Pucki_seine_Olle
Mannomann. 2:27 Uhr und Puckis Olle hat bis jetzt beim Griechen gefeiert. Aber nach Feiern war eigentlich keinem Eternitler nach dem Spiel gegen den ERSC zumute. Zu sehr weh tat die Matchstrafe 2 Minuten vor dem Ende gegen Mirko Sippel (versuchter Kopfstoß), die den leise geträumten Wunsch vom dritten Tabellenplatz in der Schlussabrechnung in schier unerreichbare Ferne rücken lässt.
Niemand bei der BSG hatte sich den Gegner leicht vorgestellt. Die zweistelligen Siege der Bären (u.a. gegen den Schlittschuhclub) ließen aufhorchen. Man konnte wie am Wochenende zuvor mit 19 von 20 Feldspielern auflaufen und somit in Bestbesetzung. Lediglich der erste Torwart der Betriebssportler Dennis Heyll fehlte wegen einer Magen-Darm-Grippe und wurde vom Tor-Urgestein Lars Alisch ersetzt. Erstaunlich kompakt starteten die Bären, die es immerhin auch auf 16 + 2 Spieler brachten, das Spiel und verteidigten gegen einen anfangs übermächtigen Gegner mit Geschick und der Kraft der Verzeiflung. Eigene ERSC-Torchancen dürften im ersten Abschnitt zwischen 0 und 1 gelegen haben. Trotzdem konnten die überlegenen Betriebssportler den Puck nur einmal im gegnerischen Tor unterbringen, als Thomas Neubert in der 7. Minute nach einem Bullygewinn abzog und genau ins Angel traf. Schlußmann Mike Bartel verdiente sich im gesamten Abschnitt viel Respekt und avancierte zum besten Mann auf dem Feld.
Im zweiten Abschnitt kamen die Bären dann bereits deutlich besser ins Spiel und versuchten den BSG-Keeper Lars Alisch mit Fernschüssen aus allen Rohren zu überlisten. Der "Storch" gilt als wenig sicher bei derartigen Aktionen, so zumindest schien es der abgewanderte Ex-BSGler Steffen Schröder kommuniziert zu haben. Aber der Kasten blieb dicht, fast wie vernagelt, und Alisch wehrte einen Einschlag nach dem anderen ab. Der ERSC-Kasten hingegen brannte erneut ein ganzes Drittel lang, nur dass die Betriebssportler sich diesmal ein wenig geschickter anstellten. Nico Thiele mit seinem ersten Landesligator und Leo Dittrich konnten auf 3:0 erhöhen. Ein scheinbar komfortabler Pausenstand.
Zu sicher fühlten sich die Betriebssportler offenbar, denn das dritte Drittel begann mit einem Doppelschlag durch Danny Melzer. Nach 2 Minuten stand es tatsächlich 3:2 und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Eine sofortige Umstellung bei der BSG auf 2 Blöcke schaffte wieder die alten Kräfteverhältnisse. Die BSG stürmte und der ERSC schoss überwiegend aus der Distanz. Das gerechte 4:2 folgte durch Benni Heyll in der 50. Minute während einer herausgeschundenen 5:3-Situation. Doch sicher konnte sich jetzt keine Mannschaft mehr sein. Die Einschläge am BSG-Kasten kamen immer näher und auch der ERSC hatte stets große Angst, ein Kontertor zu kassieren. In der drittletzten Minute dann erzielte Silvio Kretzschmar das vielumjubelte Anschlusstor für seine Bären. Der erste Block der BSG sollte es nun zu Ende bringen, doch was jetzt folgte, war der Gipfel an Dummheit. Zeitgleich machten sich 117 Sekunden vor Schluss Thomas Neubert und Mirko Sippel an ein und demselben Gegenspieler die Finger schmutzig. Neubert erhielt in einem Zweikampf 2 Minuten wegen Haltens des gegnerischen Stocks und Mirko Sippel nach einer Ellenbogenaktion dieses stocklosen Gegner und seiner zornigen Reaktion darauf völlig unumstrittene 5 Minuten + Matchstrafe. Somit bekamen die Bären eine fast 2-minütige 5:3- und teilweise sogar 6:3-Chance, die sie aber trotz einiger Schüsse auf den BSG-Kasten am Ende recht glanzlos vergaben.
"Schwein gehabt!" dürfte die meistgebrauchte Floskel bei den BSGlern gewesen sein.
Fazit: Die Bären zeigten sich überraschend stark. Ein Spitzenspiel war das freilich nicht gewesen, aber die Liga hat schon etliche schlechtere Spiele gesehen. Die Betriebssportler, die am kommenden Wochenende gegen den SCC ran müssen, haben aufgrund einiger zu erwartender Ausfälle und der Matchstrafe von Sippel größte Sorgenfalten und bereiten sich auf ein unerfreuliches Spielchen vor.
Pucki_seine_Olle
BSG Eternit : ERSC Berliner Bären 4:3 (1:0, 2:0, 1:3)
13.1.2007 19:00 Uhr Neukölln
Tore/Vorlagen
BSG Eternit
Neubert (1/1), B. Heyll (1/1), Dittrich (1/0), Thiele (1/0), Sippel (0/1), A. Kulis (0/1), L. Schröder (0/1)
ERSC Berliner Bären
Melzer (2/0), Monsonius (0/2), S. Kretzschmar (1/0), Lorenz (0/1), M. Kretzschmar (0/1), Pempel (0/1)
Strafzeiten
BSG Eternit: 24 + 5 + 20 Sippel (Matchstrafe versuchter Kopfstoß)
ERSC Berliner Bären: 24 + 10 Neuhauser + 10 Augustin (beide Disziplinarstrafe)
Torwart
BSG Eternit
Alisch
ERSC Berliner Bären
Bartel
Schiedsrichter
Möller und Möhring ("Mömö")
Niemand bei der BSG hatte sich den Gegner leicht vorgestellt. Die zweistelligen Siege der Bären (u.a. gegen den Schlittschuhclub) ließen aufhorchen. Man konnte wie am Wochenende zuvor mit 19 von 20 Feldspielern auflaufen und somit in Bestbesetzung. Lediglich der erste Torwart der Betriebssportler Dennis Heyll fehlte wegen einer Magen-Darm-Grippe und wurde vom Tor-Urgestein Lars Alisch ersetzt. Erstaunlich kompakt starteten die Bären, die es immerhin auch auf 16 + 2 Spieler brachten, das Spiel und verteidigten gegen einen anfangs übermächtigen Gegner mit Geschick und der Kraft der Verzeiflung. Eigene ERSC-Torchancen dürften im ersten Abschnitt zwischen 0 und 1 gelegen haben. Trotzdem konnten die überlegenen Betriebssportler den Puck nur einmal im gegnerischen Tor unterbringen, als Thomas Neubert in der 7. Minute nach einem Bullygewinn abzog und genau ins Angel traf. Schlußmann Mike Bartel verdiente sich im gesamten Abschnitt viel Respekt und avancierte zum besten Mann auf dem Feld.
Im zweiten Abschnitt kamen die Bären dann bereits deutlich besser ins Spiel und versuchten den BSG-Keeper Lars Alisch mit Fernschüssen aus allen Rohren zu überlisten. Der "Storch" gilt als wenig sicher bei derartigen Aktionen, so zumindest schien es der abgewanderte Ex-BSGler Steffen Schröder kommuniziert zu haben. Aber der Kasten blieb dicht, fast wie vernagelt, und Alisch wehrte einen Einschlag nach dem anderen ab. Der ERSC-Kasten hingegen brannte erneut ein ganzes Drittel lang, nur dass die Betriebssportler sich diesmal ein wenig geschickter anstellten. Nico Thiele mit seinem ersten Landesligator und Leo Dittrich konnten auf 3:0 erhöhen. Ein scheinbar komfortabler Pausenstand.
Zu sicher fühlten sich die Betriebssportler offenbar, denn das dritte Drittel begann mit einem Doppelschlag durch Danny Melzer. Nach 2 Minuten stand es tatsächlich 3:2 und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Eine sofortige Umstellung bei der BSG auf 2 Blöcke schaffte wieder die alten Kräfteverhältnisse. Die BSG stürmte und der ERSC schoss überwiegend aus der Distanz. Das gerechte 4:2 folgte durch Benni Heyll in der 50. Minute während einer herausgeschundenen 5:3-Situation. Doch sicher konnte sich jetzt keine Mannschaft mehr sein. Die Einschläge am BSG-Kasten kamen immer näher und auch der ERSC hatte stets große Angst, ein Kontertor zu kassieren. In der drittletzten Minute dann erzielte Silvio Kretzschmar das vielumjubelte Anschlusstor für seine Bären. Der erste Block der BSG sollte es nun zu Ende bringen, doch was jetzt folgte, war der Gipfel an Dummheit. Zeitgleich machten sich 117 Sekunden vor Schluss Thomas Neubert und Mirko Sippel an ein und demselben Gegenspieler die Finger schmutzig. Neubert erhielt in einem Zweikampf 2 Minuten wegen Haltens des gegnerischen Stocks und Mirko Sippel nach einer Ellenbogenaktion dieses stocklosen Gegner und seiner zornigen Reaktion darauf völlig unumstrittene 5 Minuten + Matchstrafe. Somit bekamen die Bären eine fast 2-minütige 5:3- und teilweise sogar 6:3-Chance, die sie aber trotz einiger Schüsse auf den BSG-Kasten am Ende recht glanzlos vergaben.
"Schwein gehabt!" dürfte die meistgebrauchte Floskel bei den BSGlern gewesen sein.
Fazit: Die Bären zeigten sich überraschend stark. Ein Spitzenspiel war das freilich nicht gewesen, aber die Liga hat schon etliche schlechtere Spiele gesehen. Die Betriebssportler, die am kommenden Wochenende gegen den SCC ran müssen, haben aufgrund einiger zu erwartender Ausfälle und der Matchstrafe von Sippel größte Sorgenfalten und bereiten sich auf ein unerfreuliches Spielchen vor.
Pucki_seine_Olle
BSG Eternit : ERSC Berliner Bären 4:3 (1:0, 2:0, 1:3)
13.1.2007 19:00 Uhr Neukölln
Tore/Vorlagen
BSG Eternit
Neubert (1/1), B. Heyll (1/1), Dittrich (1/0), Thiele (1/0), Sippel (0/1), A. Kulis (0/1), L. Schröder (0/1)
ERSC Berliner Bären
Melzer (2/0), Monsonius (0/2), S. Kretzschmar (1/0), Lorenz (0/1), M. Kretzschmar (0/1), Pempel (0/1)
Strafzeiten
BSG Eternit: 24 + 5 + 20 Sippel (Matchstrafe versuchter Kopfstoß)
ERSC Berliner Bären: 24 + 10 Neuhauser + 10 Augustin (beide Disziplinarstrafe)
Torwart
BSG Eternit
Alisch
ERSC Berliner Bären
Bartel
Schiedsrichter
Möller und Möhring ("Mömö")