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Reiteralm - Costazza in Führung
Nach dem ersten Durchgang des Weltcup-Slaloms auf der Reiteralm führt die Italienerin Chiara Costazza. Nur knapp dahinter liegen die Schwedin Maria Pietilae-Holmner und die Titelverteidigerin im Slalom-Weltcup Marlies Schild (Österreich). Maria Riesch rangiert als beste Deutsche auf Rang zehn.
Weitere für DSV-Läuferinnen haben sich für den zweiten Durchgang qualifiziert. Fanny Chmelar und Nina Perner überrascheten mit den Rängen 18 und 19. Kathrin Hölzl belegt nach Lauf eins Platz 25. Gerade noch geschafft hat es Monika Bergmann als 29. Nicht geschafft hat es Susanne Riesch.
Quelle: eurosport.de
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Reiteralm - Schild bestätigt Favoritenrolle
Marlies Schild hat den Weltcup-Slalom auf der Reiteralm für sich entschieden. Die Österreicherin gewann sechs Hundertstelsekunden vor ihrer Landsfrau Nicole Hosp und der Italienerin Chiara Costazza, die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte. Maria Riesch wurde als beste DSV-Athletin Elfte.
Schild, die im vergangenen Winter den Slalom dominiert hatte, wurde mit ihrem Sieg beim ersten Saison-Torlauf ihrer Favoritenrolle gerecht und behielt im dichten Schneetreiben auf der Reiteralm den Durchblick. Nach dem ersten Lauf war die Salzburgerin auf Rang drei gelegen, kletterte aber in Durchgang zwei mit einer famosen Fahrt im Mittelstück noch auf das oberste Podest, was auch ein Fehler beim Übergang ins Flache nicht verhindern konnte.
Den Doppelsieg der ÖSV-Damen machte Nicole Hosp perfekt. Die Tirolerin verpasste nach Platz vier am Vormittag nur um sechs Hundertstelsekunden den Sieg. Die Titelverteidigerin im Gesamt-Weltcup revanchierte sich damit für den misslungenen Auftakt beim Riesenslalom in Sölden, wo sie nur Zwölfte wurde.
Für die Halbzeit-Führende Chiara Costazza reichte es zu Rang drei, 0,09 Sekunden vor der US-Amerikanerin Resi Stiegler und drei Zehntelsekunden hinter Schild.
Fünf Deutsche in den Punkterängen
Neben Maria Riesch klassierten sich noch vier weitere Läuferinnen aus dem DSV-Team in den Punkterängen. Die Riesenslalom-Spezialistin Kathrin Hölzl verbesserte sich von Rang 25 im ersten Durchgang noch auf Platz 16. Nina Perner fuhr mit Rang 20 ihr bestes Weltcup-Resultat ein. Monika Bergmann wurde 22.
Quelle: eurosport.de
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Herren-Slalom auf der Reiteralm
Noch alles drin für Neureuther
Beim Herren-Slalom auf der österreichischen Reiteralm bei Schladming ist Felix Neureuther im ersten Durchgang auf Platz neun gefahren. Es führt überraschend der Schweizer Marc Gini vor Kalle Palander aus Finnland.
Bei dichtem Schneetreiben sorgte Gini für eine faustdicke Überraschung. Der Schweizer war im Weltcup bislang nie über Platz neun hinausgekommen. Doch auf der Reiteralm gelang ihm nun ein Traumlauf. Er absolvierte den ersten Durchgang in 58,96 Sekunden und benötigte damit 27 Hundertstel weniger als Palander. Auf dem dritten Rang liegt Manfred Pranger (59,25) vor seinem österreichischen Team- Kollegen Benjamin Raich (59,47). Der 23-jährige Felix Neureuther aus Partenkirchen hat als Neuntplatzierter einen Rückstand von 83 Hundertstel auf den Führenden. Alois Vogl aus Zwiesel und Dominik Stehle aus Obermaiselstein schieden aus. Der zweite Lauf beginnt um 13.00 Uhr.
Quelle: ard.de
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Weltcup-Auftakt in Salt Lake City
Wolf feiert zwölften Weltcup-Sieg
Die Berliner Eissprinterin Jenny Wolf hat an der Stätte ihres größten Erfolges ihren zwölften Weltcup-Sieg gefeiert, den ganz großen Wurf aber knapp verpasst.
Beim Weltcup-Auftakt in Salt Lake City setzte sich die 28 Jahre alte Literaturstudentin über 500 Meter in 37,22 Sekunden vor Vortagessiegerin Wang Beixing aus China (37,45) durch, verfehlte ihren eigenen Weltrekord (37,04) allerdings um 18 Hundertstel. Die Bestmarke hatte sie exakt vor acht Monaten bei ihrem WM- Sieg ebenfalls auf der Olympiabahn von 2002 aufgestellt.
Dennoch war Wolf zufrieden. "Besser hätte es kaum laufen können, der Angang war nicht ganz so schnell wie am Freitag, aber dafür der Rest umso besser", sagte die Berlinerin: "Nimmt man das Beste aus beiden Rennen, hätte es vielleicht sogar mit dem Weltrekord geklappt. Aber unter dem Strich nehme ich mit, dass ich momentan sehr schnell unterwegs bin."
Am Freitag war sie Wang (37,32) gleichfalls im direkten Duell noch mit 37,47 Sekunden unterlegen gewesen und hatte danach mit einem Fehler in der zweiten Kurve gehadert.
Heike Hartmann trumpfte auf
Stark trumpfte auch Heike Hartmann auf. Die Junioren-WM-Zweite von 2001, die seit dieser Saison nicht mehr für Erfurt, sondern Inzell startet, pulverisierte ihre Bestzeiten auf 38,04 Sekunden beziehungsweise 1:15,13 Minuten und vollzog mit den Rängen fünf (500 Meter) und acht (1.000 Meter) den Vorstoß in die Weltelite. Am Samstag fügte sie noch einmal Platz acht über 500 Meter in 38,23 Sekunden hinzu.
Pechstein nur auf Rang 14
Olympiasiegerin Claudia Pechstein ist im ersten Weltcup-Rennen ohne ihren langjährigen Erfolgstrainer Achim Franke hinter den Erwartungen zurückgeblieben. In Abwesenheit von Sprint-Weltmeisterin Anni Friesinger belegte die 35 Jahre alte Langstrecken-Spezialistin aus Berlin im 1500-Meter-Rennen beim Sieg der Kanadierin Christine Nesbitt (1:52,75) nur den 14. Platz und blieb nach Problemen bei einem Bahnwechsel in 1:56,94 Minuten mehr als zwei Sekunden unter ihrer Bestzeit. Team-Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms (Erfurt/1:55,69) erreichte als beste Deutsche Platz acht. Zweite wurde Kristina Groves (Kanada/1:54,25) vor der Italienerin Chiara Simionato (1:54, 65).
Pechstein trainiert seit dieser Saison mit der norwegischen Männer-Nationalmannschaft unter dem amerikanischen Coach Peter Müller. Ihr Mentor Achim Franke hatte nach 16-jähriger Zusammenarbeit seinen Ruhestand angetreten und steht der erfolgreichsten deutschen Winter-Olympionikin nur noch als Berater zur Verfügung. Friesinger hatte auf einen Start verzichtet. "Sie ist am Freitag ein Super-Rennen gelaufen, und sie wollte wegen der Nachwirkungen ihrer Erkältung kein Risiko eingehen", sagte Teamleiter Helge Jasch. "Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, am Sonntag will sie wie geplant im zweiten 1.000-Meter-Rennen starten."
Weltrekorde durch Koskela und Fabris
Der Italiener Enrico Fabris hat einen Weltrekord über 5000 Meter aufgestellt. Der Doppel-Olympiasieger von Turin blieb in 6:07,40 Minuten acht Hundertstelsekunden unter der bisherigen Bestmarke des Niederländers Sven Kramer, die der Weltmeister vor gut acht Monaten in Calgary aufgestellt hatte. Fabris verwies Kramer (6:07,52), der über diese Strecke seine erste Niederlage seit anderthalben Jahren kassierte, und den Norweger Havard Bökko (6:14,14) auf die Plätze zwei und drei. Der Berliner Tobias Schneider verfehlte in persönlicher Bestzeit von 6:21,55 Minuten den deutschen Rekord des Dresdners Jens Boden nur um 1,4 Sekunden und wurde Achter.
Fabris sorgte im vierten Männerrennen beim Weltcup-Auftakt für den vierten Weltrekord. Vor dem Team-Olympiasieger hatte am Samstag bereits der Finne Pekka Koskela in 1:07,00 Minuten dem US-Amerikaner Shani Davis den Weltrekord über 1000 Meter abgenommen. Am Freitag war der Kanadier Jeremy Wotherspoon über 500 Meter 34,03 Sekunden gelaufen und damit gleich 22 Hundertstel schneller gewesen als der Südkoreaner Lee Kang-Seok. Zudem stellte der Niederländer Erben Wennemars auf der schnellsten Eisbahn der Welt in 1:42,32 Minuten die 1500-Meter-Bestzeit von Davis ein.
Quelle: ard.de
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Friesinger erneut nur Zweite
Deutscher Rekord reichte nicht zum Sieg
Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger hat im zweiten 1.000-Meter-Rennen beim Weltcup-Auftakt in Salt Lake City ihren 45. Weltcup-Sieg erneut knapp verpasst.
Die Sprint-Weltmeisterin verbesserte zwar ihren eigenen deutschen Rekord um 24 Hundertstelsekunden auf 1:13,71 Minuten, musste sich aber wie schon im ersten Lauf am Freitag mit Rang zwei zufrieden geben. Es gewann die Italienerin Chiara Simionato in der zweitbesten je gelaufenen Zeit (1:13,47). Platz drei belegte Christine Nesbitt (1:13,92) aus Kanada.
Friesingers Vereinskollegin Heike Hartmann kam in 1:15,49 Minuten auf den 12. Platz, Judith Hesse (Erfurt) belegte Platz 15 (1:16,37), Monique Angermüller aus Berlin beendete das Rennen auf Rang 20 (1:16,64). In der Weltcup-Wertung führen nun Friesinger und Beixing Wang gemeinsam mit 160 Punkten das Klassement an. Die Chinesin, die das erste 1.000-Meter-Rennen am Freitag gewonnen hatte, wurde im zweiten Lauf Vierte.
Pechstein nur Vierte
Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat am Sonntag über die 3.000 Meter die Medaillenränge verfehlt und in 4:00,66 Minuten Platz vier belegt. Siegerin wurde Martina Sablikova aus Tschechien. Daniela Anschütz-Thoms aus Erfurt belegte den sechsten Platz.
Wotherspoon verpasst Weltrekord ganz knapp
Bei den Herren feierte Jeremy Wotherspoon den 60. Weltcup sieg seiner Karriere. Nach seinen beiden Erfolgen über 500 Meter gewann der 31-jährige Kanadier auch die 1.000 Meter. In 1:07,03 Minuten verpasste er dabei den erst 24 Stunden alten Weltrekord von Pekka Koskela nur um 0,03 Sekunden. Der Finne hatte ohne Angabe von Gründen kurzfristig auf das Rennen am Sonntag verzichtet.
Platz zwei sicherte sich in 1:07,04 Minuten Olympiasieger und Ex-Weltrekordler Shani Davis aus den USA. Dritter wurde der Südkoreaner Lee Kang-Seok in 1:07,07. Der deutsche Meister Samuel Schwarz aus Berlin kam nach Platz 16 am Samstag im zweiten 1.000-m-Rennen in 1:08,89 Minuten auf den 18. Rang.
Quelle: ard.de
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Weltcup auf der Reiteralm
Erster Herren-Slalom - erste Sensation
Den ersten Herren-Slalom der Saison auf der österreichischen Reiteralm bei Schladming hat am Sonntag (11.11.07) völlig überraschend der Schweizer Marc Gini gewonnen. Felix Neureuther wurde Elfter.
Schon im ersten Durchgang hatte Gini mit Laufbestzeit für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Im zweiten Durchgang konnte er seine gute Leistung bestätigen. Der Schweizer, der im Weltcup bislang nie über Platz neun hinausgekommen war, siegte am Ende mit einer Zeit von 1:53,49 Minuten. Auf Platz zwei fuhr der Finne Kalle Palander (1:53,77). Dritter wurde Manfred Mölgg aus Italien (1:53,99).
Neureuther verpasst Top Ten
Felix Neureuther fiel im zweiten Lauf vom neunten auf den elften Rang zurück. Der 23-jährige Partenkirchener wollte zwar "attackieren", fuhr aber dennoch zu verhalten. "Ich bin nicht zufrieden. Das waren zwei Sicherheitsläufe, und das ist auf diesem Hang einfach zu wenig", sagte Neureuther nach dem Rennen. Die Quittung: ein Rückstand von 1,53 Sekunden auf den Sieger und von 1,03 Sekunden auf einen Podestplatz. Alois Vogl aus Zwiesel und Dominik Stehle aus Obermaiselstein waren bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.
Kein Podestplatz für Österreich
Nach dem österreichischen Slalom-Doppeltriumph von Marlies Schild und Nicole Hosp am Vortag reichte es für Austria diesmal nicht für einen Platz auf dem "Stockerl". Dennoch erzielten die ÖSV- Herren das beste Mannschaftsergebnis aller teilnehmenden Nationen: Fünf Österreicher kamen unter die besten 12. Aber Slalom-Weltmeister Mario Matt (fünfter Platz) und Topfavorit Benjamin Raich (Rang sieben) hatten sich zuvor sicher mehr ausgerechnet.
Quelle: ard.de
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Koreanerin Kim unantastbar
Der Grand Prix in Harbin ist am Samstag mit einem Sieg der WM-Dritten Yu-Na Kim aus Korea zuende gegangen. Die 17-Jährige deklassierte die Konkurrenz und gewann mit 24,34 Punkten Vorsprung vor Juniorenweltmeisterin Caroline Zhang (USA).
Kim zeigte sechs Dreifachsprünge, während Zhang und auch die drittplatzierte Europameisterin Carolina Kostner (Italien) je zweimal stürzten. "Nach meinem Fehler im Kurzprogramm war ich nervös und habe heute vor allem versucht, mich zu konzentrieren", sagte Kim, die im Zwischenklassement nur Rang drei belegt hatte. "Ich bin froh, dass ich noch gewinnen konnte."
Den Herrenwettbewerb entschied der Amerikaner Johnny Weir für sich, der mit einer fehlerfreien Kür nach einer schwachen Vorjahressaison ein kleines Comeback feierte und seinen Teamkameraden Evan Lysacek sowie den zweifachen Weltmeister Stéphane Lambiel aus der Schweiz auf die Plätze zwei und drei verwies. Vor allem Lambiel war überhaupt noch nicht in Form und landete in der Kür dreimal auf dem Hosenboden.
Im Eistanzwettbewerb überholten Tanith Belbin/Benjamin Agosto (USA) noch die nach den ersten zwei Wettkampftagen führenden Russen Oksana Domnina/Maxim Shabalin. Die Vize-Europameister verloren durch eine unbeabsichtigte, überzählige Hebung viele Punkte. Der Cup of China war der dritte Wettbewerb der Eiskunstlauf-Grand Prix Serie. Deutsche waren nicht am Start, nachdem das Paarlaufpaar Mari Vartmann/Florian Just (Dortmund) wegen einer Magen-Darm-Grippe Vartmanns aufgeben musste.
Quelle: eurosport.de
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Reiteralm - Riesch in Lauerstellung
Im Schneegestöber von Schladming waren die Podestplätze für die deutschen Skifahrerinnen in weiter Ferne, dennoch blicken Maria Riesch und die jungen Wilden einem erfolgreichen Winter entgegen. Beim Sieg der österreichischen Slalom- Königin Marlies Schild machte das junge deutsche Team Hoffnung.
Gleich fünf von sieben Damen des Deutschen Skiverbandes (DSV) holten auf der Reiteralm Weltcup-Punkte - so viele Sportlerinnen wie bei keiner anderen Nation. Am besten schnitt dabei die Partenkirchenerin Maria Riesch trotz eines schweren Fahrfehlers als Elfte ab und nährte Hoffnungen auf baldige Spitzenplatzierungen.
"Man sieht, dass eine Menge Potenzial in der Mannschaft steckt. Noch ist es nicht voll ausgeschöpft", sagte Damen-Cheftrainer Mathias Berthold. Die viermalige Weltcup-Siegerin Riesch sieht sich selbst in guter Verfassung. "Dass es gleich zum Anfang der Saison so gut läuft, ist für mich ungewohnt, weil ich sonst immer Startprobleme hatte", sagte Riesch, die mit einem Sicherheitslauf im zweiten Durchgang die ersten Saison-Zähler einfuhr. "Es ist gut zu wissen, dass man schnell fahren kann."
Die Bischofswiesener Riesenslalom-Spezialistin Kathrin Hölzl präsentierte sich im zweiten Durchgang ebenfalls in sehr guter Verfassung und fuhr im dichten Schneetreiben von Rang 25 auf 16 vor. Nina Perner aus Karlsruhe verbuchte beim dritten Weltcup-Start als 20. ihr bestes Resultat. Monika Bergmann aus Lam auf Platz 22 und die Partenkirchenerin Fanny Chmelar als 24. holten ebenfalls Punkte. Leer gingen nur Susanne Riesch (Partenkirchen) und Carolin Fernsebner (Ramsau) aus.
Rieschs Blick geht nach oben
In den nächsten Rennen nach zwei Wochen Pause in Kanada will Riesch weiter nach vorne. Beim dem wegen Schneemangels aus dem finnischen Levi ins schon jetzt tief verschneite Pichl bei Schladming verlegten Rennen war der Rückstand auf das Podium noch beachtlich. Aber ähnlich wie bei ihrem Riesenslalom-Aus in Sölden vor zwei Wochen unterstrich die viermalige Weltcup-Siegerin mit herausragenden Teilzeiten ihre gute Form - insgeheim erwarten alle beim Deutschen Skiverband (DSV) bald wieder Spitzenplatzierungen der 22-Jährigen.
"Sie hat einen großen Schritt gemacht", lobte Berthold nach dem Slalom bei schwierigen Bedingungen mit mehr als anderthalb Metern Neuschnee, dichtem Schneetreiben und böigem Wind. Selbst Schild kam nicht fehlerfrei durch den Stangenwald. Doch die 26 Jahre alte Slalom-Seriensieger war so stark, dass sie sich sogar kleine Aussetzer erlauben konnte und dennoch vor Nicole Hosp (Österreich) sowie Chiara Costazza (Italien) siegte. Dagegen kann die junge Gruppe um Riesch nur dann ganz nach vorne fahren, wenn sie fehlerfrei bleibt. "Die junge Riege greift jetzt an. Wir wollen es den Älteren zeigen", sagte die 21-jährige Perner.
Quelle: eurosport.de
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Reiteralm - Dem Erfolgsrezept der Schweiz auf der Spur
Die Eidgenossen sind zurück in der Erfolgsspur: Mit dem Slalom-Sieger von der Reiteralm, Marc Gini, drängte sich nach Marc Berthod und Daniel Albrecht der nächste aus einer neuen Schweizer Ski-Generation ins Rampenlicht, die dem österreichischen Ski-Imperium gehörig Konkurrenz zu machen droht.
Im Zielraum vollführte Gini ein Freudentänzchen, lauthals sang der bekennende Patriot bei der Siegerehrung die Schweizer Hymne, die er auch schon mal unter der Dusche zum Besten gibt. Dazu kam es nur, weil der 23-Jährige im zweiten Slalom-Durchgang auf der Reiteralm Nerven wie Stahl bewiesen hatte. Immerhin ging er als letzter Läufer ins Rennen, immerhin hatte sein früheres Idol Kalle Palander unmittelbar vor ihm eine gute Zeit vorgelegt und immerhin ging es für Gini um seinen ersten Weltcup-Sieg. Doch das alles schien den Bündner kalt zu lassen. "Cool, dass es geklappt hat", meinte er knapp. Bisher reichte es für den Ostschweizer häufig nur zu einem optimalen Lauf. Rang neun nach beiden Slalom-Durchgängen in Kranjska Gora war bis dahin das höchste der Gefühle.
Gini ist der dritte Siegläufer im Bunde einer neuen Schweizer Ski-Garde, die die Herzen der eidgenössischen Fans höher schlagen lässt. Am 7. Januar erlöste Marc Berthod in Adelboden das Schweizer Herren-Ski-Team nach 103 Rennen ohne Sieg und nach über sieben Jahren ohne Slalom-Erfolg. Der 23-Jährige gewann das Heimrennen am Kuonisbergli mit Startnummer 60 und nach Platz 27 im ersten Lauf. Von da an war der Stein ins Rollen gekommen. Daniel Albrecht, ein weiteres Mitglied der neuen Generation, setzte mit seinem WM-Titel in der Superkombination von Are das bisherige Highlight. Der 24-Jährige war zuvor nicht ein einziges Mal aufs Podium gefahren.
Das eidgenössische Erfolgsgeheimnis
Mit einer fast amerikanisch anmutenden Unbekümmertheit, cool und locker geht das Trio zu Werke. Ist das etwa das Erfolgsrezept der neuen Schweizer Garde? Oder sind es die ungewöhnlichen Trainingsmethoden, die die drei an den Tag legen? Im Sommer trifft man die "jungen Wilden" bei Krafteinheiten in einem zum Fitnessstudio umfunktionierten "Heustadel". Gemeinsam mit Berthod, Sandro Viletta (der nächste Kandidat für das Siegertreppchen) und Carlo Janka stählt sich Gini dort zum Kraftpaket. An den physischen Voraussetzungen hatte es beim Graubündner früher gemangelt.
Obwohl, das wahre Erfolgsgeheimnis der neuen Generation, liegt doch eigentlich auf der Hand. Seit drei Jahren ist Sepp Brunner als Techniktrainer im Amt - ein Österreicher.
Quelle: eurosport.de
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Dopingsperre endet
Pylewa plant Comeback
Olga Pylewa will nach Ablauf ihrer zweijährigen Dopingsperre am 12. Februar 2008 wieder in die russische Biatlon-Mannschaft zurückkehren.
Um sich auf die neue Saison vorzubereiten, absolviert die 32-Jährige zusammen mit ihrem Trainer und Ehemann Waleri Medwedzew derzeit ein Trainingslager im sibirischen Salanga. Auf Grund ihrer Sperre darf Pylewa nicht am russischen Mannschaftstraining teilnehmen. Die Goldmedaillen-Gewinnerin von Salt Lake City war bei den Winterspielen in Turin nach dem zweiten Platz im Einzelrennen über 15 Kilometer positiv auf die Stimulans Carphedon getestet worden. Nach Angaben des russischen Nationaltrainers Waleri Polchowski soll Pylewa bei den letzten Weltcup s der neuen Saison in Östersund (8. bis 17. Februar) für Russlands Team an den Start gehen.
Visum-Ärger für russische Biathletinnen
Für die am 29. November im finnischen Kontiolahti beginnende Weltcup -Saison mussten die russischen Biathletinnen kurzfristig ihr Vorbereitungsprogramm ändern. Laut Cheftrainer Polchowski erhielt ein Teil der Mannschaft kein Einreisevisum nach Finnland. Dort plante das Team das abschließende Trainingscamp in Munio. Nun bereiten sich die Russinnen in Jekaterinenburg vor.
Quelle: ard.de
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Neuer TV-Vertrag mit dem DSV steht
Wintersport en masse bei ARD/ZDF
ARD und ZDF haben sich mit dem Deutschen Skiverband auf eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit vorerst für die Saison 2007/2008 geeinigt. Bestandteil der Vereinbarung sind neben den deutschen Weltcup-Veranstaltungen in den Bereichen Ski Alpin, Nordische Kombination und Langlauf nun auch die Skispringen einschließlich der Vierschanzen-Tournee und der Weltmeisterschaft im Skifliegen 2008 in Oberstdorf.
Der in München unterschriebene neue und zunächst nur ein Jahr laufende TV-Vertrag mit der ARD und ZDF vertretenden Rechteagentur SportA beinhaltet die nationalen Übertragungsrechte für die deutschen Weltcups in den alpinen Disziplinen, im Freestyle, im Langlauf, in der Nordischen Kombination und im Skisprung inklusive der kompletten Vierschanzentournee und der Skiflug-WM im Februar 2008 in Oberstdorf. Außerdem besitzt SportA das Recht zur Vertragsverlängerung bis 2011.
Die internationalen TV-Rechte an den Rennen sicherte sich zugleich der neue DSV-Vertragspartner Infront Sports & Media für mindestens vier Jahre. Die TV-Rechte für die Biathlon-Weltcups in Oberhof und Ruhpolding standen nicht zum Verkauf. Diese Rechte wurden vom Biathlon-Weltverband IBU direkt bis zum Jahr 2010 an die europäische Vereinigung der öffentlich-rechtlichen Stationen EBU vergeben und werden damit ohnehin von ARD und ZDF genutzt.
Prof. Dr. Thomas Gruber, Intendant des Bayerischen Rundfunks, begrüßt den neuen Vertrag: "Ich freue mich, dass der Abschluss mit dem DSV unter vernünftigen und tragbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zustande gekommen ist. Wir haben einen Warenkorb erworben, der unser Programm attraktiver macht und sein Geld wert ist."
"Die vergangen Wochen und Monate waren für alle Beteiligten nicht gerade einfach. Umso mehr möchte ich mich bei allen bedanken, die letztendlich zu dieser gemeinsamen und zukunftsorientierten Lösung im Sinne des Skisports beigetragen haben", sagte DSV-Präsident Alfons Hörmann.
Quelle: ard.de
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Ruhpolding - Weltcup nach Schonach verlegt
Der für den 3. Januar in Ruhpolding geplante Sprint-Weltcup der nordischen Kombinierer fällt aus. Auf Antrag des DSV wird die Veranstaltung stattdessen am 5. Januar in Schonach ausgetragen, teilte der Weltverband FIS mit. Damit finden im Schwarzwald zwei Weltcup-Wettbewerbe hintereinander statt.
Nach dem Sprint mit dem Springen von der Normalschanze und einem 7,5-Kilometer-Lauf ist für den 6. Januar in Schonach ein weiterer Weltcup mit Springen und einem 15-km-Langlauf nach der Gundersen-Methode geplant.
Quelle: eurosport.de
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Lindemann sagt Skate Canada ab
Der sechsmalige deutsche Eiskunstlauf-Meister Stefan Lindemann muss nach der Nebelhorn Trophy auch seinen ersten Grand Prix in Kanada absagen. "Meine Adduktorenprobleme ziehen sich hin", sagte Lindemann am Rande eines Juniorenwettbewerbes in Chemnitz.
«Die letzten zwei Wochen konnte ich überhaupt nicht auf das Eis, sondern war täglich in Behandlung», führte der 27-Jährige aus. Daher habe er jetzt Skate Canada Anfang November abgesagt, «denn bis dahin bin ich mit Sicherheit noch nicht fit».
Sein erster Wettbewerb der Saison soll jetzt die NHK-Trophy Anfang Dezember im Japan sein. «Bis dahin ist hoffentlich alles vorbei. Ich bin traurig, dass ich jedes Jahr im Herbst Verletzungsprobleme habe, aber ich kann es nicht ändern», führte der WM-Dritte von 2004 an. Im vergangenen Jahr musste der Erfurter die komplette Grand-Prix-Serie wegen einer Virusinfektion absagen.
Quelle: eurosport.de