FLYSKYMAN
Eisschnelllauf-DM in Erfurt
Anschütz-Thoms mit Titel-Hattrick
Anni Friesinger hat zu Saisonbeginn einen gesundheitlichen Rückschlag erlitten und konnte den Eisschnelllauf- Meisterschaften in Erfurt diesmal keinen Glanz verleihen. Überragende Athletin der Titelkämpfe war die Erfurter Team- Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms, die den ersten Hattrick ihrer Karriere mit Siegen über 1.000, 1.500 und 3.000 Meter landete.
Quelle: ard.de
FLYSKYMAN
Herren-Riesenslalom in Sölden
Svindal siegt mit Traumlauf
Der Weltcup-Titelverteidiger ist eindrucksvoll in die Saison gestartet: Mit einem sensationellen zweiten Durchgang raste der Norweger Aksel Lund Svindal zum Sieg beim Saisonauftakt in Sölden.
Quelle: ard.de
FLYSKYMAN
Sawtschenko & Szolkowy wollen WM-Titel
Trotz aller Querelen um die Stasi-Verwicklungen ihres Trainers Ingo Steuer und aller daraus resultierenden Konsequenzen wendet sich das erfolgreiche Eiskunstlaufpaar Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy in diesem Winter großen Zielen zu.
Die Vergangenheit noch nicht überwunden, aber die Zukunft umso fester im Blick: "Wir wollen Weltmeister werden", verkündete der 28-jährige Szolkowy. Am 1. November starten die Chemnitzer beim «Skate Canada» in Quebec in die Grand-Prix-Serie.
Das Hauptaugenmerk gilt zunächst der Stabilisierung der erhofften «Gold-Kür» für die WM vom 17. bis 23. März in Göteborg. Bereits bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf zeigten die Europameister ihr neues Programm mit dem Namen «L'Oiseau» (Der Vogel). Trotz Patzer und Wackler gewannen sie souverän. Die anspruchsvolle Choreographie scheint für den Titelkampf geeignet. "Dafür müssen wir aber alle Elemente beherrschen, ohne am Ende tot zu sein", bemerkte Sawtschenko. "Die Kür ist neu und sehr schwer", räumte ihr Trainer ein: "Sie hat zu Diskussionen angeregt. Aber das ist genau das, was ich will."
Keine öffentlichen Mittel
Dabei ergeben sich durch Steuer allein genug Reibungspunkte. Noch immer wird der 40-Jährige nur als Privattrainer vom Verband geduldet. Ungeachtet der großen Ambitionen und des ebenso großen Potentials des von ihm betreuten Paares geht die Eiszeit in die zweite Saison. "Wir vertreten nach wie vor den Standpunkt, dass Herr Steuer mit seiner Vergangenheit kein offizieller Repräsentant Deutschlands sein darf", sagte Uwe Harnos, Vizepräsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU). Er untermauerte: "Er ist aktuell kein Trainer der DEU."
Damit ist eine Förderung durch öffentliche Mittel ausgeschlossen. Steuer muss alles aus eigener Tasche finanzieren und ist deshalb gezwungen, sich auch um die Vermarktung selbst zu kümmern. Mittlerweile ist die Zahl der Förderer gewaltig gewachsen. "Viele unterstützen uns und wollen, dass es weiter geht. Das finanzielle Überleben bis zu den Olympischen Spielen ist gesichert", erklärte Steuer, "dennoch müssen wir Abstriche machen und jeden Pfennig umdrehen."
Allein die anstehenden Reisen zu den Grand-Prix- Veranstaltungen nach Kanada, Russland und Japan kosten eine Stange Geld. Zudem sind Sawtschenko und Szolkowy außer von der Stiftung Deutsche Sporthilfe von den meisten Förderprogrammen ausgeschlossen. Beide verdienen sich als Repräsentanten eines Chemnitzer Autohauses ein Zubrot. "Der Verband profitiert von uns, aber zurück kommt nichts", schimpfte Steuer verärgert und prangerte an, dass bei anderen eine ähnliche Vergangenheit toleriert wird. "Ich fühle mich ungerecht behandelt", erklärte er. "Hier wird mit zweierlei Maß gemessen."
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Lindemann sagt Skate Canada ab
Der sechsmalige deutsche Eiskunstlauf-Meister Stefan Lindemann muss nach der Nebelhorn Trophy auch seinen ersten Grand Prix in Kanada absagen. "Meine Adduktorenprobleme ziehen sich hin", sagte Lindemann am Rande eines Juniorenwettbewerbes in Chemnitz.
«Die letzten zwei Wochen konnte ich überhaupt nicht auf das Eis, sondern war täglich in Behandlung», führte der 27-Jährige aus. Daher habe er jetzt Skate Canada Anfang November abgesagt, «denn bis dahin bin ich mit Sicherheit noch nicht fit».
Sein erster Wettbewerb der Saison soll jetzt die NHK-Trophy Anfang Dezember im Japan sein. «Bis dahin ist hoffentlich alles vorbei. Ich bin traurig, dass ich jedes Jahr im Herbst Verletzungsprobleme habe, aber ich kann es nicht ändern», führte der WM-Dritte von 2004 an. Im vergangenen Jahr musste der Erfurter die komplette Grand-Prix-Serie wegen einer Virusinfektion absagen.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Grand-Prix-Sieg für Sawtschenko/ Szolkowy
Die Paarlauf-Europameister Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy haben mit ihrem ersten Grand-Prix-Sieg der Saison den Grundstein für höhere Ziele gelegt. "Wir wollen in dieser Saison alles gewinnen", sagte Szolkowy selbstbewusst und meinte vor allem den Weltmeistertitel.
Die Teilnahme am Grand-Prix-Finale der besten sechs Paare Mitte Dezember in Turin können sie fest einplanen.
Dieses Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr, denn in Quebec bewiesen die WM-Dritten aus Chemnitz eindrucksvoll, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Im Kurzprogramm schraubten sie ihre bisherige Bestleistung um fast zwei Punkte auf 69,44 Zähler nach oben.
Fast fehlerlose Kür
In der Kür klappten bis auf den erstmals ins Programm aufgenommenen dreifachen Salchow alle Elemente inklusive der dreifachen Würfe und des dreifachen Toeloops. "Ich bin sehr zufrieden, die Kür kommt jetzt gut zusammen", freute sich Trainer Ingo Steuer. "Im Training sind wir sie bereits fehlerfrei gelaufen", ergänzte Aljona Sawtschenko. Während das Kurzprogramm zur Musik aus einem indischen Bollywood-Film allgemein auf Begeisterung stößt, wird die neue Kür durchaus auch kritisch aufgenommen.
Die eher monotone Melodie "L'Oiseau" (Der Vogel) aus dem Cirque du Soleil verlangt, dass die Sportler allein die Höhepunkte setzen. Aber sobald das gelingt, baut sich ein Spannungsbogen auf, der viereinhalb Minuten nicht loslässt. "Wir haben diese Musik gewählt, weil wir uns von anderen Paaren unterscheiden wollen und etwas anderes machen wollen", erklärte Szolkowy. Die Kür hat sich seit dem Saisondebüt Ende September bei der Nebelhorn Trophy positiv weiterentwickelt. "Wir haben viel an den Übergängen gearbeitet, damit es für uns einfacher wird", sagte der 28 Jahre alte Europameister.
Xue Shen/Hongbo Zhao beenden Karriere
Beim Cup of Russia vom 23. bis 25. November in Moskau sollen auch die Einzelsprünge klappen. "Wir wollen dort sauber laufen und natürlich wieder gewinnen", gab Szolkowy als Parole aus. Die stärkste Konkurrenz dort kommt mit den Olympia-Zweiten Dan Zhang/Hao Zhang aus China. Ihre Karriere dagegen beendet haben die Weltmeister Xue Shen/Hongbo Zhao - die härtesten Konkurrenten für die Deutschen.
Im Damen-Wettbewerb setzte sich Vize-Weltmeisterin Mao Asada (Japan) mit der besten Kür durch, nachdem sie im Kurzprogramm gepatzt hatte und nur Dritte war.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Levi - Slalom-Weltcup verlegt
Wegen Schneemangels und ungünstiger Wettervorhersagen hat der Internationale Skiverband (FIS) die beiden Weltcup-Slaloms am kommenden Wochenende vom finnischen Levi nach Österreich auf die Reiteralm verlegt.
Die milden Temperaturen lassen an dem geplanten Termin keine Rennen in Levi zu, teilte die FIS mit. Als Ersatzort steht wie schon in einer vergleichbaren Situation im vergangenen Winter die Reiteralm in der Steiermark bereit, wo am kommenden Samstag das Damen- Rennen und tags darauf der Slalom der Herren stattfindet.
Damit musste der im äußerst milden vergangenen Winter von zahlreichen Rennabsagen und -verschiebungen gebeutelte Weltverband bereits am zweiten Wettkampfwochenende erstmals umstellen. Der Weltcuphang auf der Reiteralm verfügt über eine sehr leistungsfähige Beschneiungsanlage und dient dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) als Trainingsgebiet. Anders als im Vorjahr hatte die neue Weltcup- Saison immerhin planmäßig am letzten Oktoberwochenende in Sölden mit zwei Riesenslaloms begonnen.
Noch in dieser Woche könnten auf Initiative des Deutschen Skiverbands (DSV) bereits die nächsten Terminänderungen im Weltcup- Kalender bevorstehen. Um seine Position in den stockenden Verhandlungen um die Fernseh-Übertragung der in Deutschland stattfindenden Rennen zu verbessern, hatte der DSV am vergangenen Freitag Änderungswünsche bei der FIS eingereicht.
Mit diesen Änderungen sollen die Bedingungen für TV-Übertragung attraktiver gemacht werden, was dem Verband die Suche nach einem Sender und damit auch Geldgeber erleichtern soll. Da der deutsche Markt für die FIS der wichtigste ist, gilt eine Zustimmung des FIS- Council bei seinem Herbst-Meeting im argentinischen Bariloche am Dienstag als sehr wahrscheinlich.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Erdmann beendet Karriere
Drei Monate vor der Heim-Weltmeisterschaft in Altenberg hat Bobpilotin Susi Erdmann ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt. "Ich habe noch einmal wahnsinnig gekämpft, aber ich werde nicht jünger und will nicht hinterherfahren", so die fast 40-Jährige.
"Die Entscheidung war nicht leicht. Ich war ja fast 30 Jahre im Eiskanal unterwegs. Aber die Voraussetzungen und das Umfeld sind sehr schwierig. Man findet kaum gute Anschieberinnen, die Weltklasse sind. Die Startzeiten sind aber wahnsinnig wichtig", begründete Erdmann am Montag in Altenberg ihre Entscheidung. Die Dauerbrennerin in der Eisrinne, die im Rodeln und Bob auf insgesamt fünf WM-Titel kam, wollte bereits nach der WM 2007 in St. Moritz abtreten, entschloss sich dann aber zum Weitermachen bis 2008.
In Albertville erkämpfte sie 1992 Olympia-Bronze, zwei Jahre später in Lillehammer schnappte ihr die Italienerin Gerda Weißensteiner Gold vor der Nase weg. Auch die Südtirolerin stieg dann in den Bob um, schaffte es aber nicht, an ihre Rodel-Erfolge anzuknüpfen. Anders Erdmann, die seit 1992 in Bayern wohnt. Die 1,87 Meter große Blondine, die 2004 auch im "Playboy" glänzte, setzte ihre Serie nach Platz vier 1998 in Nagano in Salt Lake City im Bob fort. Bei der olympischen Premiere im Zweierbob fuhr sie auf Rang drei.
Kiriasis bricht in Tränen aus
2006 in Turin musste sie sich mit Rang fünf trösten. Der Olympiasieg ging an ihre deutsche Dauerrivalin Sandra Kiriasis, die nach der Verkündung von Erdmanns Rücktritt in Tränen ausbrach: "Ich kann es einfach nicht glauben, dass Susi nicht mehr dabei ist. Sie wird mir und dem Bobsport sehr fehlen".
Die beiden Vorzeige-Pilotinnen waren nicht immer auf einer Wellenlänge, zumal Erdmann der Winterbergerin im Februar 2004 auf ihrer Heimbahn in Königssee um 1/100 Sekunde den WM-Titel wegschnappte. Doch ein halbes Jahr später brach das Eis, als beide im Haus von Kiriasis in der Nacht von einem Feuer überrascht wurden und sich gegenseitig das Leben retteten. "Es ist natürlich schön, wenn nicht mehr die extremen Spannungen sind. Das Leben ist so kurz, um sich auch neben der Bob-Bahn noch zu stressen", sagte damals Erdmann, die im Rodeln und Bob auf insgesamt fünf WM-Titel (2x Bob) in den Einzelkonkurrenzen kam.
Nach dem Rücktritt von René Spies am vergangenen Mittwoch war es für den Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) der zweite Schock innerhalb weniger Tage. "Ein herber Verlust. Im Laufe der Woche werden wir mit Susi Gespräche über mögliche Perspektiven führen", sagte BSD-Sportdirektor Stefan Krauß. Cheftrainer Raimund Bethge meinte: "Es ist nicht nur sportlich ein großer Verlust."
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Kommentar: Wintersport-Wunderland
Wunderland des Wintersports: Die großen Weltstars in Fußball, Tennis oder Radsport sind heute anderswo zu Hause als in Deutschland. Dafür gibts im Winter jede Menge Topstars made in Germany. Für sportliche Qualität allererster Güte ist also gesorgt, wenns draußen friert und schneit.
Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte Deutschland Boris Becker, Steffi Graf, Michael Schumacher, Lothar Matthäus oder Jan Ullrich - Superstars des Sports. Und heute? Michael Ballack vielleicht oder Tommy Haas? Nicht erfolgreich genug, um es mit Matthäus oder Becker aufzunehmen. Britta Steffen, Timo Boll und Christina Obergföll? Der Erfolg stimmt, das Starpotenzial nicht so richtig. Die Superstars in den Sommersportarten kommen heutzutage, so schmerzlich diese Wahrheit auch sein mag, aus anderen Ländern.
Heute hat Deutschland Michael Greis, Anni Friesinger, Magdalena Neuner, Tobias Angerer, Kati Wilhelm und Claudia Pechstein, um nur einige zu nennen. Alle sind sie bereits mit unzähligen Titeln dekoriert und alle haben sie ihre Erfolge auf Schnee und Eis geholt. Ist etwa die große Tennis- und Fußballnation Deutschland zu einem Wintersportland mutiert? Sieht ganz danach aus.
Was für ein Glück, dass die Wintersaison in Kürze so richtig beginnt. Wenn also demnächst wieder Damen und Herren durch den Schnee laufend und über's Eis gleitend die Bildschirme stürmen, dann Finger weg von der Fernbedienung. Denn deutsche Erfolge sind hier quasi garantiert, was man bei Sommersportarten mit solch einer Gewissheit nicht behaupten kann.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Slalom-Routiniers feiern Premiere
Beim Slalom-Auftakt auf der Reiteralm bei Schladming feiern die Routiniers Alois Vogl und Monika Bergmann ihre Saisonpremiere. Neben dem 35 Jahre alten Vogl, der im Januar 2005 für den letzten deutschen Weltcup-Sieg der Herren sorgte, gehen Felix Neureuther und Dominik Stehle an den Start.
"Bei mir sieht es sehr gut aus. Ich freue mich riesig auf den ersten Slalom", sagte Neureuther.
Für die wegen Schneemangels und ungünstiger Wetterprognosen vom finnischen Levi auf die Reiteralm in der Steiermark verlegten Rennen nominierte der Deutsche Skiverband (DSV) gleich sieben Damen.
Außer Bergmann, die ebenso wie Vogl in dieser Saison wieder nur im Slalom antritt, schickt der DSV noch Maria Riesch, Susanne Riesch, Fanny Chmelar, Carolin Fernsebner, Kathrin Hölzl und Nina Perner in den Wettkampf. "Ich bin gut drauf und freue mich, dass es am Wochenende weitergeht", sagte die viermalige Weltcup-Siegerin Riesch.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Levi - Slalom-Weltcup verlegt
Wegen Schneemangels und ungünstiger Wettervorhersagen hat der Internationale Skiverband (FIS) die beiden Weltcup-Slaloms am kommenden Wochenende vom finnischen Levi nach Österreich auf die Reiteralm verlegt.
Die milden Temperaturen lassen an dem geplanten Termin keine Rennen in Levi zu, teilte die FIS mit. Als Ersatzort steht wie schon in einer vergleichbaren Situation im vergangenen Winter die Reiteralm in der Steiermark bereit, wo am kommenden Samstag das Damen- Rennen und tags darauf der Slalom der Herren stattfindet.
Damit musste der im äußerst milden vergangenen Winter von zahlreichen Rennabsagen und -verschiebungen gebeutelte Weltverband bereits am zweiten Wettkampfwochenende erstmals umstellen. Der Weltcuphang auf der Reiteralm verfügt über eine sehr leistungsfähige Beschneiungsanlage und dient dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) als Trainingsgebiet. Anders als im Vorjahr hatte die neue Weltcup- Saison immerhin planmäßig am letzten Oktoberwochenende in Sölden mit zwei Riesenslaloms begonnen.
Noch in dieser Woche könnten auf Initiative des Deutschen Skiverbands (DSV) bereits die nächsten Terminänderungen im Weltcup- Kalender bevorstehen. Um seine Position in den stockenden Verhandlungen um die Fernseh-Übertragung der in Deutschland stattfindenden Rennen zu verbessern, hatte der DSV am vergangenen Freitag Änderungswünsche bei der FIS eingereicht.
Mit diesen Änderungen sollen die Bedingungen für TV-Übertragung attraktiver gemacht werden, was dem Verband die Suche nach einem Sender und damit auch Geldgeber erleichtern soll. Da der deutsche Markt für die FIS der wichtigste ist, gilt eine Zustimmung des FIS- Council bei seinem Herbst-Meeting im argentinischen Bariloche am Dienstag als sehr wahrscheinlich.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Shani Davis und US-Verband begraben das Kriegsbeil
Kehrtwende bei Shani Davis: Der Eisschnelllauf-Olympiasieger aus den USA wird nun doch am ersten Weltcup der Saison von Freitag bis Sonntag in Salt Lake City teilnehmen. Wie Davis auf seiner Website mitteilte, hätten der US-amerikanische Verband US Speedskating (USS) und er die Probleme aus der Welt geschafft. Details nannte der 1000- und 1500-m-Weltrekordler nicht.
Davis hatte zuvor ein Startboykott verkündet. Auslöser waren Auseinandersetzungen über die Übernahme von Reisekosten und den Status seines Privattrainers, der zunächst nicht zum Coaching beim Wettkampf zugelassen werden sollte. Davis, der nicht mit der amerikanischen Nationalmannschaft trainiert, liegt seit Jahren mit dem Verband im Streit.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Pechstein und Anschütz-Thoms überzeugen bei Tests
In Vorbereitung auf den Weltcup-Auftakt in Salt Lake City (USA) in einer Woche zeigen sich die Eisschnelllauf-Olympiasiegerinnen Claudia Pechstein und Daniela Anschütz-Thoms in Höchstform. Bei einem Testrennen lief die Berlinerin Pechstein auf dem Olympia-Eis von 2002 über 3000m in 4:00,78 Minuten Weltjahresbestzeit und verfehlte ihren deutschen Rekord nur um 3,43 Sekunden. Auch über 500m überzeugte Pechstein in 39,88 Sekunden.
Auf dem Olympic Oval von Calgary in Kanada stellte Anschütz-Thoms zwei persönliche Bestleistungen auf. Die Erfurterin verbesserte sich über 500m von 39,70 auf 39,38 Sekunden und über 1000m von 1:17,42 auf 1:16,22 Minuten.
Sprint-Weltmeisterin Anni Friesinger (Inzell) kurierte derweil eine starke Erkältung aus und verzichtete auf den geplanten Teststart in Salt Lake City. "Die Erkältung klingt ab. Um den Weltcup-Start nicht zu gefährden, verzichten wir auf die Testrennen. Anni hat genug Erfahrung, um aus dem Training heraus an einem großen Wettkampf teilzunehmen", sagte Friesingers Coach Gianni Romme.
In Calgary lief die ehemalige Junioren-Weltrekordlerin Heike Hartmann (Inzell) ebenfalls persönliche Bestzeit über 500 (38,42) und 1000m (1:15,92). Die kurze Sprintstrecke liefen der Chemnitzer Nico Ihle (35,75), der deutsche Meister Samuel Schwarz (Berlin/36,01) und Eric Rauschenbach (Erfurt/36,4

schneller als jemals zuvor.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Testrennen: Claudia Pechstein fit für Weltcups
Claudia Pechstein befindet sich eine Woche vor dem Weltcup-Auftakt der Eisschnellläufer in blendender Form.
In 4:00,78 Minuten lief die die 35-jährige Berlinerin bei Testrennen in Salt Lake City (USA) auf der schnellen Olympia-Bahn von 2002 eine Klassezeit und verbesserte die Jahresweltbestleistung der Kanadierin Cindy Klassen gleich um mehr als drei Sekunden. Auch über 500 Meter konnte die Berlinerin als Sechste in 39,88 Sekunden überzeugen. Beim Weltcupauftakt ab dem 9. November wird die fünfmalige Olympiasiegerin in Salt Lake über 1500 und 3000 m starten.
Auch Anni Friesinger bereitet sich nach überstandener Erkältung auf die Weltcup-Rennen in Kearns vor, verzichtete aber noch auf Testläufe. Eingetroffen ist am 3. November die komplette deutsche Auswahl, die zuvor noch einen Trainingslehrgang in Calgary absolviert hatte.
Bei den Herren sorgte der Norweger Håvard Bøkko ebenfalls über 3000 Meter für die herausragende Leistung. In 3:40,22 Minuten lief er bis auf knapp drei Sekunden an den Weltrekord heran.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
BR-Intendant kündigt Übertragungen an
Vierschanzentournee bei ARD und ZDF
Nach sieben Jahren Abstinenz wollen ARD und ZDF vom kommenden Winter an wieder die Vierschanzentournee der Skispringer übertragen.
Quelle: ard.de
FLYSKYMAN
Start in die neue Eisschnelllauf-Saison
Am Wochenende startet in Salt Lake City die neue Weltcup-Saison im Eisschnelllauf. Für die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein könnte es die letzte sein.
Quelle: ard.de
FLYSKYMAN
Slalom-Routiniers feiern Premiere
Beim Slalom-Auftakt auf der Reiteralm bei Schladming feiern die Routiniers Alois Vogl und Monika Bergmann ihre Saisonpremiere. Neben dem 35 Jahre alten Vogl, der im Januar 2005 für den letzten deutschen Weltcup-Sieg der Herren sorgte, gehen Felix Neureuther und Dominik Stehle an den Start.
"Bei mir sieht es sehr gut aus. Ich freue mich riesig auf den ersten Slalom", sagte Neureuther.
Für die wegen Schneemangels und ungünstiger Wetterprognosen vom finnischen Levi auf die Reiteralm in der Steiermark verlegten Rennen nominierte der Deutsche Skiverband (DSV) gleich sieben Damen.
Außer Bergmann, die ebenso wie Vogl in dieser Saison wieder nur im Slalom antritt, schickt der DSV noch Maria Riesch, Susanne Riesch, Fanny Chmelar, Carolin Fernsebner, Kathrin Hölzl und Nina Perner in den Wettkampf. "Ich bin gut drauf und freue mich, dass es am Wochenende weitergeht", sagte die viermalige Weltcup-Siegerin Riesch.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Kontiolahti - Feinschliff in der Polarnacht
Mit neun Frauen und sieben Männern bestreitet die deutsche Biathlon-Mannschaft seit Dienstag dieser Woche in Munio/Finnland den letzten Schneelehrgang vor dem Weltcup-Auftakt vom 29. November bis 2. Dezember in Kontiolahti.
Während Herren-Bundestrainer Frank Ullrich bereits die sieben Skijäger benannt hat, die beim Saisonauftakt an den Start gehen sollen, will sich Damen-Chef Uwe Müssiggang erst nach den Testwettkämpfen während des Trainingslagers im finnischen Munio auf seine sieben Starterinnen festlegen.
Derzeit nutzen neben den deutschen Biathleten auch Skijäger aus sieben weiteren Nationen die guten Bedingungen in der Dunkelheit des Polarwinters in Munio. "Es gibt noch einiges zu tun, mehr als normal", schätzt Ullrich die Situation ein. Die Lücken durch die Rücktritte von Sven Fischer und Ricco Groß sind so einfach nicht zu schließen. "Das sind natürlich Verluste, zumal einige leistungsmäßig noch nicht da sind, wo sie hin wollen", sagte der Bundestrainer. Namen will er nicht nennen - um nicht zusätzlich Druck aufzubauen.
Trotzdem ist Ullrich zuversichtlich. "Läuferisch haben gerade die Anschlusskader einen deutlichen Schub nach vorn gemacht. Derzeit hapert es bei allen aber noch beim Schießen. Da muss noch die richtige Relation zum gestiegenen Lauf-Leistungsvermögen gefunden werden", erläutert er.
Müssiggang ist zuversichtlich
Deutlich gelassener sieht Uwe Müssiggang dem neuen Winter entgegen, auch wenn in den letzten Monaten die Dreifach-Weltmeisterin Magdalena Neuner und Martina Glagow wegen Erkältungen sowie Kati Wilhelm wegen Fußbeschwerden nicht planmäßig trainieren konnten. "Deshalb fällt es mir auch schwer, den Leistungsstand innerhalb der Mannschaft einzuordnen", sagt Müssiggang. Inzwischen sind aber alle seinen Damen gesund. "Ich bin optimistisch."
Den Optimismus nähren auch die Ergebnisse der vergangenen Saison. Damals gewannen die deutschen Biathletinnen vier der fünf WM- Entscheidungen, durch Andrea Henkel den Gesamtweltcup und 16 der 27 Weltcuprennen. Während in Müssiggangs Team alle Asse weiter dabei sind, beendeten von der internationalen Konkurrenz mit Einzel- Weltmeisterin Linda Grubben (Norwegen) und der französischen Olympiasiegerin Florence Bavarel-Robert zwei ganz starke Damen ihre Laufbahn. Wieder dabei sind nach einjähriger Pause die russischen Olympiasiegerinnen Albina Achatowa, Swetlana Ischmuratowa und Olga Saizewa-Augustin.
Weiteren Zuwachs hat das Biathlon-Lager durch die dreimalige Skilanglauf-Olympiasiegerin Julia Tschepalowa erhalten. Die Russin wechselte nach der Geburt ihres zweiten Kindes die Fronten und peilt ihren vierten Olympiastart 2010 als Skijägerin an. "Mal sehen, wie sie mit dem Schießen zurecht kommt. Läuferisch sollte sie mit das Niveau bestimmen können", bewertet Müssiggang den Umstieg.
Das deutsche Aufgebot:
Herren: Andreas Birnbacher (Schleching), Michael Greis (Nesselwang), Christoph Knie (Bad Berleburg), Carsten Pump, Michael Rösch (beide Altenberg), Christoph Stephan, Alexander Wolf (beide Oberhof).
Damen: Sabrina Buchholz (Oberhof), Simone Denkinger (Gosheim), Juliane Döll (Oberhof), Martina Glagow (Mittenwald), Andrea Henkel (Oberweißbach), Kathrin Hitzer (Gosheim), Magdalena Neuner (Wallgau), Ute Niziak (Altenberg), Kati Wilhelm (Zella-Mehlis).
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Reiteralm - Traumpaar im Stangenwald
Wenn jetzt die Saison der alpinen Skiläufer auf der Reiteralm in Österreich fortgesetzt wird, dann werden zwei Akteure wieder im Blickpunkt des Interesses stehen: Marlies Schild und Benjamin Raich, das Traumpaar des alpinen Skisports.
So oft im Winter kommt es nicht vor, dass beide Geschlechter am gleichen Ort ihre Weltcupbewerbe austragen. In dieser noch jungen Saison ist dies schon zum zweiten Mal der Fall. Sowohl Damen als auch Herren tragen ihren ersten Slalom auf der Reiteralm in der Steiermark aus. Und zwei werden sich darüber wohl besonders freuen: Benni Raich und Marlies Schild.
Als im Vorjahr die ersten Torläufe im Winter im finnischen Levi, das diesmal wegen Schneemangels absagen musste, über die Bühne gingen, da holten sich sowohl Schild, als auch Raich den Sieg. Danach allerdings trennten sich die beruflichen Wege des Paars und so war es auch mit den Ergebnissen. Schild dominierte den Slalom-Weltcup 2006/07 nach Belieben (sieben Siege in neun Rennen). Raich hatte das eine oder das andere Mal mit den Tücken des Slalomhangs zu kämpfen und für den Pitztaler reichte es "nur" zu drei Erfolgen.
Am Ende aber, als die Salzburgerin und der Tiroler wieder am gleichen Ort die Skier anschnallen durften, glichen sich die Resultate der beiden wieder an. Während das Duo beim Weltcup-Finale in Lenzerheide den Kampf um den Gesamtweltcup verlor, standen sowohl Raich als auch Schild noch einmal paarweise ganz oben, geschmückt mit der kleinen Kristallkugel im Slalom-Weltcup.
Schild: "Meine Slalomform stimmt"
"Fahr du, Marlies", steht auf den mit Raich und Schild geschmückten Werbeplakaten eines Versicherungskonzerns geschrieben. Das wird sie dann auch tun, wenn am Samstag (ab 10:00 Uhr im Live-Ticker auf eurosport.yahoo.de) erst mal die Damen den Slalomhang auf der Reiteralm herunterwedeln. "Rennen in Österreich sind für uns Rennläufer immer was ganz Besonderes. Meine Slalomform stimmt, deshalb freue ich mich schon sehr auf das Rennen am Samstag", erzählt Schild. Die 26-Jährige geht auch diesmal wieder als Topfavoritin in die Slalom-Saison. Aber auch Schilds Landsfrauen Kathrin Zettel und Nicole Hosp, die Weltmeisterin Sarka Zahrobska (Tschechien) und die Skandinavierinnen Tanja Poutiainen, Therese Borssen und Anja Pärson werden ein Wörtchen mitreden wollen, wenn es um die kleine Kristallkugel geht.
Um die vorderen Plätze mitkämpfen wollen auch die deutschen Damen. Trotz des Rücktritts von Annemarie Gerg steht dem DSV-Team mit der routinierten Monika Bergmann-Schmuderer (fünf Top-Ten-Plätze 2006/07), sowie den Schwestern Maria und Susanne Riesch (im Vorjahr Fünfte in Levi) ein starkes Slalom-Trio zur Verfügung, das jederzeit für vordere Platzierungen gut ist.
Raichs Hauptkonkurrenten im Stangenwald werden wohl dessen Landsmann und Slalom-Weltmeister Mario Matt, das Schweden-Duo Jens Byggmark und Markus Larsson, der Schweizer Newcomer Marc Berthod und der Partenkirchener Felix Neureuther, der in der Vorsaison seine ersten beiden Podestplätze (2. in Garmisch, 3. in Beever Creek) im Slalom einfuhr, sein. Auch dem erfahrenen Alois Vogl, im Jänner in Kitzbühel Dritter, sind, so er durchkommt, Spitzenplatzierungen zuzutrauen.
Quelle: eurosport.de
FLYSKYMAN
Olympiasieger wieder auf dem Bildschirm
Disl und Groß werden ARD-Experten
Die Biathlon-Olympiasieger Uschi Disl und Ricco Groß werden im kommenden Weltcup-Winter erstmals als TV-Experten für die ARD an den Start gehen.
Quelle: ard.de
FLYSKYMAN
Wolf und Friesinger stark
Jenny Wolf und Anni Friesinger haben mit zweiten Plätzen einen gelungenen Einstieg in die Weltcup-Saison gefeiert. An der Stätte ihres bisher größten Triumphes musste die Berlinerin Wolf in Salt Lake City (USA) über 500 Meter in 37,47 Sek: nur Beixing Wang (CHN) den Vortritt lassen.
Sprint-Vierkampf-Weltmeisterin Friesinger kam nach gerade überstandener Erkältung ohne Vorbereitungsrennen über 1000 Meter gleichfalls auf den überaus achtbaren zweiten Rang. Im direkten Duell mit der noch nicht in Topform laufenden Weltmeisterin Ireen Wüst verfehlte die Inzellerin in 1:14,29 Minuten ihren deutschen Rekord nur um 0,34 Sekunden. "Die Form kommt erst langsam wieder. Ich kann noch keine Wunderdinge erwarten", hatte Friesinger noch vor den Rennen auf dem "Blitzeis" in Amerika angekündigt.
Überragende Sprinterin war zum Auftakt Beixing Wang, die beide Distanzen dominierte. Über 500 m verfehlte die Vizeweltmeisterin in 37,32 Sekunden den Weltrekord um 0,28 Sekunden und stellte eine neue Weltjahresbestzeit auf. Durch eine kleine Unsicherheit in der zweiten Innenkurve verpasste Wolf ihren zwölften Weltcup-Erfolg und möglicherweise auch einen neuerlichen Weltrekord. Auf der doppelten Distanz war die Chinesin in 1:14,19 Minuten 0,1 Sekunden schneller als Friesinger.
Für den Höhepunkt des ersten Tages aber sorgte Jeremy Wotherspoon, der bei seinem glanzvollen Comeback nach einem Jahr Wettkampfpause über 500 Meter einen neuen Weltrekord fixierte. Der Kanadier lief mit 34,03 Sekunden gleich um 0,22 Sekunden schneller als der Südkoreaner Lee Kang-Seok beim Gewinn des WM-Titels an gleicher Stelle am 9. März dieses Jahres. Es war der 58. Weltcupsieg des siebenmaligen Weltmeisters. Lee blieb als Zweiter in 34,20 auch noch unter der alten Bestmarke. Der Chemnitzer Nico Ihle verpasste als 21. in 35,37 Sekunden den deutschen Rekord des Berliners Michael Künzel nur um 0,07 Sekunden.
Ihre bislang besten Weltcup-Platzierungen feierte Heike Hartmann. Die erst vor dieser Saison nach Inzell gewechselte Erfurterin verbesserte über 500 m ihre erst fünf Tage alte Bestzeit gleich um 0,38 auf 38,04 Sekunden und kam damit als hervorragende Fünfte ins Ziel ein. Über die doppelte Distanz steigerte sie sich gleich um 0,79 Sekunden auf 1:15,13 und kam auf Rang acht.
Quelle: eurosport.de