an alle sein, dass wir unsere gesamte Autorität nutzen, um gegen Dopingsünder und ihre Helfer vorzugehen», betonte USADA- Geschäftsführer Travis Tygart.

Graham musste sich im Mai vor einem Gericht in San Francisco wegen dreimaligen Meineides verantworten und wurde in einem Anklagepunkt schuldig gesprochen. Er hatte 2004 im Zuge des Balco-Skandals gegenüber Untersuchungsbehörden bestritten, seine Athleten in seinem Trainingscamp in Raleigh/North Carolina mit Dopingmitteln versorgt zu haben. Marion Jones gab bei ihrem Dopinggeständnis im Oktober 2007 jedoch zu, dass Graham sie von 1999 an zwei Jahre lang mit illegalen Substanzen versorgt habe, die er als «Leinsamenöl» bezeichnet hatte.

Mit Antonio Pettigrew räumte ein weiterer ehemaliger Graham- Schützling als Zeuge vor Gericht ein, 1997 vom Coach überredet worden zu sein, Wachstumshormon und EPO zu nehmen und diese Mittel beim bekannten mexikanischen Doping-Dealer Angel Heredia zu kaufen. «Anstatt mit uns zusammenzuarbeiten, hat Graham uns und die Untersuchungsbehörden jahrelang belogen», erklärte Tygart. Das Urteil gibt US-Richterin Susan Illston am 5. September bekannt. Laut Gesetz drohen Graham bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250000 Dollar.

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Kampfrolli
Trevor Graham lebenslang gesperrt

Der frühere Trainer Trevor Graham ist von der US-Anti-Doping-Agentur lebenslang gesperrt worden. Der Coach der Dopingsünder Marion Jones, Justin Gatlin und Tim Montgomery wurde von allen Leichtathletik-Veranstaltungen ausgeschlossen. Graham soll seine Athleten beim Betrug unterstützt haben.

Er soll sie mit Dopingmitteln versorgt haben. Der 44-Jährige gebürtige Jamaikaner ist auch wegen Meineids im Zusammenhang mit Doping angeklagt. Er muss sich im Mai vor einem Gericht in San Francisco verantworten.

Graham war einst der erfolgreichste Trainer der Welt, seine Athleten waren Olympiasieger, Weltmeister, Weltrekordler. Nun ist alles aus, denn die Sperre betrifft alle Events von Verbänden, die mit der USADA im Anti-Doping-Kampf zusammenarbeiten. Dies sind unter anderen das Nationale Olympische Komitee der USA, der Leichtathletik-Weltverband IAAF und der US- Leichtathletik-Verband.

Auch Helfer verantwortlich machen

"Jahrelang haben Trainer und Ärzte geglaubt, dass man sie nicht dafür verantwortlich machen kann, wenn sie Athleten beim Dopen helfen. Doch damit liegen sie falsch. Dieser Fall soll eine Erinnerung an alle sein, dass wir unsere gesamte Autorität nutzen, um gegen Dopingsünder und ihre Helfer vorzugehen", betonte USADA- Geschäftsführer Travis Tygart.

Graham musste sich im Mai vor einem Gericht in San Francisco wegen dreimaligen Meineides verantworten und wurde in einem Anklagepunkt schuldig gesprochen. Er hatte 2004 im Zuge des Balco-Skandals gegenüber Untersuchungsbehoerden bestritten, seine Athleten in seinem Trainingscamp in Raleigh/North Carolina mit Dopingmitteln versorgt zu haben. Marion Jones gab bei ihrem Dopinggeständnis im Oktober 2007 jedoch zu, dass Graham sie von 1999 an zwei Jahre lang mit illegalen Substanzen versorgt habe, die er als "Leinsamenöl" bezeichnet hatte.

Mit Antonio Pettigrew räumte ein weiterer ehemaliger Graham- Schützling als Zeuge vor Gericht ein, 1997 vom Coach ueberredet worden zu sein, Wachstumshormon und EPO zu nehmen und diese Mittel beim bekannten mexikanischen Doping-Dealer Angel Heredia zu kaufen. "Anstatt mit uns zusammenzuarbeiten, hat Graham uns und die Untersuchungsbehörden jahrelang belogen", erklärte Tygart. Das Urteil gibt US-Richterin Susan Illston am 5. September bekannt. Laut Gesetz drohen Graham bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250000 Dollar.

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Sprinterin Ekpo-Umoh braucht dringend eine Nanny

Frankfurt/Main (dpa) - Als Florence Ekpo-Umoh diese Woche zur Olympia-Vorbereitung ins Trainingslager nach Kienbaum aufbrach, musste die 400-Meter-Läuferin beim Abschied zwei heulende Kinder trösten und sich selbst die Tränen aus den Augen wischen.

Holly (3) und Jotham (fast 2) werden ihr Mutter in den nächsten Wochen nicht oft sehen. Diesmal kümmert sich eine Bekannte um die beiden. Doch für die Zeit in Peking heißt es: Kindermädchen gesucht! «Jemand muss für mich auf sie aufpassen, ich weiß aber noch nicht, wer. Ich werde zum Jugendamt gehen, vielleicht können die mir helfen», sagt die Hartz-IV-Empfängerin und frühere Dopingsünderin aus Kassel, die sich mit einem unglaublichen Kraftakt zurück in die Spitzenklasse der Leichtathletik gekämpft hat, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

«Sie ist in einer extrem schwierigen finanziellen Situation», bestätigt ihr Trainer Eberhard König. «Flo» bekomme eine kleine Zuwendung von ihrem Verein Erfurter LAC und inzwischen wieder Spikes und Sportkleidung vom Ausrüster des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Erst im nächsten Jahr darf sie wieder mit Sporthilfe-Geldern rechnen, da sie in keinem Kader ist.

Ekpo-Umohs Verlobter arbeitet in England. So ist die Sprinterin allein erziehende Mutter. «Wir versuchen, eine Aufenthaltsgenehmigung für ihre Mutter zu bekommen», sagt König. Die könnte der Olympia-Teilnehmerin bei der Betreuung von Holly und Jotham helfen. Aber König und sein Schützling haben längst erfahren: «Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam.» Und Ekpo-Umoh ist bei aller Begeisterung über ihren Platz in der deutschen 4 x 400-Meter-Staffel für die Sommerspiele mitunter verzweifelt: «Ich kann die Kinder ja nicht mitnehmen.»

Die Geschichte der Florence Ekpo-Umoh sucht ihresgleichen im deutschen Sport: 1995 setzt sie sich bei einer Reise der nigerianischen Nationalmannschaft in Stuttgart ab, 2000 wird sie Deutsche. 2001 holt sie mit der 4 x 400-Meter-Staffel um Grit Breuer bei der WM in Edmonton Silber, ein Jahr später bei der EM in München Gold. 2003 wird sie bei einer Wettkampf-Kontrolle in Südafrika mit dem verbotenen anabolen Steroid Stanozolol erwischt - zwei Jahre Sperre. Sie scheitert mit ihrem Einspruch, dass die Kontrolle nicht rechtmäßig verlaufen sei. Ekpo-Umoh stürzt nicht nur vom Treppchen: Sie jobbt unter anderem in einem Supermarkt. Dann bringt sie zwei Kinder zur Welt.

Anfang 2007 durchforstet die Liste der DLV-Trainer und stößt auf den Erfurter König. «Ich habe ihn angerufen und gesagt, ich will wieder laufen.» Als sie sich eine Woche später treffen, spricht Ekpo- Umoh schon von den Olympischen Spielen. «Dabei», sagt die 30-Jährige heute und prustet vor Lachen, «habe ich damals 86 Kilo gewogen.» Fast 20 Kilo mehr als bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme 2000. Sie rannte fortan nicht um, aber für ein neues Leben - manchmal morgens um fünf, wenn die Kinder noch schliefen.

Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften vor zehn Tagen in Nürnberg fiel Ekpo-Umoh nach dem Zieleinlauf ihrem angereisten Verlobten um den Hals und machte einen Luftsprung nach dem anderen: «Ich hab's geschafft! Ich bin bei Olympia dabei!» Die Silbermedaille nach ihrem zweiten Platz über 400 Meter hängte sie Holly um. Jotham sah mit großen Augen zu seiner kraftstrotzenden Mutter auf.

Wenn sie jemanden findet, der auf die beiden süßen Sprösslinge während der Sommerspiele aufpasst, kann sie ihrem nächsten Ziel entgegen rennen. Es ist eher ein kühner Traum. «Eigentlich», sagt Ekpo-Umoh. «Möchte ich meinen Kindern eine Medaille mitbringen.» König blickt schon weit in die Zukunft. «Was sie geleistet hat, kann man gar nicht hoch genug einschätzen», sagt er. «Ich möchte aber auch Sorge dafür tragen, dass sie nach dem Leistungssport eine Perspektive hat. Auch darüber wollen wir in Kienbaum sprechen.»

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Pistorius verpasst Olympia-Norm

Luzern (dpa) - Der unterschenkelamputierte Oscar Pistorius hat die letzte Chance auf seinen erhofften Einzelstart bei den Olympischen Spielen in Peking verpasst. Nun muss der 400-Meter-Läufer aus Südafrika auf einen Staffelplatz hoffen - oder auf die Spiele 2012 in London.

«Ich bin so aufgeregt und so glücklich. Das hat heute Abend richtig Spaß gemacht», sagte der 21-Jährige, obwohl er beim Leichtathletik-Meeting in Luzern im B-Lauf in 46,25 Sekunden die Peking-Norm um sieben Zehntelsekunden verpasst hatte. Trösten konnte sich Pistorius damit, dass er so schnell wie nie auf der Stadionrunde unterwegs war und seine persönliche Bestzeit um elf Hundertstelsekunden unterbot.

Pistorius, dem schon mit 17 Monaten nach Geburtsschäden Teile beider Unterschenkel amputiert werden mussten, sprintet jetzt auf Hightech-Karbonprothesen. Nach einem zwischenzeitlichen Startverbot durch den Weltverband IAAF hatte er vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS sein formales Teilnahmerecht an den Meetings der Nichtbehinderten und auch bei Olympia erkämpft.

In der südafrikanischen 4 x 400-Meter-Staffel, für die Pistorius durchaus noch nominiert werden könnte, will ihn der Weltverband aber am liebsten nicht sehen. Seine Prothesen, meinte die IAAF, könnten ihn und seine Konkurrenten im zumeist turbulenten Geschehen bei den Wechseln gefährden. «Ich glaube, dass ist der letzte verzweifelte Versuch der IAAF, mir die Qualifikationschance zu nehmen», sagte der Südafrikaner. Doch Pistorius kämpft weiter um das Peking-Ticket: «Die Hoffnung auf die Staffel lebt noch.»

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