pucki
Nach dem engen 7:4-Sieg der BSG Berlin Brandenburg (Gr. Eternit) im Hinspiel gegen den ASC vor gerade mal drei Wochen mit einigen Turbulenzen insbesondere im letzten Drittel war beim gestrigen Aufeinandertreffen der beiden gegenseitigen Angstgegner ein enges und stark umkämpftes Match zu erwarten. Stattdessen war bei den Askaniern aber erstmal großes Zittern angesagt, ob man die erforderliche Mindestspieleranzahl von 9 + Torwart erreichen würde. Großes Verletzungspech und berufsbedingte Absagen (Termin Samstag mittag!) plagten die Spandauer. Aber tapfer bekam man es dann doch hin und stellte sich einem vermeintlich übermächtigen Gegner. Michael Paar, einer der besten Torwarte der Liga, wurde als Feldspieler aufgestellt und Daniel Herzog, sonst eigentlich die Nr. 2, sollte zu kompletten 60 Spielminuten im ASC-Kasten kommen.
Die Betriebssportler fühlten sich keineswegs sicher in ihrer scheinbar komfortablen Situation und legten los wie die Feuerwehr. Die neuen Trikots, die ein unbekannter Spender zur Verfügung gestellt hatte, sollten gebührend eingeweiht werden. Aber man traf auf harte Gegenwehr. Die Spandauer kämpften mit Löwenherz, als wenn es um ihr Leben ginge, und hielten dem Gros der Angriffe stand. Dennoch waren sie insbesondere gegen die erste Eternitreihe, aus der Spielertrainer Thomas Neubert herausragte, machtlos. Viermal Neubert, einmal Leo Dittrich und einmal Ingo von Spiczak gaben dem Spiel sehr früh eine Richtung vor. Auch die Spandauer kamen im ersten Abschnitt zu einigen Großchancen, die aber dank eines starken Dennis Heyll im BSG-Tor nur zu einem Ehrentreffer durch Christian Spreigl führten.
Im zweiten Drittel schalteten die Betriebssportler bereits einen Gang runter und setzen den bei all den engen Spielen dieser Saison etwas zu kurz gekommenen Backupkeeper Lars Alisch ein. Auch der ASC stellte sein Spiel um und konzentrierte sich deutlich mehr auf die Defensive. Das Mitteldrittel wurde eng gemacht. Das Spiel, das bis dahin ohnehin einem Gemurkse glich, wurde dadurch auch nicht schöner. Doch Neubert (2x) und Lars Schröder ließen sich nicht zu sehr von der gegnerischen Abwehr beeindrucken und erhöhten innerhalb von 5 Minuten auf 9 Treffer. Wieder war es Christian Spreigl mit einem Treffer, der der BSG in die Suppe spuckte und Lars Alisch, der keineswegs unbeschäftigt war, den 40-Minuten-Shutout versaute.
Im Schlussabschnitt änderte sich das Bild auch nicht sonderlich. Gewürge und Gekrampfe in Anbetracht der ASC-Abwehrschlacht um den hoch engagierten Verteidiger Martin Schewe. Wiederum war es lediglich Thomas Neubert, der den ASC-Riegel dreimal knacken konnte, diesmal aber in zwei 2gegen0-Situationen abspielte (Thiele, Dittrich) und somit auch die teure Bürde des zehnten Tors (="Kiste Bier") geschickt an Leo Dittrich abtrat.
Fazit: Der erste zweistellige BSG-Sieg der Saison gibt nicht allzu viel Grund zur Freude. Zu groß war die Dominanz des eigenen Spielertrainers und zu schwach die BSG-Mannschaftsleistung gegen einen Gegner, der insgesamt eine Klasse schwächer war. Man mag sich nicht ausdenken, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn beim ASC Michael Paar im Tor und nicht im Feld gestanden hätte und ASC-Kopf Stefan Schröder zugegen gewesen wäre. Die Spandauer bestachen einmal mehr durch eine tolle kämpferische Leistung, wenngleich das Ergebnis am Ende höher ausfiel, als man es verdient hatte. Die BSG muss sich für das kommende Spiel gegen den neuen Schlittschuhclub erheblich steigern, um nicht gehörig unter die Räder zu geraten.
Euer Pucki (für www.eishockey-forum.com)
ASC Spandau : BSG BB (Gruppe Eternit) 2:12 (1:6, 1:3, 0:3)
8.12.2007 14:30 Uhr Erika-Heß-Stadion, Wedding
Tore/Vorlagen
ASC Spandau
Spreigl (2/0), Lagé (0/1), Brinkmann (0/1)
BSG Eternit
Neubert (7/2), Dittrich (2/0), Thiele (1/1), L. Schröder (1/1), Lauckner (0/2), T. Kulis (0/2), A. Kulis (0/2), v. Spiczak (1/0), Grabsch (0/1)
Strafzeiten
ASC Spandau: 2
BSG Eternit: 2
Torwart
ASC
Herzog
BSG Eternit
Heyll (bis 20:00), Alisch (ab 20:00)
Schiedsrichter
Cepik und Bittner
Die Betriebssportler fühlten sich keineswegs sicher in ihrer scheinbar komfortablen Situation und legten los wie die Feuerwehr. Die neuen Trikots, die ein unbekannter Spender zur Verfügung gestellt hatte, sollten gebührend eingeweiht werden. Aber man traf auf harte Gegenwehr. Die Spandauer kämpften mit Löwenherz, als wenn es um ihr Leben ginge, und hielten dem Gros der Angriffe stand. Dennoch waren sie insbesondere gegen die erste Eternitreihe, aus der Spielertrainer Thomas Neubert herausragte, machtlos. Viermal Neubert, einmal Leo Dittrich und einmal Ingo von Spiczak gaben dem Spiel sehr früh eine Richtung vor. Auch die Spandauer kamen im ersten Abschnitt zu einigen Großchancen, die aber dank eines starken Dennis Heyll im BSG-Tor nur zu einem Ehrentreffer durch Christian Spreigl führten.
Im zweiten Drittel schalteten die Betriebssportler bereits einen Gang runter und setzen den bei all den engen Spielen dieser Saison etwas zu kurz gekommenen Backupkeeper Lars Alisch ein. Auch der ASC stellte sein Spiel um und konzentrierte sich deutlich mehr auf die Defensive. Das Mitteldrittel wurde eng gemacht. Das Spiel, das bis dahin ohnehin einem Gemurkse glich, wurde dadurch auch nicht schöner. Doch Neubert (2x) und Lars Schröder ließen sich nicht zu sehr von der gegnerischen Abwehr beeindrucken und erhöhten innerhalb von 5 Minuten auf 9 Treffer. Wieder war es Christian Spreigl mit einem Treffer, der der BSG in die Suppe spuckte und Lars Alisch, der keineswegs unbeschäftigt war, den 40-Minuten-Shutout versaute.
Im Schlussabschnitt änderte sich das Bild auch nicht sonderlich. Gewürge und Gekrampfe in Anbetracht der ASC-Abwehrschlacht um den hoch engagierten Verteidiger Martin Schewe. Wiederum war es lediglich Thomas Neubert, der den ASC-Riegel dreimal knacken konnte, diesmal aber in zwei 2gegen0-Situationen abspielte (Thiele, Dittrich) und somit auch die teure Bürde des zehnten Tors (="Kiste Bier") geschickt an Leo Dittrich abtrat.
Fazit: Der erste zweistellige BSG-Sieg der Saison gibt nicht allzu viel Grund zur Freude. Zu groß war die Dominanz des eigenen Spielertrainers und zu schwach die BSG-Mannschaftsleistung gegen einen Gegner, der insgesamt eine Klasse schwächer war. Man mag sich nicht ausdenken, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn beim ASC Michael Paar im Tor und nicht im Feld gestanden hätte und ASC-Kopf Stefan Schröder zugegen gewesen wäre. Die Spandauer bestachen einmal mehr durch eine tolle kämpferische Leistung, wenngleich das Ergebnis am Ende höher ausfiel, als man es verdient hatte. Die BSG muss sich für das kommende Spiel gegen den neuen Schlittschuhclub erheblich steigern, um nicht gehörig unter die Räder zu geraten.
Euer Pucki (für www.eishockey-forum.com)
ASC Spandau : BSG BB (Gruppe Eternit) 2:12 (1:6, 1:3, 0:3)
8.12.2007 14:30 Uhr Erika-Heß-Stadion, Wedding
Tore/Vorlagen
ASC Spandau
Spreigl (2/0), Lagé (0/1), Brinkmann (0/1)
BSG Eternit
Neubert (7/2), Dittrich (2/0), Thiele (1/1), L. Schröder (1/1), Lauckner (0/2), T. Kulis (0/2), A. Kulis (0/2), v. Spiczak (1/0), Grabsch (0/1)
Strafzeiten
ASC Spandau: 2
BSG Eternit: 2
Torwart
ASC
Herzog
BSG Eternit
Heyll (bis 20:00), Alisch (ab 20:00)
Schiedsrichter
Cepik und Bittner