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Deutsche Meisterschaft in Oberhof
Siege für Birnbacher und Denkinger
Die Biathleten Andreas Birnbacher (Schleching) und Simone Denkinger (Gosheim) haben bei den deutschen Meisterschaften in Oberhof ihre Titel in den Jagdrennen verteidigt.
Beide stürmten auf Skirollern jeweils von Rang vier nach dem Sprint noch ganz nach vorn. Für den 26-jährigen Birnbacher war es bereits das achte DM-Einzelgold seiner Laufbahn. Die Sprint-Titel hatten Staffel-Olympiasieger Michael Rösch (Altenberg) und Sabrina Buchholz (Oberhof) gewonnen.
"Beim Schießen fehlt noch die Sicherheit", meinte Birnbacher kritisch. Rösch, der in der Jagd über 12,5 km noch Zweiter wurde, war zufrieden: "Mein erster Meistertitel, und dann noch in Oberhof vor den vielen Fans. Eine tolle Sache." Den größten Beifall der 10.000 Fans am Thüringer Rennsteig kassierte am Samstag Sprint-Olympiasieger Sven Fischer bei einem von ihm selbst organisierten Abschiedsrennen.
Quelle: ard.de
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Biathlon-DM in Altenberg
Denkinger gewinnt zweiten Titel
Simone Denkinger und Robert Wick haben am Dienstag (18.09.07) in Altenberg die deutschen Meistertitel auf den längsten Biathlon-Strecken gewonnen.
Zwei Tage nach dem Erfolg im Meisterschafts-Jagdrennen von Oberhof verwies die 28-jährige Denkinger (Gosheim) zum Auftakt der zweiten Wettkampfserie in Altenbergim 15-km-Einzelrennen Magdalena Neuner (Wallgau) in 47:17,5 Minuten überlegen auf Rang zwei. Die Dreifach-Weltmeisterin war auf ihren Skirollern 2:26,2 Minuten langsamer. Bei den Männern setzte sich über 20km Vorjahres-Sprintmeister Robert Wick aus Zella-Mehlis mit 5,8 Sekunden Vorsprung auf Staffel-Olympiasieger und Lokalmatador Michael Rösch durch. Rang drei ging an Christoph Knie (Bad Berleburg), der wie Wick noch um einen Platz im Weltcup-Team des kommenden Winters kämpft.
Denkinger am Schießstand souverän
Bei Nieselregen und starkem Wind legte Denkinger mit nur einer Strafminute am Schießstand den Grundstein für den insgesamt vierten nationalen Meistertitel. Neuner konnte vier Strafminuten auf Skirollern nicht wettmachen. Rang drei sicherte sich Martina Glagow (Mittenwald/3:18,0min zurück) vor Weltcup-Titelverteidiger Andrea Henkel (Großbreitenbach/3:47,1). Wegen einer Fußverletzung bzw. eines Darminfektes fehlen die Olympiasieger Kati Wilhelm (Zella-Mehlis) und Michael Greis (Nesselwang) bei den Wettkämpfen in Altenberg.
Quelle: ard.de
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Anhaltende Knieprobleme
Annemarie Gerg tritt zurück
Deutschlands dienstälteste Slalomläuferin zieht sich mit sofortiger Wirkung vom alpinen Skisport zurück. Wegen ständiger Kniebeschwerden beendet Annemarie Gerg ihre Karriere.
"Ich hatte schon im letzten Winter mit meinem lädierten rechten Knie zu kämpfen und musste immer wieder pausieren. Eine Operation im März verlief zwar positiv, aber für den Renneinsatz auf harten Pisten fehlt dem Knie die nötige Stabilität", erklärte die Lenggrieserin am Mittwoch (12.09.07). Unter diesen Umständen ergebe der weitere Einsatz im Weltcup keinen Sinn mehr, sagte Gerg.
Enttäuschung beim Trainer
"Wir hatten die Hoffnung, dass Annemarie noch einmal eine tolle Saison fahren könnte. Trotz der verletzungsbedingten Zwangspausen kam sie in den letzten Jahren immer besser in Form und wäre jetzt reif für absolute Spitzenresultate gewesen", sagt Damen-Cheftrainer Mathias Berthold. Nach der Knieoperation im März, der insgesamt dritten, waren Gerg und ihr Trainer noch optimistisch. Doch bei den jüngsten Tests waren die Schmerzen wieder da.
Studium statt Schnee
Im Oktober will Gerg in München ein zum Fitnessökonom beginnen. "Der Sport wird weiterhin eine zentrale Rolle in meinem Leben spielen", sagt dei 32-Jährige, die nach 15 Jahren im Alpin-Weltcup die Ski in die Abstellkammer stellt. Im vergangenen Winter feierte die Cousine der Ex-Rennläuferin Hilde Gerg als Zweite beim Slalom in Val d'Isère ihren bisher größten Erfolg. Die Bundespolizistin galt als große Stütze der Mannschaft für die bevorstehenden Saison, Alpindirektor Maier nannte sie einen "wichtigen Eckpfeiler der Mannschaft - sportlich und menschlich."
Gerg feierte in ihrer aktiven Karriere Deutsche und Bayerische Meisterschaften im Slalom und Riesenslalom. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Lake Placid gewann sie 1994 Silber und Bronze in der Abfahrt und im Super-G. Sie nahm an vier Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil.
Quelle: ard.de
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DSV-Einkleidung 2007
Familientreffen mit Beigeschmack
Es ist gute Tradition, dass sich die große Familie des Deutschen Skiverbands (DSV) wenige Tage vor den ersten Weltcuprennen versammelt, um sich bei der gemeinsamen Einkleidung auf den Saisonauftakt einzustimmen. Doch in Ingolstadt wollte bei den Sportlern am Freitag (19.10.07) diesmal nicht so rechte Stimmung aufkommen: Die ungewisse TV-Zukunft sorgt für Katerstimmung.
Quelle: ard.de
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Keine Live-Bilder vom Ski-Rennen
Sölden überdenkt Weltcup-Ausstieg
Der alpine Ski-Weltcup ohne Sölden? Gut möglich, denn der österreichische Wintersportort macht ein weiteres Engagement von TV-Übertragungen in Deutschland abhängig.
Quelle: ard.de
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Verletzung liegt drei oder vier Jahre zurück
Hettich trainiert trotz Kreuzbandriss
Georg Hettich hat offenbar bei den Olympischen Winterspielen 2006 mit gerissenem Kreuband die Goldmedaille geholt.
Der Kombinierer-Olympiasieger hatte sich beim Training im österreichischen Ramsau schwer am rechten Knie verletzt, will aber trotzdem die Vorbereitung auf den Weltcup-Winter fortsetzen. Bei der Untersuchung wurde ein Riss des vorderen Kreuzbandes festgestellt, der allerdings schon drei bis vier Jahre alt ist. Demnach war der Schwarzwälder 2006 in Turin gehandicapt Olympiasieger geworden.
"Ich werde jetzt erstmal drei Wochen normal weitertrainieren und sehen, ob das Knie hält und ich das im Kopf verarbeiten kann. Dann entscheide ich mich, ob ich mich eventuell operieren lasse. Da haben vier Ärzte vier verschiedene Meinungen dazu", erklärte Hettich bei der offiziellen Einkleidung des Deutschen Skiverbandes (DSV) in Ingolstadt.
Im Falle einer Operation drohen sechs Monate Pause, damit wäre der Winter für ihn gelaufen.
Quelle: ard.de
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DSV-Einkleidung
Der Skiverband mit Herz
Er ist der Mann für die angenehmen Verkündungen beim Deutschen Skiverband (DSV): Während Präsident Alfons Hörmann über die aus dem TV-Konflikt resultierenden Probleme räsonierte, zog Generalsekretär Thomas Pfüller die sportliche Bilanz: Goldener Ski, Olympia 2018, Solidarität unter Sportlern - im Schnee schaut's beim Skiverband prächtig aus.
"Wir haben bewiesen, dass wir zur Weltspitze gehören", fasst Pfüller am Rande der DSV-Einkleidung am Freitag (19.10.07) in Ingolstadt die abgelaufene Weltcupsaison zusammen. Obwohl im neuen Winter weder Olympische Spiele noch Weltmeisterschaften auf dem Programm stehen, wolle man zeigen, dass der DSV eine "große, leistungsfähige Familie" sei. Nicht ohne stolz präsentierte Pfüller den DSV zudem als einen "Vorreiter" bei Anti-Doping-Maßnahmen.
Vorreiter im Anti-Doping-Kampf
Die eingeführte Anti-Doping-Inititative des DSV umfasst neben Athletenpass und Blutproben-Datenbank regelmäßige Trainingskontrollen in enger Abstimmung mit der nationalen Dopingagentur NADA. Diee deutschen Wintersportler sind "auf einem guten Weg zum Doping-freienSport", sagte Pfüller. Auch einen Seitenhieb auf andere, speziell Sommersportarten, hatte der Generalsekretär parat: Zustände wie im Radsport seinen im DSV "nicht gang und gäbe".
Zwei weitere Weltmeisterschaften in Deutschland
Entsprechend motiviert will der DSV Doping-freien Sport natürlich am liebsten in Deutschland präsentieren. Die bevorstehende Ski- WM 2011 in Garmischh-Partenkirchen hat die Stadt längst ergriffen, zwei weitere Welttitelkämpfe sollen folgen: Für die Biathlon- WM 2012 will der Skiverband Ruhpolding ins Bewerberrennen schicken, die Kandidatur von Oberstdorf für die Nordische Ski- WM 2013 ist bereits abgeschickt.
Olympiavorentscheidung am Montag?
Sicher ist auch die Unterstützung einer möglichen Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018 durch den Skiverband. Am kommenden Montag treffen sich die DSV-Verantwortlichen mit Thomas Bach, dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB, Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und dem bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein. Die Stadt München stellt ihr Bewerbungskonzept vor. Am 8. Dezember wird eine DOSB -Mitgliederversammlung in Hamburg endgültig entscheiden, ob München als Bewerber antritt oder nicht.
Den Rest des Berichtes findet ihr hier!!!!!!!
http://sport.ard.de/sp/wintersport/news2...sportlich.jhtml
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Felix Neureuther
Gereifter Hallodri
Von der "alten Garde" ist nur noch Alois Vogl geblieben. Ansonsten schickt der Deutsche Skiverband (DSV) eine extrem junges Team in die Ski alpin-Weltcupsaison. Mit seinen 23 Jahren zählt Felix Neureuther da zu den Jüngeren, die noch lernen müssen. Doch der Garmischer ist hungrig und will endlich erste Weltcuperfolge: "Ich mag auch Rennen gewinnen."
Der Sommer des Felix Neureuther war sicherlich nicht so, wie ihn sich typische 23-Jährige vorstellen. "Ich habe drei Monate verdammt harte Reha gehabt", sagt Neureuther mit dem Blick zurück. Nach seiner Schulterverletzung mit anschließender Operation in der vergangenen Saison quälte sich Neureuther zurück ins Skifahrerleben: "Acht Stunden am Tag trainiert, danach sofort zum Skifahren gefahren", beschreibt der Slalomspezialist sein Reha-Programm. Für andere Sportarten, die er sonst im Sommer gerne austestet, blieb diesmal keine Zeit. Nicht einmal für einen Fallschirmsprung, den er seinem Servicemann zum Geburtstag geschenkt hat, war Zeit.
Keine Zwischensaison
"Man wird ja auch reifer und älter", sagt Neureuther über den Skiprofi Neureuther. Und meint damit: Wo ihm früher vielleicht das letzte Quentchen Konzentration und Motivation gefehlt hat, setzt er sich nun neue Ziele. Obwohl in der bevorstehenden Saison weder bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften Medaillen vergeben werden, will Neureuther nicht von einer "Zwischensaison" sprechen. Denn er steckt sich trotzdem klare Ziele: "Ich mag mich in der Weltrangliste weiter nach vorne verbessern, mag mich von der Startnummer verbessern, mag mich im Weltcup vorne etablieren und mag auch Rennen gewinnen." Punkt. Klare Aussagen eines 23-Jährigen mit mindestens genauso klaren Zielen.
Nur gelegentlich kommt noch der oberbayerische Hallodri durch, der sich selbst nicht gar so ernst nehmen will: "Ich hab' Spaß gehabt, als ich ein junger Bursch war", scherzt Neureuther mit Journalisten. Ob er jemals ganz ohne den Neureuther-typischen "Kindskopf" auftreten werde? "Nee, den werde ich mit Sicherheit niemals rauskriegen", weiß er.
"Muss jede Saison gut fahren"
Von den Medien früh zum möglichen neuen deutschen Skihelden hochgejubelt, musste Neureuther wohl teilweise selbst glauben, dass er der neue Heilsbringer sein könnte. Nur: Die konstanten Erfolge blieben aus. Gelegentliche Highlights, oft aber auch ein bitteres "Aus" in Durchgang zwei. Vom neuen deutschen Genie auf dem Slalom-Ski ist Neureuther noch ein gutes Stück entfernt. Allerdings: Mittlerweile hat er diesen Umstand mehr als verinnerlicht, entsprechend professionell geht er in die Saison: "Ich habe noch nicht 20 Medaillen oder so gewonnen, dass ich sagen kann: Hey Jungs, so ne Situation kann ich mal n bissel ruhiger angehen. In der Situation bin ich nicht, ich muss jede Saison gut fahren"
Körperlich stärker
Entsprechend ehrgeizig geht Neureuther in die neue Saison. "Körperlich weiterentwickelt", habe er sich, er fühle sich "sehr fit". "Sehr gute Zeiten im Training" tun ihr Übriges, um dem Garmisch-Partenkirchner den nötigen Optimismus mitzugeben. Und so geht er voller Tatendrang auch in den Riesenslalom zum Saisonauftakt in Sölden: "Das Gefühl im Slalom, dass ich unterm Lauf merke: Das passt - das kommt im Riesenslalom so langsam auch und das ist ein sehr sehr schönes Gefühl. Ich hoffe dass es in Sölden auch so sein wird."
Die ganz hohen Ziele setzt er sich der Slalom-Spezialist im großen Stangenlauf freilich noch nicht. Durch seine Verletzung büßte er Startplätze ein, mit einer hohen Startnummer ist es das erste Ziel, den zweiten Durchgang zu erreichen, um dann "Vollgas zu geben und soweit wie möglich nach vorne kommen." Vielleicht sogar in die Nähe seines großen Sölden-Favoriten. Das ist der Norweger Aksel-Lund Svindal. Der sei "sehr schnell", sagt Neureuther mit Blick auf die Zeiten in der Saisonvorbereitung. Aber mit Svindal hat Neureuther viel trainiert.
Quelle: ard.de
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Auftakt der Deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften
Wolf flitzt Friesinger davon
Weltmeisterin Jenny Wolf hat zum Auftakt der Deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Erfurt das Prestigeduell gegen Anni Friesinger für sich entschieden und ihren insgesamt achten nationalen Titel erkämpft.
In glänzenden 38,16 verpasste die 28 Jahre alte Weltrekordlerin aus Berlin den Bahnrekord der Weißrussin Anzhelika Kotjuga zunächst nur um 24/100 Sekunden und ließ im zweiten Rennen 38,48 Sekunden wiederum die schnellste Zeit folgen. "Der Angang bei 100 Meter war im ersten Lauf klasse, alles andere war normal", meinte die erst am Abend zuvor zur "Eisschnellläuferin des Jahres" gekürte Literaturstudentin zu ihrem zweiten 500-Meter-Titel nach 2006.
Explosivität fehlt noch
Damit knüpfte sie nahtlos an die hervorragenden Zeiten bei Testrennen an, bei denen sie in Inzell in 38,25 Sekunden den Freiluft-Weltrekord egalisiert hatte. Titelverteidigerin Anni Friesinger blieb im ersten Lauf in 39,12 Sekunden fast eine Sekunde hinter der Favoritin. "Es ging schon viel besser als zuletzt in Inzell, immerhin bin ich eine halbe Sekunde schneller gewesen. Aber die Explosivität fehlt noch", sagte sie. Auf den zweiten Durchgang verzichtete die Bayerin, um Kräfte zu sparen. "Schneller wäre es bestimmt nicht gegangen. Lieber laufe ich dann eine gute Zeit über 1500 Meter", kündigte die Weltmeisterin im Sprint-Vierkampf an.
Schubert war begeistert
Trainer Thomas Schubert war von Jenny Wolfs Leistung begeistert. "Ich staune, wie sie das gemeistert hat. Zuvor war sie nach dem harten Training in einem kleinen Stimmungstief, alle Knochen taten ihr weh. Das war wirklich wieder eine runde Sache", lobte der Berliner. "Die ersten 100 Meter sind ein Pfund, mit dem sie wuchern kann." Im zweiten Durchgang war der Angang mit 10,9 Sekunden rund eine halbe Sekunde langsamer als zum Auftakt, doch war ihr Sieg jederzeit ungefährdet.
Hahn und Weber vorn
Bei den Herren verteidigte Friesingers Trainingsgefährte Anton Hahn aus Erfurt in 36,12 und 36,45 Sekunden seinen 500-Meter-Titel. Er wies damit seine Befähigung nach, zum Weltcup-Auftakt in Salt Lake City mit dabei zu sein. Zum dritten Mal 5000-Meter-Meister wurde in Abwesenheit von Titelverteidiger Tobias Schneider der Chemnitzer Marco Weber in guten 6:31,32 Minuten. Schneider leidet noch unter den Folgen eines Unfalls, bei dem er im Radtraining von einer Autofahrerin angefahren wurde und Prellungen an Hüfte und Schulter erlitt. Über 3000 Meter holte sich Team-Olympiasiegerin Daniela Anschütz- Thoms in 4:11,22 Minuten ihren zweiten Titel. In Abwesenheit von Claudia Pechstein, die mit ihrer norwegischen Trainingsgruppe bereits in Salt Lake City weilt, bezwang die 32-jährige Erfurterin auf ihrer Hausbahn die Berlinerin Lucille Opitz (4:16,46) deutlich.
Quelle: ard.de
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Saisonstart der Langläufer
Damoklesschwert Doping-Verdacht
Am Samstag (27.10.07) beginnt in Düsseldorf auf künstlich angelegter Skipiste der Weltcup der Ski-Langläufer. Neben dem Problem der ungeklärten Fernsehübertragungen hängt ein weiteres Damoklesschwert über den Nordischen Skisportlern: Der Doping-Verdacht.
Jochen Behle ist zuletzt böse geworden. Der Bundestrainer der deutschen Langläufer hat in den letzten Jahren entscheidend an den Reformen des Sports mitgearbeitet. Kürzere Rennen, direkte Zweikämpfe, insgesamt mehr Aktion - der Langlauf hat sich zu einer attraktiven Sportart gemausert. Zudem haben die Deutschen zuletzt vieles gewonnen. Dennoch steckt der nordische Skisport hierzulande in der Krise. Fehlende Fernsehgelder und Doping-Diskussionen machen Behle und seinen Kollegen zu schaffen.
Vor allem der Heidelberger Molekularbiologe und Doping-Jäger Werner Franke bezeichnete den nordischen Skisport neben dem Radsport wiederholt als besonders verseuchte Sportart. Daher ist Behle zuletzt der Kragen geplatzt: "Herr Franke hat mitunter Fantastereien im Kopf, die keiner seriösen Überprüfung standhalten. Offenbar wird er vom Geltungsdrang angetrieben. Natürlich hat es im internationalen Langlauf, wie in allen Ausdauersportarten, schon viele Dopingfälle gegeben. Doch der Vergleich mit dem Profiradsport hinkt an allen Ecken und Enden. Bei uns gab und gibt es Tausende Kontrollen, die auch greifen."
Dem Blutdoping auf der Spur
Nicht erst seit dem spektakulären Blutdoping-Fall Johann Mühleggs 2002 oder Evi Sachenbachers auffälligen Blutwerten vor Olympia 2006 stehen die Langläufer unter einer Art Generalverdacht. Die Vorteile, die ein dopender Athlet theoretisch gegenüber "sauberen" Konkurrenten hat, sind in der klassischen Ausdauersportart Langlauf einfach derart groß, dass man an diesem Thema niemals vorbeikommen wird. Das weiß auch der Deutsche Skiverband und geht mit einer selbsternannten Anti-Doping-Initiative in die Offensive.
Es wurde eine medizinische Datenbank angelegt, in der sämtliche relevanten Laborwerte aller Kader-Athleten archiviert sind. "Auf diese Weise", so Bernd Wolfarth, leitender Verbandsarzt im DSV, "lassen sich für jeden einzelnen Sportler individuelle Wertebereiche festlegen und dokumentieren." Jeder DSV-Athlet hat zudem einen Athletenpass erhalten, in dem alle individuellen Untersuchungsergebnisse zusammengefasst werden. Unter anderem auch eine Blutvolumenbestimmung, die im Laufe des Jahres 2007 bei jedem Athleten vorgenommen wurde. Blutmanipulationen könnten zukünftig also allein anhand dieser statistischen Werte erkannt und nachgewiesen werden. Den "Blutpass", für dessen geplante Einführung sich die Radsportler in der abgelaufenen Woche haben feiern lassen, besitzen die Skiläufer also bereits.
Noch keine perfekten Tests
Der große Schwachpunkt der Untersuchungen ist indes, dass sie nicht von unabhängigen Gremien, sondern vom Verband selbst gemacht wurden. Dennoch ist Ulrike Spitz, Sprecherin der Nationalen Anti-Doping Agentur voll des Lobes über die Skisportler: "Man muss sagen, dass die Kooperation mit den Skisportlern wirklich gut ist. Sie unterstützen uns in der Arbeit, wo es geht." Weil die NADA in 2007 allerdings noch über den mangelhaften Etat der letzten Jahre verfügt, konnte vor der nun beginnenden Saison noch lange nicht so intensiv kontrolliert werden, wie gewünscht. "Wir konnten zwar schon einige Blutkontrollen vornehmen, doch so flächendeckend und regelmäßig, wie wir das gern tun würden, ging es aus finanziellen Gründen in diesem Jahr noch nicht", räumt Ulrike Spitz Defizite ein.
Ob Auffälligkeiten bei einzelnen Athleten festgestellt wurden, darüber will die NADA-Sprecherin allerdings keine Auskunft geben: "Wir sind noch mitten in den Kontrollen. Wenn wir unsere Verdachtsmomente jetzt schon preisgeben würden, wären wir nicht schlau. Und um intelligentere Kontrollen als in der Vergangenheit geht es uns ja gerade." Ob unter den Skisportlern Sünder gefunden wurden, wird man also erst in den nächsten Wochen erfahren.
Quelle: ard.de
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Tobias Angerer
Entspannter Titelverteidiger
Er war der herausragende Langläufer der vergangenen beiden Jahre, zwei Mal gewann er den Gesamtweltcup, dazu die neu eingeführte "Tour de Ski". Vor dem Auftakt zur neuen Saison will sich der Titelverteidiger aber nicht zu Prognosen hinreißen lassen.
Es sei "wie jedes Jahr", und schon bei diesen Worten muss Tobias Angerer anfangen zu Schmunzeln. Er weiß: Seine Worte werden die Journalisten wohl langweilen. Aber was gleich kommt, sind für ihn bei weitem keine Floskeln: "Ich will mich nicht groß festlegen, dass ist dann wieder unnötiger Druck, den ich da aufbaue", sagt Angerer zu den Saisonzielen. Da war es, zumindest kurz: "Druck". Dieses Wort scheint der 30-Jährige ansonsten so gut wie vollständig aus seinem Wortschatz verbannt zu haben.
Teilziel "Tour de Ski"
Mit beeindruckender Leichtigkeit sicherte sich Angerer in der vergangenen Saison zum zweiten Mal den Weltcup und dann auch noch die neu eingeführte "Tour de Ski". Letztere ist es auch, die er noch am ehesten als "primäres Ziel" für die neue Weltcupsaison ausgibt. "Daran will ich mich dann auch messen lassen, dort will ich meine beste Leistung abrufen", erklärt er, "und wenn Du da vorne dabei bist, ist der Gesamtweltcup auch wieder eine Möglichkeit." Doch dann rudert er gleich wieder zurück, bloß keinen Druck aufbauen: "Aber ich will mich da nicht festlegen."
Erfolgsrezept Konstanz
Dass Erfolg nicht planbar ist, weiß der Vachendorfer nur zu gut: "Die Technik muss stimmen, der Kopf muss stimmen, das Material muss passen, und wenn man diese Sachen addiert - dann ist vielleicht eine vordere Platzierung möglich", so Angerer. Das "Vielleicht" ist mit Bedacht gewählt. Denn der Oberbayer weiß, dass er seine Erfolge vor allem einem Umstand zu verdanken hat: Keine Krankheiten, keine Verletzungen - und dadurch viel Konstanz. "Ich habe in den letzten Jahren jedes Jahr einen Schritt nach vorne gemacht und bin immer stabiler geworden", sagt Angerer, "toi, toi, toi, ich hoffe, dass es so bleibt."
Gemeinsame Trainingsgruppe
Daneben gingen Angerer und die deutschen Langläufer im vergangenen Sommer aber auch neue Wege, um noch erfolgreicher zu sein. Die teilweise getrennt agierenden Trainingsgruppen in Bayern und Thüringen wurden zusammengefasst, mehrmals ackerte Angerer in Oberhof mit seinen Mitstreitern René Sommerfeldt & Co.: "Du musst Dich im Training täglich mit sehr, sehr vielen guten Läufern messen und wir haben uns da natürlich gegenseitig motiviert und nach vorne getrieben. Und man sieht, dass jeder der Beste sein will und ich denke, dass das ein Schlüssel ist zum Erfolg des ganzen Teams."
Angerer glaubt an den sauberen Sport
Natürlich haben die Langläufer in der Sommervorbereitung auch die negativen Dopingschlagzeilen rund um den Radsport erreicht. Langlauf steht, fast schon traditionell, als Ausdauersportart unter mindestens genauso kritischer Beobachtung. Es ist "sehr schockierend, was da rausgekommen ist", sagt Angerer über die Kollegen im Sattel. Ähnliches beim Langlauf hält er allerdings für undenkbar. Zudem habe die Sportart ihren großen Dopingsskandal schon im Winter 2001/2002 erlebt.
Auch wenn es in jeder Sportart, auch im Langlauf, immer wieder schwarze Schafe geben werde, sagt Angerer selbstbewusst: "Ich persönlich, ich glaube an den sauberen Sport. Und ich weiß es auch, weil ich zu 100 Prozent meine Leistungen auf sauberem Weg geschafft habe. Und da bin ich sehr, sehr stolz darauf. Und deshalb kann man ganz entspannt mit dem Thema umgehen." Ganz entspannt eben. Oder wie Tobias Angerer es wohl am liebsten formuliert hätte: ganz ohne Druck.
Quelle: ard.de
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Saisonauftakt der Langläufer
Spektakel am Rheinufer
Die Organisatoren haben für die steigenden Temperaturen nur ein müdes Lächeln übrig: Trotz aller Widrigkeiten ist der Saisonauftakt am Düsseldorfer Rheinufer gesichert, die Sprintloipe ist bestens präpariert.
Der Schnee ist so fest komprimiert, dass es dem System nichts ausmacht. Es kann sogar sommerlich warm werden", erklärte Sprecherin Ricarda Meier. Am Donnerstag (25.10.07) rollten die ersten LKW von der Neusser Skihalle in die Düsseldorfer Innenstadt. Bis zum Auftakt am Samstag soll der rund 800 Meter lange Rundkurs bereit für den Weltcup sein. Rund 3.000 Kubikmeter Schnee werden für das mittlerweile schon traditionelle Düsseldorfer Event in die Innenstadt gekarrt.
Die Problemlöser
Die steigenden Temperaturen stellen die Veranstalter vor keine großen Probleme. Schon in den Vorjahren hatten die Organisatoren mit diversen Widrigkeiten zu kämpfen. 2005 sorgte Regen für unangenehme Rahmenbedingungen, im vergangenen Jahr bedrohten Temperaturen über 20 Grad die Veranstaltung. 2002 musste der Teamwettbewerb wegen Sturmböen komplett abgesagt werden.
17 deutsche Starter
Rund 150 Athleten aus 20 Nationen treten im Sprint (Samstag) und im Teamsprint (Sonntag) an, die Finalläufe sind jeweils um 14.00 Uhr angesetzt. Der Deutsche Skiverband ( DSV ) schickt sieben Damen und zehn Herren an den Start. Rund um die Loipe werden rund 350.000 Besucher erwartet.
Das DSV-Aufgebot
Damen: Stefanie Böhler (SC Ibach), Nicole Fessel (SC Oberstdorf), Manuela Henkel (SV Großbreitenbach), Claudia Künzel-Nystad (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Evi Sachenbacher-Stehle (WSV Reit im Winkl), Katrin Zeller (SC Oberstdorf)
Herren: Tobias Angerer (SC Vachendorf), Johannes Bredl (WSV Rabenstein), Tom Brunner (SKI-KLUB Girkhausen), Jens Filbrich (SV Eintracht Frankenhain)
Nur Teamsprint: Franz Göring ( SCM Zella-Mehlis), Eric Hänel ( WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Lars Hänel ( WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Robert Metze ( SCM Zella-Mehlis), Josef Wenzl ( SC Zwiesel), Oliver Wünsch ( SV Großwaltersdorf 1953)
Quelle: ard.de
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Riesenslalom-Auftakt in Sölden
DSV-Damen stark im ersten Lauf
Die Läuferinnen des Deutschen Skiverbands (DSV) haben einen hervorragenden Saisonstart erwischt: Nach dem ersten Durchgang des Riesenslaloms in Sölden liegt Maria Riesch auf dem fünften Rang, Kathrin Hölzl ist Achte. Es führt die Finnin Tanja Poutiainen.
Nur etwas mehr als eine Sekunde trennt die ersten fünfzehn Läuferinnen, für Riesch und Hölzl scheint im zweiten Durchgang (12.45 Uhr) noch einiges möglich. Die Bischofswiesenerin Hölzl legte mit Startnummer eins zunächst eine Zeit vor, an der sich so manche Mitfavoritin die Zähne ausbeißen sollte. So verpatzte beispielsweise die schwedische Allrounderin Anja Paerson den Saisonauftakt komplett und hat schon 1,37 Sekunden Rückstand auf die führende Poutiainen.
Rieschs rasanter Ritt
Ganz anders die DSV-Damen. Maria Riesch fuhr, angespornt vom starken Hölzl-Auftritt, mit Startnummer 17 ganz weit nach vorne. Nur 28 Hundertstelsekunden trennen die Garmisch-Partenkirchnerin von einem Podest. Nach ihren Kreuzbandrissen und der vergangenen, eher durchwachsenen, Comeback-Saison scheint die 22-Jährige in diesem Jahr endlich wieder zurück in die Weltspitze zu drängen.
DSV-Nachwuchs ohne Chance
Pech hatte dagegen Nachwuchstalent Viktoria Rebensburg. Der erst 17-Jährigen, die im vergangenen Winter mit einigen vorderen Plätzen für Furore gesorgt hatte, wurden in Sölden die Rennski gestohlen. Zeit, um sich auf die Ersatzbretter einzustellen, blieb nicht. Mit einem Rückstand von 1,88 Sekunden auf Poutiainen ist ein Topplatzierung in weite Ferne gerückt. Immerhin erreichte sie als 25. den zweiten Lauf der besten 30. Die Ramsauerin Carolin Fernsebner musste der hohen Startnummer 37 Tribut zollen: Mit 3,23 Sekunden Rückstand auf Platz eins verpasste sie als 40. den zweiten Durchgang.
Quelle: ard.de
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Riesenslalom der Damen in Sölden
Bitterer Saisonauftakt für Riesch und Hölzl
Es sah prächtig aus nach dem ersten Lauf: Maria Riesch Fünfte, Kathrin Hölzl auf Platz acht, das Podest in Reichweite. Doch beide deutsche Topläuferinnen patzten im zweiten Durchgang. Riesch schied aus, Hölzl verpasste einen Sprung nach vorn. Der Sieg ging an die Italienerin Densie Karbon.
Es war ein kurioses Rennen am Söldener Rettenbachferner. Nach dem ersten Lauf sah es ganz danach aus, dass die Topläuferinnen der Vorsaison auch den Auftakt zur neuen Saison dominieren könnten. Die Finnin Tanja Poutiainen lag auf dem ersten Platz, gefolgt von der Italienerin Denise Karbon und der Österreicherin Nicole Hosp. Doch der zweite Lauf sollte das gesamte Klassement ordentlich durcheinander wirbeln.
Die anspruchsvolle Gletscherstrecke provozierte fast bei jeder Läuferin Fahrfehler. So konnten sich Starterinnen wie die Schwedin Anja Pärson - im ersten Durchgang nur 19. - noch nach vorne katapultieren. Gleich zwei Läuferinnen rasten so noch aufs Podest: Die Österreicherin Kathrin Zettel verbesserte sich mit Laufbestzeit von Rang 24. auf Platz drei, die US-Amerikanerin Julia Mancuso schob sich vom 13. auf den zweiten Platz vor.
Vom Führungstrio blieb nur Denise Karbon cool: Die Italienerin zelebrierte zwei solide Durchgänge und siegte verdient, Poutiainen und Hosp verpassten dagegen nach schwächeren Läufen das Podest.
Bitterer Auftakt für Riesch und Hölzl
Richtig ärgern dürften sich die Garmisch-Partenkirchnerin Maria Riesch und Bischofswiesenerin Kathrin Hölzl über den Saisonauftakt in Sölden. Nach dem ersten Durchgang lagen sie auf den Plätzen fünf und acht noch in Schlagdistanz zu den Podestplätzen. Doch in Durchgang zwei gab's ein bitteres Erwachen: Maria Riesch startete verhalten, büßte Zeit ein und verkantete schließlich. Sturz, Abflug, das "Aus" - zum Glück ohne Verletzung.
Kathrin Hölzl, die als erste Läuferin ins Rennen gegangen war und quasi als "Testpilotin" auf der schwierigen Piste am Rettenbachferner agierte, konnte im zweiten Lauf ebenfalls nicht an ihre starke Vorstellung des ersten Durchgangs anknüpfen. Ein verhaltener Lauf kostete sie wertvolle Hundertstelsekunden - am Ende verteidigte sie immerhin Platz acht, da auch zahlreiche andere Spitzenläuferinnen patzten.
Rebensburg mit Pech - und einer starken Leistung
Pech hatte dagegen Nachwuchstalent Viktoria Rebensburg. Der erst 17-jährigen Kreutherin, die im vergangenen Winter mit einigen vorderen Plätzen für Furore gesorgt hatte, wurden in Sölden die Rennski gestohlen. Zeit, um sich auf die Ersatzbretter einzustellen, blieb nicht. Mit einem Rückstand von 1,88 Sekunden auf Platz eins nach dem ersten Durchgang war eine Topplatzierung in weite Ferne gerückt. Immerhin erreichte sie als 25. den zweiten Lauf der besten 30. Nach einer klasse Vorstellung und der viertbesten Zeit im zweiten Durchgang konnte sich Rebensburg am Ende auf Platz 18 steigern.
Die Ramsauerin Carolin Fernsebner musste dagegen der hohen Startnummer 37 Tribut zollen: Mit 3,23 Sekunden Rückstand auf Platz eins verpasste sie als 40. den zweiten Durchgang.
Quelle: ard.de
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Saisonauftakt der Langläufer
Wenzl siegt in Düsseldorf
Der Sprint wird wohl auch in der neuen Saison die ungeliebteste Disziplin im Team des Deutschen Skiverbands (DSV) bleiben. Doch Bundestrainer Jochen Behle hat endlich wieder ein Sprintjuwel im Einsatz. Beim Saisonauftakt in Düsseldorf düpierte der Zwieseler Allrounder Josef Wenzl die versammelte Weltelite und gewann den Sprint am Rheinufer.
Quelle: ard.de
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Herren-Riesenslalom in Sölden
Ted Ligety führt nach Durchgang eins
Der US-Amerikaner Ted Ligety liegt beim Saisonauftakt der Herren auf Siegkurs. Nach dem ersten Riesenslalom-Lauf führt er vor dem Finnen Kalle Palander und dem Österreicher Benjamin Raich. Die Läufer des Deutschen Skiverbands verpassten den Sprung in den zweiten Durchgang.
Quelle: ard.de
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Teamsprints in Düsseldorf
Ernüchterung nach dem Sensationssieg
Einen Tag nach dem Triumph am Düsseldorfer Rheinufer hat Josef Wenzl und die deutschen Sprinter die Realität wieder: Im Teamsprint waren die Starterinnen und Starter des Deutschen Skiverbands am Sonntag (28.10.07) ohne Chance.
Für Josef Wenzl, der gemeinsam mit Weltcuptitelverteidiger Tobias Angerer als Team Deutschland I in die Loipe ging, war bereits im Halbfinale Schluss. Dabei erwischte das Duo allerdings einen rabenschwarzen Tag: Angerer verlor in dem 6x1,5-Kilometerrennen einen Ski und vergab dadurch unfreiwillig die Chance auf den möglichen Finaleinzug. Auch die Mannschaften Deutschland III (Oliver Wünsch/Johannes Bredl) und Deutschland IV (Lars Hänel/Erik Hänel) verpassten das Finale der zehn schnellsten Sprint-Duos.
So sollten es Deutschland II mit Franz Göring und Jens Filbrich richten. In einem packenden Finale, in dem die zehn Teams bis zur letzten Runde recht dicht beieinander liefen, setzten sich dann aber doch die gewohnt dominanten Schweden durch. Schweden II (Marcus Hellner/Emil Joensson) gewann vor Schweden I (Thobias Fredriksson/Peter Larsson) und Tschechien I (Ales Razym/Dusan Kozisek). Für Göring/Filbrich blieb Platz sieben mit einem Rückstand von 1,9 Sekunden.
Schweden II siegt im Damenrennen
Bei den deutschen Damen sorgte das Duo Evi Sachenbacher-Stehle/Claudia Künzel-Nystad für die stärkste Vorstellung. Die beiden deutschen Topläuferinnen landeten auf dem fünften Platz. Den Tagessieg sicherte sich das Team Schweden II mit Charlotte Kalla und Britta Norgren vor Russland I (Natalia Korosteleva/Natalia Matveeva) und Finnland I mit Pirjo Muranen und Virpi Kuitunen.
Deutschland III mit Katrin Zeller und Stefanie Böhler landete im Finale der zehn schnellsten Teams auf dem achten Rang. Team Deutschland II mit Manuela Henkel und Nicole Fessel schied im Halbfinale aus.
Quelle: ard.de