Sonntag, 16.03.2008, 13.15 Uhr, Paul-Heyse-Eishalle
FASS - ERSC Berliner Bären 11 : 8 (4:3 5:0 2:5)
Tore
1.Drittel:
0:1 Timofeev, 1:1 Hobrecht (Schreiber, Bastian), 1:2 Cepik, 2:2 Stasik (Esdar, Steffen), 2:3 Cepik (Timofeev), 3:3 Kindt (Plank, Reinhardt), 4:3 Stasik (Hobrecht, Reinhardt) SH1
2. Drittel:
5:3 Esdar (Stasik, Lendering) PP1, 6:3 Ristow (Steffen) PP1, 7:3 Reinhardt (Ristow), 8:3 Hobrecht (Schreiber, Bastian), 9:3 Bastian (Schreiber)
3. Drittel:
9:4 Cepik (Storbeck), 9:5 Cepik (Storbeck), 10:5 Streidt (Esdar, Stasik), 10:6 Neubert, 10:7 Timofeev (Cepik, Neubert), 10:8 Cepik (Timofeev) PP1, 11:8 Esdar (Streidt, Steffen) ENG
PIM
FASS: 18
ERSC: 14
Mannschaft schlägt Einzelkönner - FASS 1b gewinnt kleines Finale
Nach ausgeglichenem ersten Drittel entscheiden die Akademiker das Spiel um Platz 3 im Mittelabschnitt.
Nachdem FASS schon in der regulären Saison beide Spiele gegen den ERSC Berliner Bären für sich entscheiden konnte und das Finale nur um Haaresbreite verpasste, gingen die Akademiker favorisiert in das Spiel um Platz 3. Doch der ERSC, der nach einer starken zweiten Saisonhälfte im letzten Moment noch das Play-Off-Ticket gelöst hatte, war ein nicht zu unterschätzender Gegner.
Im ersten Drittel boten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel. Insbesondere die erste Reihe der Bären mit Cepik und Timofeev tauchte ein ums andere Mal gefährlich vor dem Kasten der Akademiker auf und erzielte bereits in der 4. Minute die Führung für den ERSC, die FASS aber schnell ausgleichen konnte. Noch zwei weitere Male konnten die Bären in Führung gehen, beide Male ließ die Antwort der Akademiker nicht lang auf sich warten. Eine 5:3 Überzahlsituation bot dem ERSC die Gelegenheit wieder in Front zu gehen, doch der wieder einmal gut aufgelegte FASS-Keeper Fabian Theil hielt seine Mannschaft im Spiel. Kurz vor Drittelende konnte Michael Stasik FASS das erste Mal in Führung schießen. Mit 4:3 ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel konnten die Akademiker in Überzahl beginnen und brauchten nicht einmal eine Minute um den Puck im Bären-Gehäuse zu versenken und so den Auftakt zu einem glänzenden Mittelabschnitt zu setzen. Der ERSC war nun stets einen Schritt zu spät, kam praktisch nicht mehr zu eigenen Chancen und ließ die Akademiker munter spielen. Diese nutzten den ungewohnten Freiraum dankbar. Zunächst schraubte ein Doppelschlag von Ristow und Reinhardt das Ergebnis auf ein beruhigendes 7:3 hoch. Als Johannes Hobrecht eine gelungene Kombination von Schreiber und Bastian lässig mit der Rückhand abschloss und schließlich Denis Bastian auch noch auf 9:3 erhöhte tauschten die ERSC-Keeper Bartel und Schröder ihre Plätze im Tor und auf der Ersatzbank miteinander.
Zum Auftakt des letzten Drittels schien das Spiel also praktisch entschieden. Doch während es sich die Akademiker schon auf dem dritten Platz gemütlich machten, gingen die Bären daran das Spiel noch einmal zu drehen und kamen nach großem Kampf bis kurz vor Spielende noch einmal auf zwei Tore an die Akademiker heran. In der letzten Minute setzten sie dann alles auf eine Karte und ersetzten den Torwart durch einen zusätzlichen Feldspieler. Doch der Mut wurde nicht belohnt, Bodo Esdar konnte den Puck schließlich im verwaisten Tor zum Endstand von 11:8 unterbringen.
Maksim Cepik und Jouri Timofeev, die zusammen 7 der 8 Bären-Tore erzielten mussten sich am Ende der Mannschaftsleistung der Akademiker geschlagen geben, bei denen die Tore durch 8 verschiedene Schützen erzielt wurden.
Wolf-Dietrich Kindt
Quelle:
www.fass-berlin.de