Doping im Sport!!!

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Thanou unter Verdacht
Besondere Vorbehalte gibt es in der IOC-Führung gegen die Ausrufung von Ekaterini Thanou zur Olympiasiegerin.
Die Griechin, die in Sydney über 100 m Platz zwei hinter Jones belegt hatte, war wegen Verweigerung einer Dopingprobe von den Spielen 2004 in Athen ausgeschlossen und später zwei Jahre gesperrt worden.
Thanou wird wie ihr Landsmann Kostas Kenteris verdächtigt, über ihren Trainer Christos Tzekos mit Balco Kontakt gehaben zu haben.

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Jones langes Leugnen
Die von Conte schon frühzeitig beschuldigte 32-jährige Jones hatte nach langem Leugnen erst am 5. Oktober gestanden, von Anfang September 2000 bis Juli 2001 gedopt zu haben.
Der Weltverband IAAF erkannte ihr am 23. November alle Wettkampfergebnisse seit September 2000 ab und sperrte sie trotz ihres Rücktritts für zwei Jahre.
Die als wahrscheinlich geltende Disqualifikation der beiden US-Staffeln wurde aus juristischen Gründen vertagt.

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Sechs Staffelläuferinnen
Sie kann erst erfolgen, wenn das Olympische Komitee der USA (USOC) zum Fall der betroffenen sechs anderen Staffelläuferinnen von der Disziplinarkommission gehört worden ist.
Das USOC hat jedoch bereits erklärt, man wolle die Medaillen zurückgeben. "Trotzdem muss aus formalen Gründen die Einladung zur Anhörung erfolgen", sagte Rogge.

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Haft nach Meineid?
Der Verlust der Medaillen dürfte für die mittlerweile in zweiter Ehe mit Obadele Thompson, dem 100-m-Dritten von Sydney, verheiratete Jones allerdings nur das kleinere Übel sein.
Denn darüber hinaus fordert die IAAF Preisgelder in Höhe von rund 700.000 US-Dollar zurück, die US-Anti-Doping-Agentur USADA verurteilte sie zur Rückzahlung von 100.000 Dollar, obwohl sich das ehemalige Dreamgirl schon im Sommer für pleite erklärt hat.
Der in Austin/Texas lebenden Jones droht zudem wegen mehrmaligen Meineids vor US-Ermittlern zu ihrer Dopingvergangenheit eine Gefängnisstrafe oder zumindest eine weitere Geldstrafe.
Am 11. Januar muss sie sich vor Gericht verantworten.

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"Doping könnte sofort gestoppt werden"
München - Er war die Schlüsselfigur in einem der größten Dopingskandale der Sportgeschichte.

Victor Conte ist Gründer und Inhaber des berüchtigten Balco-Unternehmens.
Vorschau Victor Conte ist Gründer und Inhaber des berüchtigten Balco-Unternehmens.
Zu den Kunden von Balco-Chef Victor Conte zählten Leichtathletik-Stars wie das Olympiasieger-Ehepaar Marion Jones und Tim Montgomery, aber auch Baseball-Größen wie Homerun-König Barry Bonds oder Jeremy Giambi.
In seinem kalifornischen Doping-Labor versorgte Conte den halben US-Profisport: Footballer, NBA-Stars; Leichtathleten und sogar Judoka des US-Nationalteams.

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Conte bietet Hilfe an
Jetzt bietet Conte als einer der größten Fachdoper der Sportgeschichte der internationalen Antidoping-Agentur Wada seine Hilfe an.
Die BBC hat einen Offenen Brief des Doping-Spezialisten abgedruckt, dessen Praktiken nur per Zufall durch den Verrat eines eifersüchtigen Leichtathletik-Trainers ans Licht kamen.

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Behauptet Doping sofort stoppen zu können
Darin schreibt Conte: "Doping geht ungezügelt weiter. Auch Athleten der Olympia-Kader sind involviert."
Aber, so behauptet der Spezialist: "Doping könnte sofort gestoppt werden." Wenn man nur auf seine Ratschläge hören würde.

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Kampfrolli
Sportler tricksen Kontrolleure aus
"Ich biete meine Informationen an weil ich glaube - so ironisch es klingen mag - dass ich qualifiziert bin, dieses massive Problem zu beseitigen", schrieb Conte.
Doping sei im Sport immer noch weit verbreitet, "weil es immer noch viel zu einfach ist, die Kontrolleure auszutricksen".

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Kampfrolli
Schlägt drei Maßnahmen vor
Conte, der wegen seiner Praktiken vier Monate im Gefängnis saß, schlägt drei Maßnahmen vor, mit denen die Wada des Sportbetrugs Herr werden könnte.

Erstens: Die Welt-Antidoping-Agentur sollte ihre Kontrolleure routinemäßig in Länder schicken, die über keine unabhängigen, nationalen Antidoping-Agenturen verfügen.
Nur 25 von mehr als 200 Ländern haben solche Agenturen. Dort sollten die Top-Athleten vor allem außerhalb der Saison getestet werden.

Zweitens: Die besten 20 Leichtathleten der Welt sollen bei jeder Veranstaltung und zusätzlich weitere zehn Male außerhalb der Saison getestet werden. Und nicht, wie derzeit bei der Masse üblich, zwei Mal während der Wettkampf-Saison.

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Kampfrolli
"Sie gewinnen die Medaillen"
Den hohen Aufwand rechtfertigt Conte mit einem plausiblen Argument: "Die Top-20 kriegen die besten Bahnen, sie gewinnen die Medaillen und verdienen das Geld"
Und außerhalb der Wettkampf-Saison von Oktober bis April hätten die Top-Athleten bisher "Grünes Licht, alle leistungssteigernden Mittel zu nehmen, die sie wollen".
Drittens: Conte fordert mehr Härte. Die Zahl der erlaubten verpassten Doping-Kontrollen ("Missed Tests") sollte von zwei auf eine reduziert werden.
Bisher führen erst zwei verpasste Tests zu einer zweijährigen Doping-Sperre.

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Kampfrolli
Weniger Spitzenleistungen?
Außerdem sollten die Namen der Athleten mit verpassten Tests veröffentlicht werden.
Würden seine Vorschläge umgesetzt, würde dies einen deutlich spürbaren Effekt haben, glaubt Conte. "Die Spitzenleistungen bei jedem Wettkampf würden deutlich weniger werden."
Dennoch bleiben Zweifel, nicht nur an der Finanzierbarkeit solcher Ideen.

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Kampfrolli
Pound plant Treffen
Die Wada allerdings scheint Contes Hilfsangebot ernst zu nehmen. Ihr Chef, der Kanadier Dick Pound will sich mit dem ehemaligen Doping-Guru treffen, um dessen Ratschläge zu hören.
"Wir können Nutzen aus allem ziehen, was solche Leute über die Doping-Kultur und –Methoden erzählen können."

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FLYSKYMAN
Giselher Spitzer über die Missstände im organisierten Sport

"Sinnverständnis des Sports ist bedroht"
Es hat im Jahr 2007 eine nicht gekannte Häufung von Missständen im Sport gegeben: zum Beispiel die Doping-Skandale im Radsport, Manipulationen mit Sportwetten oder auch die Spionageaffäre in der Formel 1. Eine zufällige Häufung oder eine tiefgreifende Richtungsänderung? Fragen dazu an die Giselher Spitzer, Privatdozent am sportwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität Berlin.

http://sport.ard.de/sp/weitere/news20071...itzer_teil1.jsp
FLYSKYMAN
Nach positivem Dopingtest

Vier Monate Sperre für Romario
Niemand weiß, ob es wirklich von einem Haarwuchsmittel stammt. Fest steht: Der brasilianische Fußballer Romario wurde bei einer Dopingkontrolle positiv getestet.

http://sport.ard.de/sp/fussball/news2007...ario_sperre.jsp
FLYSKYMAN
85 Spieler auf schwarzer Liste

US-Baseball versinkt im Dopingsumpf
Der amerikanische Baseball versinkt im Dopingsumpf, und der US-Präsident höchstpersönlich schaltet sich ein. Bei der Veröffentlichung des seit Monaten mit Spannung erwarteten Reports des früheren US-Senators George Mitchell fanden sich gleich 85 Spieler auf der schwarzen Liste wieder, denen nun die Aberkennung von Rekorden oder eine Sperre droht.

http://sport.ard.de/sp/weitere/news20071...ball_doping.jsp
FLYSKYMAN
Trotz Halbierung der Dopingsperre

Gatlin muss Olympia wohl abhaken
Der 20-monatige Kampf von 100-m-Olympiasieger Justin Gatlin gegen seine achtjährige Dopingsperre ist nur wenig belohnt worden. Der Doppel-Weltmeister von Helsinki 2005 muss seine Hoffnung auf einen Start bei den Sommerspielen in Peking wohl begraben.

http://sport.ard.de/sp/leichtathletik/ne...opingsperre.jsp
FLYSKYMAN
Interview mit Prof. Udo Hanke

"Es entsteht Trauer bei dem Zuschauer"
Die Aufklärung von Jugendlichen über Doping steckte bislang in den Kinderschuhen. Im vergangenen Jahr ist etwas Bewegung in die Doping-Prävention gekommen: An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist unter der Federführung von Prof. Gerhard Treutlein für zwei Jahre ein Zentrum für Dopingprävention eröffnet worden. Die NADA hat eine Präventionskampagne an den Eliteschulen des Sports gestartet. Auch der Deutsche Sportlehrerverband (DSLV) will bei einem Kongress im Mai über Dopingprävention reden. sport.ARD.de sprach mit DSLV-Präsident Udo Hanke.

http://sport.ard.de/sp/weitere/news20080...rview_hanke.jsp
kevin
Längere Haftstrafe für Marion Jones möglich


Der früheren Weltklasse-Leichtathletin Marion Jones droht offensichtlich eine längere Haftstrafe als bisher angenommen. Der Richter des Gerichts in White Plains im US-Bundesstaat New York, an dem sich Jones wegen Falschaussage schuldig bekannte, will sich eventuell nicht an eine Abmachung halten, die Jones mit der Staatsanwaltschaft aushandelte. "Das Gericht weiß, dass es eine Vereinbarung gibt. Allerdings gibt es keinen Zwang, sich daran zu halten", sagte Richter Kenneth Karas.

Nach der Vereinbarung sollte die 32-Jährige maximal für sechs Monate ins Gefängnis wandern. Karas denkt nun darüber nach, zwei separate Strafen auszusprechen. Demnach könnte Jones sowohl für Falschaussagen in Sachen Doping als auch im Rahmen ihres Prozesses wegen Scheckbetrugs belangt werden. Die nach eigenen Aussagen bankrotte Jones sieht sich zudem mit finanziellen Rückforderungen des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF und der US-Anti-Doping-Agentur in Höhe von rund 800 000 Dollar konfrontiert.


Aus der Berliner Morgenpost vom 6. Januar 2008
FLYSKYMAN
Ex-Welt-Leichtathletin wegen Meineids verurteilt

Sechs Monate Haft für Marion Jones
Die ehemalige Weltklasse-Leichtathletin Marion Jones muss wegen zweifachen Meineides für sechs Monate ins Gefängnis.

http://sport.ard.de/sp/leichtathletik/ne...arion_jones.jsp
FLYSKYMAN
Ex-Welt-Leichtathletin wegen Meineids verurteilt

Sechs Monate Haft für Marion Jones
Die ehemalige Weltklasse-Leichtathletin Marion Jones muss wegen zweifachen Meineides für sechs Monate ins Gefängnis.

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