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Titel für Franz und Pastor

(sid) Rund vier Wochen vor der olympischen Premiere des Langstreckenschwimmens haben sich bei den internationalen deutschen Meisterschaften in Prien am Chiemsee Toni Franz (Leipzig) und Nadine Pastor (Mainz) über 10km die Titel gesichert. In Abwesenheit der Peking-Starter Thomas Lurz und Angela Maurer setzte sich Franz bei den Männern im Endspurt nach 1:57:57,78 Stunden vor dem mexikanischen Olympia-Teilnehmer Luis Escobar (1:58:00,43) durch.

Neben Toni Franz löste Andreas Waschburger aus Saarbrücken (1:58:14,19) als Meisterschafts-Dritter damit ein Ticket für die Europameisterschaften vom 9. bis 14. September in Dubrovnik. Weltmeister Lurz ist für die Titelkämpfe gesetzt und hatte für die olympische Distanz in Prien nicht gemeldet.

Bei den Frauen verwies Titelverteidigerin Pastor auf dem 1250m langen Rundkurs im nur 19,4 Grad Celsius "warmen" Wasser nach 2:03:14,52 Stunden die 30 Jahre alte Cathleen Rund (Wiesbaden/2:03:17,02) auf den zweiten Rang. Rund war bereits 1996 in Atlanta Olympia-Dritte über 200m Rücken. Beide qualifizierten sich ebenfalls für die EM.

Da Angela Maurer, wegen ihrer Olympia-Teilnahme eigentlich für die EM gesetzt, auf ihren Start in Dubrovnik verzichtet, hat auch Britta Kamrau-Corestein (Rostock), die in Prien überraschend nur Dritte wurde (2:03:24,74), noch eine EM-Chance.

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Pastor und Franz lösen Tickets für Schwimm-EM

Prien (dpa) - Zum Auftakt der Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen haben sich Nadine Pastor (Mainz) und Toni Franz (Leipzig) die ersten Titel gesichert.

In Prien am Chiemsee siegten sie über die olympische Distanz von zehn Kilometern und lösten damit das Ticket für die EM in Dubrovnik (9. bis 14. Dezember). Toni Franz kam dabei nach 1:57:57,78 Stunden zu seinem sechsten deutschen Meistertitel. Hinter dem mexikanischen Olympia-Starter Luis Escobar (1:58:00,43) konnte sich auch Andreas Waschburger aus Saarbrücken (1:58:14,19) für die EM qualifizieren. Dritter deutscher Starter wird Thomas Lurz sein, der dank seines Olympiastart für Dubrovnik über diese Strecke gesetzt ist.

Bei den Frauen sicherte sich Vorjahressiegerin Nadine Pastor nach 2:03:14,52 Stunden auf dem 1250 Meter langen Rundkurs und einer Wassertemperatur von 19,4 Grad Celsius die erneute Meisterschaft und verwies die 30 Jahre alte Cathleen Rund (Wiesbaden) knapp mit 2:03:17,02 Stunden auf Rang zwei. Olympia-Teilnehmerin Angela Maurer (Mainz) wird dagegen nach ihrer DM-Abstinenz auch auf die EM verzichten, obwohl sie wegen ihres Peking-Starts einen Platz im Team über die zehn Kilometer sicher hatte. Überraschend nur Dritte wurde nach 2:03:24,74 Stunden Britta Kamrau-Corestein (Rostock), die aber nach dem Maurer-Verzicht für die EM die Chance auf den dritten Startplatz hat.

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Gericht soll Friedek Olympia-Ticket zusprechen

(sid) Dreisprung-Ex-Weltmeister Charles Friedek klagt vor dem deutschen Sport-Schiedsgericht in Köln seine Nominierung für die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) ein. Das bestätigte DLV-Präsident Clemens Prokop dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Fridek plant Einstweilige Verfügung

Friedek (36) will per Einstweiliger Verfügung erreichen, dass ihn der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) noch für die Sommerspiele vorschlägt. Dies müsste bis Sonntagabend geschehen, weil der DOSB am Montag die letzten deutschen Nachzügler namentlich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) melden muss.

Der EM-Zweite von München 2002 pocht darauf, dass er die doppelt geforderte Olympia-B-Norm von 17,00m beim Wettkampf am 25. Juni im niederrheinischen Wesel mit Sprüngen auf 17,04 und 17,00 zweimal in einem Wettkampf erfüllte. Aus Sicht seines Vereins Team Referenznetzwerk Leverkusen geht aus den Nominierungsrichtlinien des DLV nicht eindeutig hervor, dass die Weiten bei zwei Wettkämpfen zu erbringen sind.

Am vergangenen Mittwoch legte Friedek im schweizerischen Luzern nach Ablauf der Frist noch einmal 17,09 nach, doch der Wind wehte mit 2,3m/s zu stark von hinten. Erlaubt sind 2,0.

Fridek in der Weltrangliste auf dem 29. Platz

Friedek ist trotz seiner ersten 17-m-Sprünge seit drei Jahren (davor letztmals im Juni 2005 beim Europacupsieg in Florenz/17,20) noch weit weg von alter Form. In der Weltrangliste liegt er nur auf Platz 29. Peking wäre für ihn die vierte Olympia-Teilnahme.

Er klagt als zweiter deutscher Athlet gegen seine Nicht-Berücksichtigung für Olympia. Auch die Frankfurter Schwimmerin Vipa Bernhardt hofft, auf gerichtlichem Weg das Peking-Ticket erzwingen zu können. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) schlug sie auf Grund einer Einstweiligen Verfügung des Landgerichts Kassel bereits dem DOSB zur Nachnominierung vor, für sie müsste die Athen-Olympiadritte Anne Poleska weichen, während Friedek keinen anderen Sportler verdrängen würde.

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Steffen schwimmt in Magdeburg neuen Europarekord

(sid) Bei der Generalprobe für die Olympischen Spiele in Peking ist der WM-Dritten Britta Steffen über ihre Paradestrecke 100m Freistil ein Europarekord gelungen. Die Berlinerin schwamm in Magdeburg 53,05 Sekunden und verbesserte damit ihre bisherige Bestmarke von den deutschen Meisterschaften im April (53,20). Den Weltrekord hält weiterhin die Australierin Lisbeth Lenton-Trickett (52,8cool .

Einen deutschen Rekord gab es unterdessen durch Rafed El-Masri (Berlin) über 50m Freistil. Der Deutsch-Syrer schwamm 21,86 Sekunden und blieb damit deutlich unter der bisherigen Bestmarke (22,11), die er sich mit Steffen Deibler (Biberach) teilte. Um seinen Olympia-Start muss El-Masri allerdings noch zittern, da noch keine Freigabe durch das Nationale Olympische Komitee Syriens vorliegt.

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Steffen schwimmt Europarekord über 100 m Freistil

Magdeburg (dpa) - Olympia-Hoffnung Britta Steffen hat beim 18. Internationalen Schwimmfest in Magdeburg über 100 Meter Freistil einen neuen Europarekord aufgestellt.

Die 24-jährige Schwimmerin von der SG Neukölln Berlin schlug nach 53,05 Sekunden an und unterbot ihre bei den deutschen Meisterschaften am 22. April in Berlin aufgestellte Bestmarke um 15/100 Sekunden. «Britta ist mit Blick auf Peking auf dem richtigen Weg. Das sieht gut aus», stellte Cheftrainer Örjan Madsen vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) fest. Deutschen Rekord schwamm in 21,86 Sekunden der Berliner Rafed El Masri über 50 Meter Freistil.

Britta Steffen war auch über die 50 Meter nicht zu stoppen. Über die Sprintdistanz ließ die Berlinerin in 24,45 Sekunden die Zweitplatzierte Meike Freitag (SG Freitag) gleich um mehr als eine Sekunde hinter sich.

Doppel-Siege feierten auch die Olympia-Starter Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Steffen Deibler (TG Biberach) und Stefan Herbst (SSV Leutzsch). Antje Buschschulte setzte sich auf ihren Spezialstrecken über 100 Meter Rücken (1:01,21) und 50 Meter Rücken (28,76) durch. Deibler ließ über 50 Meter Freistil (22,65) und 100 Meter Freistil (50,21) der Konkurrenz keine Chance. Herbst war über 50 Meter Schmetterling in 24,77 Sekunden und über 50 Meter Rücken (26,50) erfolgreich.

Unbeirrt von dem Rechtsstreit um ihren Olympia-Start setzte sich Anne Poleska (SG Krefeld) über 200 Meter Brust in 1:10,43 Minuten durch. Über 400 Meter Freistil schlug Europameisterin Annika Lurz (SV Würzburg) in 4:13,89 Minuten als Erste an. Bei den Männern siegte Paul Biedermann (SV Halle/Saale/3:53,64). Die 100 Meter Rücken der Männer entschied der Frankfurter Helge Meeuw in 54,49 Sekunden für sich.

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Peking 2008 - Steffen setzt Ausrufezeichen

Die viermalige Europameisterin Britta Steffen hat beim 18. Internationalen Schwimmfest in Magdeburg über 100 Meter Freistil einen neuen Europarekord aufgestellt. Die 24-Jährige von der SG Neukölln schlug nach 53,05 Sekunden an und unterbot damit ihre eigene Bestmarke vom 22. April in Berlin.

Die Berlinerin, die 15/100 Sekunden schneller war als im Frühjahr in ihrer Heimatstadt, schlug auch über die 50 Meter als Erste an. Über die Sprintdistanz ließ Britta Steffen in 24,45 Sekunden die Zweitplatzierte Meike Freitag (SG Freitag) gleich um mehr als eine Sekunde hinter sich. "Britta ist mit Blick auf Peking auf dem richtigen Weg. Das sieht gut aus", stellte Cheftrainer Örjan Madsen vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) fest. Deutschen Rekord schwamm in 21,86 Sekunden der Berliner Rafed El Masri über 50 Meter Freistil.

Erfolge für Buschschulte

Doppel-Siege feierten auch die Olympia-Starter Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Steffen Deibler (TG Biberach) und Stefan Herbst (SSV Leutzsch). Antje Buschschulte setzte sich auf ihren Spezialstrecken über 100 Meter Rücken (1:01,21) und 50 Meter Rücken (28,76) durch. Deibler ließ über 50 Meter Freistil (22,65) und 100 Meter Freistil (50,21) der Konkurrenz keine Chance. Herbst war über 50 Meter Schmetterling in 24,77 Sekunden und über 50 Meter Rücken (26,50) erfolgreich.

Unbeirrt von dem Rechtsstreit um ihren Olympia-Start setzte sich Anne Poleska (SG Krefeld) über 200 Meter Brust in 1:10,43 Minuten durch. Über 400 Meter Freistil schlug Europameisterin Annika Lurz (SV Würzburg) in 4:13,89 Minuten als Erste an. Bei den Männern siegte Paul Biedermann (SV Halle/Saale/3:53,64). Die 100 Meter Rücken der Männer entschied der Frankfurter Helge Meeuw in 54,49 Sekunden für sich.

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Hackett schwimmt neuen Weltrekord über 800m

(sid) Der australische Schwimm-Star Grant Hackett hat einen neuen Weltrekord über 800 Meter Freistil aufgestellt. Der 28-Jährige verbesserte in Melbourne seine eigene Kurzbahn-Bestmarke um 1,86 Sekunden auf 7:23,42 Minuten. Der alte Rekord stammte noch vom 3. August 2001.

Hackett hält zudem die Freistil-Rekorde über 400m und 1500 (Kurzbahn) sowie über 800m und 1500m auf der Langbahn. Bei den Olympischen Spielen in Peking peilt "The Machine" auf seiner Paradestrecke 1500m Freistil als erster Schwimmer die dritte Goldmedaille in Folge an.

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Hackett schwimmt Weltrekord über 800 m Freistil

Melbourne (dpa) - Der australische Ausnahmeschwimmer Grant Hackett hat in 7:23,42 Minuten einen Kurzbahn-Weltrekord über 800 Meter Freistil aufgestellt.

In Melbourne blieb der 28-Jährige 1,86 Sekunden unter seiner alten Bestmarke von August 2001. Hackett kann bei den Olympischen Spielen in Peking über 1 500 Meter Freistil als erster Schwimmer zum dritten Mal hintereinander über die gleiche Distanz Olympiasieger werden.

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Britta Steffen überrascht: Europarekord über 100 m

Magdeburg (dpa) - Gold-Hoffnung Britta Steffen hat ihre Olympia- Ambitionen mit einem Europarekord eindrucksvoll untermauert.

Über ihre Paradestrecke 100 Meter Freistil unterbot die 24-Jährige beim 18. Internationalen Schwimmfest in Magdeburg in 53,05 Sekunden ihre bei den deutschen Meisterschaften im April aufgestellte Bestmarke um 15/100 Sekunden. «Ich war über die Zeit schon ein bisschen überrascht. Aber das zeigt, dass ich im Hinblick auf Peking auf dem richtigen Weg bin», sagte die Berlinerin. Den Weltrekord der Australierin Lisbeth Lenton-Trickett verfehlte sie am Samstag nur um 17/100.

Ein Achtungszeichen setzte auch Britta Steffens Berliner Vereinskollege Rafed El-Masri, der über 50 m Freistil in 21,86 Sekunden deutschen Rekord markierte. Die bisherige Bestmarke von 22,11 Sekunden, die er gemeinsam mit Steffen Deibler (Biberach) hielt, unterbot er bereits im Vorlauf. Zum Finale, das Deibler in 22,65 Sekunden gewann, trat El-Masri nach Absprache mit Cheftrainer Örjan Madsen nicht an. Er war bereits nach Hause abgereist. El-Masri fehlt für Peking noch die Freigabe des Nationalen Olympischen Komitees von Syrien.

Britta Steffen präsentierte sich für Peking topfit. «Sie ist eine Weltklasse-Athletin, und sie hat sich damit abgefunden, Mitfavoritin zu sein. Alles andere wäre aber auch Tiefstapelei», sagte Madsen. Doch die Bürde, 16 Jahre nach Dagmar Hase wieder Schwimm-Gold für Deutschland holen zu sollen, setzt die viermalige Europameisterin von 2006 unter massiven Druck. «Gold geht nur über Weltrekord», sagte Madsen für Peking voraus.

Insgesamt schraubte Madsen die Medaillenhoffnungen auf ein Minimum zurück. Vor allem die rasante internationale Entwicklung mit rund 50 vorolympischen Weltrekorden lässt Madsen sachlich werden. «Jede Endlaufteilnahme ist schon ein Erfolg. Wir müssen über jede Medaille, die wir gewinnen, froh sein. Das ist kein Zweckpessimismus, sondern eine realistische Einschätzung der derzeitigen Situation», erklärte Madsen.

In Magdeburg gelangen außer Britta Steffen, die sich über 50 m Freistil ebenfalls sicher durchsetzte, auch den Olympia-Startern Antje Buschschulte (Magdeburg), Steffen Deibler und Stefan Herbst (Leipzig) Mehrfach-Siege. Antje Buschschulte setzte sich über 100 m (1:01,21 Minuten) und 50 m Rücken (28,76 Sekunden) durch. Deibler war über 50 m (22,65) und 100 m Freistil (50,21) erfolgreich. Herbst siegte über 50 m Schmetterling (24,77 Sekunden) und 50 m Rücken (26,50).

Die deutschen Schwimmer fliegen am25. Juli in das japanische Kumamoto, wo sie noch ein elftägiges Trainingslager absolvieren. Am 6. August geht es dann nach Peking.

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Schwimmer Lurz holt Meistertitel über 5 Kilometer

Prien (dpa) - Thomas Lurz hat bei den deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Prien am Chiemsee den Titel im Verfolgungsrennen über fünf Kilometer gewonnen.

Damit löste der Würzburger auch das Ticket für die Europameisterschaften vom 9. bis 14. September in Dubrovnik. Nach 54:19,90 Minuten hatte der Weltmeister über diese Distanz einen deutlichen Vorsprung vor dem Leipziger Toni Franz (55:26,43) und seinem Vereinskollegen Jan Wolfgarten (55:56,40), die ihn zur EM begleiten werden. Das Rennen der Frauen musste wegen eines Gewitters nach 1250 Metern abgebrochen wurden. Die zu diesem Zeitpunkt in Führung liegende Nadine Pastor (Mainz) wurde zur Meisterin erklärt.

«Ein Verfolgungsrennen kommt mir entgegen, da kann ich das Tempo selbst bestimmen und nicht mit Gegnern kämpfen, die mir ständig in die Beine schwimmen», sagte Lurz nach seinem insgesamt 21. nationalen Meistertitel zufrieden. Bei dem Rennen starteten die Teilnehmer im Abstand von 30 Sekunden nach einer zuvor ausgelosten Reihenfolge. Für Toni Franz war es nach dem Sieg über die olympische Distanz der zehn Kilometer bereits das zweite EM-Ticket am Chiemsee. Lurz war über diese Strecke nicht am Start, ist aber wegen seiner Olympia-Teilnahme für die EM gesetzt.

Bei den Frauen kam nach nur einem Viertel der Strecke Nadine Pastor nach 15:01,08 Minuten zu ihrem zweiten Titel nach den zehn Kilometern am Freitag. Dahinter lagen die Rostockerin Britta Kamrau- Corestein (15:05,49) und Cathleen Rund aus Wiesbaden (15:06,49). Dem Trio winkt damit auch ein Start bei der EM. Am Montag steht noch das Rennen über die 25 Kilometer bei Männern und Frauen auf dem Programm.

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Schwimmer Lurz sichert sich DM-Titel über 5km

(sid) Olympia-Goldhoffnung Thomas Lurz hat sich bei den deutschen Meisterschaften der Langstreckenschwimmer in Prien am Chiemsee den Titel über 5km gesichert. Beim erstmals als Verfolgungsrennen ausgetragenen Wettbewerb starteten die 20 schnellsten Teilnehmer im Abstand von 30 Sekunden in umgekehrter Reihenfolge ihrer Meldezeit - der vermeintlich Langsamste also zuerst.

Am Ende war aber wieder Lurz, der auf einen Start auf der olympischen 10-km-Distanz verzichtet hatte, der Erste. Er holte in 54:19,90 Minuten seine insgesamt 21. deutsche Meisterschaft und ließ den Leipziger 10-km-Sieger Toni Franz (55:26, 43) sowie Jan Wolfgarten (Würzburg/55:56,40) hinter sich.

"Mir kommt die Verfolgung entgegen, da können sich meine Konkurrenten nicht so richtig am meine Fersen hängen und mich das Tempo machen lassen", meinte Lurz. Die drei Topschwimmer qualifizierten sich auch für die Europameisterschaften in Dubrovnik (9. bis 14. September).

Pastor gewinnt bei den Frauen

Das Rennen der Frauen konnte wegen eines aufziehenden Gewitters erst mit einer Stunde Verspätung gestartet werden, musste dann aber nach der ersten Runde auf dem 1250m langen Rundkurs doch noch abgebrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt lag Nadine Pastor aus Mainz mit 15:01,08 Minuten in Führung und sicherte sich somit nach den zehn Kilometern am Freitag bereits ihre zweite deutsche Meisterschaft am Chiemsee.

Hinter ihr wurden Britta Kamrau-Corestein aus Rostock (15.05, 49) und die Wiesbadenerin Cathleen Rund (15:06,49) auf den Plätzen zwei und drei gewertet. Das Trio dürfte demnach auch den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) bei der EM in Kroatien vertreten. Am Montag stehen noch die Entscheidungen über die 25 Kilometer bei Männern und Frauen an.

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Blitz und Donner: 25-km-Rennen abgebrochen

Prien (dpa) - Unter widrigen Umständen wurden bei den internationalen deutschen Meisterschaften im Langstreckenschwimmen in Prien am Chiemsee die Titel über 25 Kilometer vergeben.

Beim Sieg des 41 Jahre alten Ex-Europameisters Christof Wandratsch (Burghausen/5:15:50,14 Stunden) und der Wiesbadenerin Cathleen Rund (5:16:07,62) musste das Rennen auf der letzten der 1250 Meter langen Runde bei Blitz und Donner abgebrochen werden. Bei einer Wassertemperatur von nur 18,8 Grad Celsius waren lediglich noch zwei Männer und zwei Frauen im Wasser. Den jeweils zweiten Platz belegten Till Richter (Erlangen) und Britta Kamrau-Corestein (Rostock).

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Bernhardt gibt im Kampf um Olympia-Nominierung auf

(sid) Schwimmerin Vipa Bernhardt hat im juristischen Kampf um ihre Olympia-Teilnahme aufgegeben und wird nicht bei den Olympischen Spielen in Peking (8. bis 24. August) starten. Bei der mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Kassel zog ihr Verein SG Frankfurt am Montag den Antrag zurück, wonach die 26-Jährige vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zur Nominierung für die Spiele in Peking vorgeschlagen werden muss.

Das Gericht hatte dies in der vergangenen Woche in einem Eilverfahren per Einstweiliger Verfügung angeordnet. Der daraufhin erfolgte Vorschlag zur Nominierung von Bernhardt durch den DSV an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wurde zurückgenommen. "Die Sache ist endgültig vom Tisch, es wird keine zweite Instanz geben", sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel erleichtert: "Wir hatten ein großes Interesse daran, dass sich die Nationalmannschaft auf das Wesentliche konzentriert." Bernhardt selbst war bei der Verhandlung in Kassel nicht anwesend und hält sich zurzeit in den USA auf.

DOSB zeigt sich erleichtert

Die Erleichterung beim Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Michael Vesper, war entsprechend groß. "Ich begrüße, dass das Verfahren ein Ende hat und es nicht möglich war, sich auf diese unfaire Weise ins Team einzuschmuggeln", sagte der deutsche Chef de Mission für Peking am Montag. Der DOSB gab zudem bekannt, dass Radsprinter Gerald Ciolek als fünfter Straßenfahrer in Peking dabei sein wird. Die notwendigen Unterlagen waren eingereicht worden.

Damit erhöht sich die Zahl der deutschen Pekingfahrer auf voraussichtlich 437 (243 Männer/194 Frauen). Anhängig sind noch drei mögliche Nominierungen, des Schwimmers Rafed El-Masri, des Dreispringers Charles Friedek und des Wimbledon-Halbfinalisten Rainer Schüttler. Bis Montagnachmittag gab es hier laut Auskunft des DOSB keine neuen Entwicklungen. Am 23. Juli ist beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) Meldeschluss.

Anne Poleska bleibt startberechtigt

Dem Olympia-Start der sportlich qualifizierten Bernhardt-Konkurrentin Anne Poleska steht nun nichts mehr im Wege. Die 25-jährige Bernhardt warf der Olympiadritten von Athen vor, dass diese mehrfach in den USA für den Coral Springs Swimclub an den Start gegangen ist. Nach den Statuten des DSV wäre Poleska in diesem Fall bei der Olympia-Qualifikation in Berlin nicht startberechtigt gewesen. Dort hatte sich Poleska über 200m Brust hinter Sarah Poewe das zweite Olympia-Ticket gesichert. Bernhardt hatte zwar ebenfalls die geforderte Norm unterboten, war aber nur Dritte geworden.

SG Frankfurts Sportdirektor Michael Ulmer erklärte, dass die Gegenseite eidesstattliche Erklärungen von der Präsidentin des Coral Springs Swimclubs sowie von Poleskas Trainer Michael Lohberg sowie weitere Protokolle vorgelegt hätten, die Poleska eindeutig als vereinslos eingestuft haben. "Das Gericht hat uns geraten, den Antrag zurückzunehmen. Das haben wir dann auch gemacht", sagte Ulmer und fügte an: "Man hätte die Sache im Vorfeld klären können, dann wäre der Trubel nicht so groß gewesen."

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Rund und Wandratsch gewinnen Langstrecken-DM

(sid) Christof Wandratsch und Cathleen Rund haben bei den Internationalen Deutschen Langstreckenmeisterschaften im Freiwasserschwimmen die Titel über 25km gewonnen. Der 41 Jahre alte Wandratsch benötigte bei einer Wassertemperatur von nur 18,8 Grad 5:15:50,14 Stunden für die Distanz, Rund gewann nach 5:16:07, 62 Stunden. Allerdings musste das Frauenrennen nach 23,75km wegen eines Gewitters abgebrochen werden.

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Schellenberg: Zwischen Weltelite und Schattenkindern

Berlin (dpa) - Tobias Schellenberg wirkt noch ein wenig bedrückt und nachdenklich. Dabei steht der Saisonhöhepunkt bevor, die Olympischen Spiele, an denen der Berliner zum zweiten Mal teilnimmt.

Aber die Vorfreude auf die Wettbewerbe in China und die «Mission Medaille» ist etwas getrübt: Zum einen zwickt der Halswirbel, die Olympia-Vorbereitung verlief alles andere als optimal. Andererseits muss der Wasserspringer für einen Monat ein Projekt ruhen lassen, das ihm ebenso am Herzen liegt wie der Kampf um Gold. Ein Projekt, bei dem zehn Kinder sehnsüchtig auf seine Rückkehr warten.

Schellenberg betreut einmal pro Woche sogenannte «Schattenkinder», Kinder, deren Geschwister schwer krank oder gestorben sind, geht mit ihnen ins Schwimmbad und übt Sprünge von Brett und Turm. «Das Spielen und Trainieren mit den Kleinen ist einfach klasse», sagt der 29- Jährige in Berlin, «es gibt kaum ein größeres Glücksgefühl als ein Kind, das sich überwindet und vom Drei- oder Fünf-Meter-Brett springt. Manche gehen sogar ganz nach oben auf den Zehner.» Wenn er von seinen Schützlingen erzählt, leuchten Schellenbergs Augen.

«Bei so einem schweren Schicksalsschlag für die Familie werden die gesunden Kinder oft vernachlässigt, fallen hinten runter», erzählt der Athlet, selbst Vater eines kleinen Jungen. Zusammen mit der Björn-Schulz-Stiftung aus Berlin hofft der gebürtige Leipziger, diese Kinder im Schwimmbecken «ein wenig aufzufangen» und sie von ihrem schweren Schicksal abzulenken. «Die Kinder können es meist kaum erwarten, dass es los geht und sind danach immer traurig, wenn das Springen und Planschen nach anderthalb Stunden wieder vorbei ist.»

Auch der Leistungssportler sehnte in den letzten Wochen den Tag herbei, an dem er endlich wieder auf das Sprungbrett und ins Wasser darf. Eine hartnäckige Verrenkung im Halswirbelbereich zwang ihn nach dem Weltcup in Rostock Anfang Juni zu einer rund sechswöchigen Trainingspause. «Wie wenn einem jemand ein Messer hineinstößt», beschreibt Schellenberg den Schmerz, den er in dieser Zeit in der oberen Wirbelsäule verspürte und der nur Reha und Massage zuließ.

«Mittlerweile geht es aber und ich kann wieder trainieren - und auch die Vorfreude auf Olympia ist wieder da.» Lange war die Teilnahme an den Spielen in Peking ungewiss. In solchen Momenten komme man ins Grübeln. «Die Angst, nach vier Jahren Vorbereitung so kurz vor dem Ziel auszufallen, war sehr groß», sagt Schellenberg.

Vor vier Jahren hat der Berliner zusammen mit seinem Partner Andreas Wels in Athen olympisches Silber im Synchronspringen vom Dreimeterbrett gewonnen. Eine Medaille ist auch in Peking das Ziel. «Dabei sein ist alles gilt für mich nicht mehr, das hatte ich ja schon 2004», sagt Schellenberg. Planen könne man im Springen den Erfolg aber nicht, «da kommen so viele Faktoren zusammen und am Ende entscheidet sowieso die Tagesform». Trotzdem: Noch einmal olympisches Edelmetall und dann die Karriere ausklingen lassen - das ist die Vorstellung des Sportlers vom Berliner TSC. «Dies sind definitiv meine letzten Olympischen Spiele. Ob ich danach noch ein Jahr dranhänge, werde ich erst nach Peking entscheiden.»

Von der Zeit nach der sportlichen Karriere hat Schellenberg schon eine Vorstellung. Der Familie will er mehr Zeit widmen - und für die «Schattenkinder» da sein, für die er zumindest für kurze Zeit die Sonne scheinen lässt.

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Biller beim Weltcup in Ohrid vorne

(sid) Langstreckenschwimmerin Stefanie Biller hat das Weltcup-Rennen in Ohrid in Mazedonien gewonnen. Die Burghausenerin verwies bei der sechsten Weltcup-Station über 30km in 6:15:58 Stunden die Spanierin Esther Nunez Morera (6:23:37) und Shelley Clark aus Australien (6:35:21) auf die Plätze zwei und drei.

Seinen vierten Saisonsieg in der Weltcup-Serie feierte Petar Stoitschew. Der Bulgare triumphierte in 6:14:51 Stunden vor dem Australier Brendan Capell (6:14:53,29) und dem Franzosen Stephane Gomez (6:14:53,50).

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Bundestrainer Thiesmann doch in Peking

Düsseldorf (dpa) - Obwohl Schwimm-Bundestrainer Manfred Thiesmann nicht für das Olympia-Team nominiert wurde, wird sich der 62-Jährige aus Warendorf in Peking aufhalten.

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US-Schwimmerin Hardy unter Dopingverdacht

(sid) Gut zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking soll Schwimm-Weltmeisterin Jessica Hardy aus den USA angeblich des Dopings überführt worden sein. Das berichten der US-Sender NBC sowie das "Swimming World Magazine" jeweils auf ihren Webseiten. Eine Bestätigung durch den Weltverband FINA oder die Anti-Doping-Weltagentur WADA liegt noch nicht vor.

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Doping: US-Schwimmerin Hardy droht Olympia-Aus

Los Angeles (dpa) - Zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking wird das Schwimm-Team der USA von einem Doping- Skandal erschüttert. Weltmeisterin Jessica Hardy wurde bei den US-Ausscheidungskämpfen positiv auf eine nicht weiter benannte Substanz getestet.

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55 DSV-Athleten gehen in Peking an den Start

(sid) Gut zwei Wochen vor Olympia steht der Kader des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) fest. Insgesamt 55 Athleten reisen zu den Olympischen Sommerspielen nach Peking. Damit umfasst das DSV-Aufgebot vier Sportler weniger als vor vier Jahren bei den Spielen in Athen. Der Kader setzt sich aus 26 Becken- und zwei Freiwasserschwimmern, 14 Springern und der 13 Spieler umfassenden Mannschaft der Wasserballer zusammen.

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